Bunte Vielfalt tötet auch Tiere

 

1992 wurde die britische St. Marys Insel als ein lokales Naturschutzgebiet erklärt.
– zum Schutz und Verbesserung der biologischen Vielfalt.

Es sind dort u.a. eine Masse , die dort immer wieder hinkommen um ihre Jungen zu gebären, aufzuziehen und den mühsamen Jahres-Fellwechsel zu vollziehen.

Sind nicht alle glücklich ?

BildQuelle und Text zum Gebiet

 

Es gab abgetrennte Bereiche.
Sie sollten gut bebachten können um deren Verhalten zu verstehen,
und bekamen dazu strikte Anweisung, sich nicht über eine bestimmte Entfernung zu nähern.

Wie das leider in der heutigen Zeit ist, brauch wohl fast Jeder ein Bild von sich und irgendetwas Besonderes um sich im Fratzenbuch zu zeigen.
Alles muss aufregend, neu und sensationell sein,
damit man bloß ein ‚Like‘ bekommt, den ‚Daumen hoch‘

Viele Touristen hielten sich also nicht an den SicherheitsAbstand, denn sie wollten unbedingt Photos haben.

In nur 70 Tagen haben die dortigen Tierschützer über 1500 Robben beobachtet,
die sich aus Angst vor den aufdringlichen Besuchern von hohen Felsen gestürzt haben, oder über scharfkantige Klippen flüchteten –
und somit nicht nur erschöpft,
sondern auch oft gestorben sind.

Darunter waren viele Mütter mit ungeborenen Babies

 

Videolink

 

meine Gedanken :

Meine tiefste Traurigkeit ist,
dass ich als Mensch
nichts
an anderen Menschen ändern kann.

© Archimeda1

 

‚Daumen runter‘ für Selfie-Spammer

 

Gute Nacht wünscht Euch

Archi

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4 Responses to Bunte Vielfalt tötet auch Tiere

  1. Spammer, Selfi-geile und Gaffer sind eine neue Spezies.
    Rücksichtslos und brutal kämpfen sie für jedes like beim Fratzenbuch.
    Früher haben sie sich Ski-Abfahrtrennen angeguckt, mit der Maßgabe, dass sich dort auch mal öfter Sportler zerlegten, damit man ein Gesprächsthema hatte.
    Heute: „Ich will besser als der Bild-Reporter sein und da ich Privatmensch bin, darf ich alles knipsen und die Rechte Anderer zu Seite Wischen.“
    Tierlieb sind die nur wenn die Unfallfotos und Filme bei Youtube hochladen können.
    Und wenn es kein Like ist geilen die sich an ihren Dislikes auf.

    BG

  2. Hallo Uli,
    wenn dort ungehindert Touristen im Gelände herumwandern konnten und die Tiere belästigten, dann lag das – so denke ich – an dem Aufsichtpersonal, das entweder nicht vorhanden war oder schlampigen Dienst gemacht hat. In allen Tierschutzgebieten gibt es Ranger, die auf Ordnung achten. Das ist wie im Staat. Wenn keine Ornungshüter da sind, macht jeder, was er will.
    LG Joachim

    • Hallo Joachim

      Jeder Mensch sollte spätestens dann schnellstens zurück gehen, wenn Tiere vor ihnen flüchten, ob Ordner oder Ranger vor Ort sind oder nicht.
      Wer das nicht tut ist ein Egoist.

      liebe Grüße Uli