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  • Pizzabrot für heiße Tage

     

    Wer mag bei der Hitze schon lange in der Küche wuseln ?

    Ich auf jeden Fall nicht, darum habe ich für die heißen Tage, die jetzt kommen, zwei Pizzabrote zubereitet.
    Das ist super einfach zubereitet und schmeckt extrem lecker.
    Einfrieren kann man dieses Brot nicht.

    Zutaten :

    1 kg        Mehl
    2             Päckchen Trockenhefe
    250 gr     Katenschinken
    450 gr     Gouda
    150 gr     Butter
    500 gr     Milch
      40 gr     Zucker
      20 gr     Salz
       4 Eßl.   Oregano
       1 Ei
       1 Eßl.   Kondensmilch

    Ich habe dieses Mal Trockenhefe genommen, weil Frischhefe intensiver im Geschmack ist, und bei diesem Brot stört.

    Vor Hefegerichten brauch man keine Angst haben, dass sie nicht aufgehen, wenn man einiges dabei beachtet.
    1. Eine Küchenmaschine ist dazu nicht geeignet. Man brauch einen normalen Handmixer mit Knethaken.
    2. Hefe darf nie mit ’nacktem‘ Salz in Berührung kommen, sondern wird separat mit  Zucker vermischt. Alle Zutaten müssen zimmerwarm sein.
    3. Hefe geht nur richtig auf, wenn die Reihenfolge aller Zutaten beim Mischen eingehalten werden.
    4. Das Arbeitszimmer darf keinen Durchzug haben.
    5. Die Zutaten sollten genau ausgewogen werden.
    6. Hefe brauch Zeit.

    Nun geht es schon los.

    In einer großen Schüssel kommt das Mehl, Salz, Butter und die Milch.
    Das wird so lange verknetet, bis der Teig keine sichtbaren Butterstückchen mehr zeigt.
    Hefe und Zucker werden in einem separaten Schüsselchen vermischt und mittig über den Teig gestreut. Der Teig wird jetzt so lange geknetet, bis er nicht mehr klebrig ist, wenn man ihn anfasst.
    Danach wird die Schüssel mit einem Küchenhandtuch abgedeckt und so hingestellt, dass keine kühle Luft daran kommen kann.
    Die Zeitschaltuhr stellt man nun auf 30 Minuten.
    In dieser Zeit wird der Backofen mit 2 Backblechen / Gitter bestückt und auf 200 °C / Elektro vorgeheizt.
    Jetzt wird erst der Gouda in kleine Stücke geschnitten, und danach der Katenschinken. Letzteres gibt es bereits für wenig Geld bei Netto o.ä.
    Nichts darf in den Kühlschrank.

    Wenn die Zeitschaltuhr nach 30 Minuten bimmelt, wird der Käse, Schinken und Oregano untergeknetet. Das gelingt nur teilweise mit dem Mixer, der Rest muss mit den Händen geknetet werden.
    Das gelingt nur mit trockenen Händen, also erst Schmuck ab, dann waschen und gut abtrocknen.
    Dazu nehme ich ein großes Schneidebrett, gebe den ganzen Teiginhalt darauf und knete die Käse- und Schinkenstückchen nach innen. Das brauch so ca 5 Minuten.

    Der Teig wird danach in zwei Hälften geschnitten und aus jeder Hälfte ein Brot geformt und auf zwei mit Öl gefettete Formen verteilt.

    Das Ei wird vom Eiklar getrennt, das Eigelb mit ca 1 Eßlöffel Dosenmilch verquirlt.
    Mit einem Backpinsel werden beide Brote damit bestrichen. Das sorgt für eine glänzende Farbe.

    Beide Brote werden nun mit Küchenhandtüchern gut abgedeckt. Sie müssen für weitere 40 Minuten ‚gehen‘

    Der Küchen-Timer wird auf 50 Minuten gestellt.

    Die Brote werden auf zwei Ebenen verteilt. Nach 20 Minuten wird der Herd auf 180°C /Umluft runter gestellt, 
    Auf dem Herdboden stelle ich einen tiefen Teller mit heißem Wasser. Durch diese Extrafeuchtigkeit geht die Hefe besser auf.

    Nach 20 Minuten wird der Ofen auf 160 °C / Umluft gemindert.
    Nach weiteren 10 Minuten sind beide Brote fertig und müssen auskühlen.

    Was man dazu noch essen mag ist jedem selber überlassen.
    Mir reicht eine Scheibe Brot und Salat.

     

     

    Ich wünsche Euch einen Guten Appetit   

     

    lg Archi

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  • Frischer Kartoffelsalat mit Schweinebraten

     

    Dieses Gericht ist heute mal für 12-15 Personen.
    Eine Familie mit 4 Personen brauch die Zutaten nur minimieren. Sollte Braten übrig bleiben, ist er sehr gut einfrierbar.

    Zutaten für wenigstens 12 Personen :

    für den Salat
    5 kg Kartoffeln
    1 kg Zwiebeln, rot und weiß gemischt
    1 kg Gewürzgurken
    500 ml Mayonnaise
    Salz, bunter und schwarzer Pfeffer, Dill, Essig, Zitrone

    für den Schweinebraten
    ca 1,5 kg Rollbraten
    3 große Zwiebeln
    5 Nelken
    2 Lorbeerblätter
    ein wenig Butter und Kokosöl ( notfalls Albaöl ), Senf, Salz, Pfeffer, Rosenpaprika, Instantbrühe, Zucker

    Der Kartoffelsalat wird als erstes begonnen, denn er sollte noch für wenigstens 2 Stunden in den Kühlschrank.

    Die Kartoffeln werden mit Schale in reichlich Wasser aufgesetzt und für 25 Minuten gekocht.
    In der Zeit werden die Gurken und Zwiebeln möglichst klein geschnitten.
    Wenn die Kartoffeln gar sind, werden sie in die Spüle geschüttet, damit sie auskühlen können.
    Es ist nicht empfehlenswert sie mit kaltem Wasser abzugießen, damit sie schneller kalt werden, oder dass man sie besser pellen kann. Das verdirbt den Eigengeschmack der Kartoffeln.
    Nach 10 Minuten werden sie gepellt und an die Seite gestellt.
    Sie dürfen nicht in den Kühlschrank, denn sonst bilden sie einen abartigen Geschmack. Aus gleichem Grund ist es genauso wenig ratsam die Kartoffeln schon am Vortag zu kochen.

    Der Rollbraten ist sehr einfach zu würzen.
    Auf einem tiefen Teller wird Senf, Salz, Rosenpaprika und Pfeffer vermischt.
    Diese Masse verteilt man am schnellsten mit einem Backpinsel auf das Fleisch.
    Butter und Kokosöl, bzw Albaöl werden erhitzt und der eingeriebene Braten auf höchster Stufe rundherum braun angebraten.
    Danach kommen die grob geschnittenen Zwiebel dazu, alles wird mit ein wenig Instantbrühe bestäubt und mit heißem (!) Wasser abgelöscht.
    Das heiße Wasser sorgt dafür, dass sich die Fleischporen sofort schließen. Dadurch bleibt der Saft im Inneren.
    Nelken und Lorbeerblätter kommen bei mir in ein Alu-Teesieb, weil ich nicht später auf diese Gewürze beißen möchte. Ich lege das ‚Tee-Ei‘ einfach in die Bratensoße.

    Der Braten brauch ca 2,5 Stunden bis er gar ist.
    Genau diese Zeit wird benötigt um aus den vorher gepellten Kartoffeln den Salat zu machen und ihn noch gut durchzukühlen.

    Die Kartoffeln werden in Stücke geschnitten. Darüber kommen die klein geschnittenen Zwiebeln, Gewürzgurken und die 500 ml Mayonnaise. Das ist vollkommen genug.
    Ich mag es nicht, wenn Majo oder Soße um meinem Essen schwimmt. Jedes Gericht sollte noch die Zutaten erkennen lassen. Ich möchte schließlich nicht etwas auslöffeln, sondern eine Mahlzeit genießen. Ich möchte jede Gerichtsbeigabe einzeln erschmecken und auch sehen.
    Aus Salz, bunten und schwarzen Pfeffer, Dill, Essig, sowie Zitrone, bereitet man eine süß-saure Mischung.
    Nehmt nur wenig, weil die Zwiebeln und Gurken schon genug Geschmack bringen. Nachwürzen kann man später noch.
    Alles wird vorsichtig untergehoben und nun im Kühlschrank gekühlt.

    Wenn das Fleisch fertig ist, wird es aus dem Topf geholt und in Scheiben geteilt.
    Die Soße brauch man nicht andicken, das geschieht schon durch die Zwiebeln von alleine.

    Der Kartoffelsalat sollte nach dem Kühlen noch gut und vorsichtig umgerührt und eventuell mit Zucker abgeschmeckt werden.

    Als essbare Deko habe ich heute eine Lavendelblüte ( lila Blüte), ein wenig Zitronenmellise ( unter dem Lavendel ), hauchdünne Radieschenscheiben und noch das wertvolle, essbares Glück, die Sushni genommen.

    Ich wünsche Euch einen Guten Apetitt    

     

    lg Archi

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  • Matjessalat mit roter Beete

     

    Wer noch nicht weiß, wie er schnell unangekündigten Besuch abfüttern soll, bzw etwas essen möchte, ohne sich lange in der Küche aufzuhalten, empfehle ich dieses Gericht.

    Man brauch dazu nichts besonderes, keinerlei Kocherfahrung,
    und trotzdem ist alles sehr lecker.

     

    Zutaten für zwei Personen :

    1 halber Apfel
    1 Zwiebel
    3 mittelgroße Gewürzgurken
    6 rote Beetekugeln aus dem Glas
    1 Packet Matjesfilets ( ca 6 halbe )

      Kartoffeln, Pfeffer, Dill

     

    Bei dieser Mahlzeit brauch man nicht die Zutaten besonders klein zu schneiden.
    Der Apfel und die Zwiebel werden geschält, und in Stückgröße geschnitten, wie man es selber mag, ebenso das Matjesfilet.
    Die Gewürzgurken schneide ich in Scheiben, damit mehr Saft austritt, aber trotzdem nichts zermatscht.
    Die rote Beete wird geviertelt.

    Das war es schon.
    Alles wird miteinander vermengt. Ein wenig Saft aus dem rote-Beete-Glas kommt darüber, und mit Pfeffer und Dill wird abgeschmeckt, und alles so lange gekühlt bis die Kartoffeln fertig sind.

    Ich nutze frische Kräuter als Deko, die wir natürlich später mit essen.

    In der Mitte ist Oreganum, links und rechts daneben Zitronenmelisse, am rechten Rand sieht man asiatischen Basilikum, und links schauen 2 Blätter Blutampfer hervor.

    Ich wünsche Euch einen Guten Apettit     

     

    lg Archi

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  • Spaghetti Bolognese mit Mozzarella und frischen Tomaten

     

    Als Kartoffelliebhaber mag ich nicht so gerne Nudeln, aber es gibt durchaus Gerichte, die nur mit Nudeln schmecken.

    Dazu gehört das heutige Rezept,
    nämlich Spaghetti Bolognese, so wie es in NDS [ Niedersachsen ] zubereitet wird.

     

    Zutaten für 4 Personen :

    500 gr Rinderhack
    500 ml Tomatenketchup ohne weitere Geschmacksvarianten
    3 große Zwiebeln
    6 Knoblauchzehen
    2 Eßlöffel Gänseschmalz
    1 Päckchen Rahmsoße
    100 gr Grana Padano, oder Käse, wie zB Parmesan
    oder wenn nicht vorrätig 1 Teelöffel Butter und 1 Teelöffel Öl

    Nudeln nach Bedarf

    Oregano, Majoran, Salz, Paprikagewürz, schwarzer und bunter Pfeffer, Rinder-Instantbrühe,
    Tomaten, Mozzarella und Spaghetti

     

    Bolognese ist ein Gericht, dass sich fast selber kocht. Man brauch die Erstzutaten nur anbraten und ein paar Minuten aufpassen, dass nichts anbrennt.

    Die wichtigste Voraussetzung ist bei jedem Gericht immer, dass der Topf reichlich groß sein sollte, damit sich das Aroma gut entfalten kann.

    Das Fett wird erhitzt, und die klein geschnittenen Zwiebeln und der Knoblauch werden kurz angebraten.
    Das Rinderhack wird in groben Teilen dazu gegeben.
    Mit einem Pfannenwender zerteile ich das Rinderhack in kleinen Stücken, würze es mit allen Zutaten, außer der Rahmsoße.
    Diese brauche ich später nur, damit das Gericht nicht zu sauer wird.

    Der Tomatenketchup kommt obenauf. Dazu die gleiche Menge an Wasser,
    Alles kann ungefähr 1 Stunde auf kleinster Stufe köcheln.

    Wenn man abschmeckt, und das Gericht weiterhin zu sauer erscheint, nutze ich zur Änderung das Päckchen Rahmsoße.
    Sie wird einfach darüber gegeben, gut verrührt.

    Die Spaghetti werden in kochendes Salzwasser für ca 10 Minuten gegeben.
    In dieser Zeit schneidet man aus den Tomaten die giftigen weißen Stellen weg und schneidet sie mundgerecht.
    Der gut gekühlte Mozzarella wird in dicken Scheiben geschnitten und dazu gereicht.

     

    Meine Beilage war dieses Mal Erbsen und Möhren.

     

    Guten Appetit  :bye:

     

    lg Archi

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  • Gans im Bräter_ultra einfach

    Heute habe ich ein Rezept für eine Gans.

    Der Backofen wird immer stark verschmutzt, wenn man eine Gans darin brät.
    Da ich niemand im Umfeld habe, der solch fette Speise genießt, und ich keine Lust habe auf Knien den Backofen zu schrubben, nutze ich dazu einen Bräter.

    Das Geflügel wird genauso braun, schmeckt hervorragend, aber die Haut wird nicht so knusprig. Mich stört das nicht, aber ich schreibe später noch, wie alles noch knusprig gemacht werden kann, wenn man mag.

    Zutaten :

    1 Gans, ca 4 kg
    2 Äpfel
    Zwiebeln nach Geschmack
    Instant-Rinderbrühe, Salz, Pfeffer, Fett zum anbraten.

    Die Gans wird gut abgewaschen, und danach werden die restlichen Federkiele gezupft, falls noch welche vorhanden sind.
    Salz und Pfeffer verreibt man innen und außen.

    Zuerst wird Fett wird im Bräter ausgelassen. Ich nutze dazu ca 1 Eßlöffel Butter und 1 Teelöffel Albaöl.
    Das Geflügel wird nun rundherum gut angebraten. Das gelingt am besten auf höchster Kochstufe.
    Damit auch die Seiten schön braun werden, fixiere ich den Bratkörper mit zwei Kochlöffel.
    Wenn die Bräune passend ist, kommt das Geflügel mit den Dickbeinen nach unten, d.h. die Flügel sind in Sichtnähe.
    Äpfel und Zwiebeln werden geschält und geachtelt, danach ringsherum in den Topf gegeben.
    Ca 2 Eßlöffel Rinderinstantbrühe werden darüber gegeben, und alles mit sehr heißem Wasser abgelöscht.

    Das war es schon. Der Rest macht sich von selbst.

    Eine 4 kg-Gans brauch im Bräter ca 3 Stunden.
    Jede Stunde sollte man ca 250 ml heißes Wasser dazu geben, aber man sollte trotzdem ein wenig acht geben, dass immer ein wenig Flüssigkeit im Topf ist, damit nichts anbrennt.
    Mehr Flüssigkeit ist kaum nötig, denn man kann das ausgebratene Fett weiter verwenden. Das ist dann Gänseschmalz, und gekühlt mehrere Monate haltbar.
    Gänseschmalz schmeckt vorzüglich in selbstgemachtem Grünkohl ;-)

    Fertig ist schon das Gericht.

    Wer es gerne knusprig mag, kann den Backofen auf 220 °C Umluft vorheizen, die Gans mit Bier und ein wenig Salz einreiben, und den Bräter darin 10 Minuten
    hinein geben.

    Ich zupfe danach alles Fleisch von jeglichen Knochen, und friere es in kleinen Portionen ein.
    Geflügel ist 6 Monate im Gefrierfach haltbar, wenn alle Knochen entfernt wurden.

    Als Beilage habe ich diesmal Rotkohl und Klöße genommen.

     

    Guten Appetit

    lg Archi

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