Alternative Fakten beschreibt die Medienzensur

 

Dieses Mal bin ich echt spät dran um die Liste zu vervollständigen. Es liegt wohl daran, dass ich mit dem Begriff ‚Alternative Fakten‘ nichts anfangen kann.

 

Erst einmal die erweiterte Liste, wie jedes Jahr

 

Unwörter chronologisch geordnet

1991 ausländerfrei
1992 ethnische Säuberung
1993 Überfremdung
1994 Peanuts
1995 Diätenanpassung
1996 Rentnerschwemme
1997 Wohlstandsmüll
1998 sozialverträgliches Frühableben
1999 Kollateralschaden
2000 national befreite Zone
2001 Gotteskrieger
2002 Ich-AG
2003 Tätervolk
2004 Humankapital
2005 Entlassungsproduktivität
2006 Freiwillige Ausreise
2007 Herdprämie
2008 notleidende Banken [ mein Lieblingsunwort ]
2009 betriebsratverseucht
2010 alternativlos
2011 Döner-Morde
2012 Opfer-Abo
2013 Sozialtourismus
2014 Lügenpresse
2015 Gutmensch
2016 Volksverräter
2017 Alternative Fakten

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Ja, und nun sind wir bei diesem komischen ‚Alternative Fakten‘

 

Wikipedia.org  hat dazu eine ganz eigene Erklärung, denn leider gibt es noch viele Menschen, die der Ansicht sind, dass diese Enzyklopädie eine Art Internetgott mit überdurchschnittlichen Wissen ist.
Ich würde sagen, man kann alles lesen, aber selber denken ist immer ein Vorteil.

Was ich erstens dazu meinen kann ist, dass es kein einzelnes Unwort ist, sondern es sind zwei Begriffe.
Damit ist das Thema Unwort des Jahres schon reichlich daneben
Im Jahre 2000 gab es sogar drei Wörter –> ’national befreite Zone‘
Man sollte diese Veröffentlichung lieber ‚Ungedanken des Jahres‘ nennen.

Diesen ‚ehrenamtlichen und institutionell Unabhängigen‘ brauchen sicher ein wenig ‚Deutsches Sprachkenntnis‘ untergejubelt.
Es sind nämlich Sprachwissenschaftler plus einen Journalist, die dann quasi amtlich machen, wie viele Wörter noch als ein einziges Unwort gelten, und das mit viel  ‚Intellienz‘

Och nö,
das *Innen* muss ja nun bei Wissenschaftler und Co dabei, damit sich keine der Frauen auf den Schlips getreten fühlt – oder muss ich nun Höschen, statt Schlips schreiben ?
Das wäre dann der Satz : Die Frauen fühlen sich auf ihr Höschen getreten, wenn das *innen* fehlt 

Nun, wie dem auch sei, der Begriff ‚Alternative Fakten‘ ist eine ziemlich dämliche Umschreibung für Medienzensur.
Fakten sind nämlich Wahrheit,
und alternativ heißt –> ‚Stattdessen gibt es was anderes‘

Grob zusammengefasst heißt es dann >Statt Wahrheit gibt es etwas zur Ablenkung< ,
damit man bloß nicht merkt, was denn so los ist – also so ganz wirklich ohne Fußballmist, Nanny und weiterer Fernsehscheiße.

Merkt Ihr was ?
Mit Eigenständigkeit kommt man immer ein wenig weiter.
TV und Radio ausmachen, und sich woanders informieren ist angesagt.

Mein Vorschlag für das Unwort im nächsten Jahr wäre

Schmerkelverbot

meine Gedanken :

[ Immanuel Kant ]

Die Sache der Sinne ist, anzuschauen;
die des Verstandes, zu denken.
Denken aber ist:
Vorstellungen in einem Bewusstsein vereinigen.

 

Ein schönes Bergfest für Euch    :bye:

 

lg Archi

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2 Responses to Alternative Fakten beschreibt die Medienzensur

  1. Wenn sich -innen auf den Slip getreten fühlen, dann sollten sie sich fragen, warum ihr Slip auf dem Boden liegt. Die haben dann wohl andere Probleme :scratch: :whistle:
    Da stehen dann wohl alternative Tatsachen im Raum :yes: .

    BG

    • *Innen* ist so was wie ‚me too‘
      Erst sich nach oben machen, den netten Herrn anlächeln, und dann, wenn selber reich genug oder fallengelassen –
      Vorwürfe erheben um sich einen neuen Bekanntheitsgrad zu erschaffen.
      Wie sagte man früher immer ?
      > Die hat sich doch hochgebumst < Damit meinte man stroh-doofe Frauen, die absolut nur eines hatten, nämlich das Höschen voll. Heute ist das nicht mehr erforderlich, denn es gibt die Frauenquote und statt Männer einen Dildo. Dabei fällt mir das Thema ein 'Archi testet' *fg* Archi