Nähmasken_eine tolle Überraschung

 

Bisher hatten wir noch chirurgische Masken aus Altbeständen, die wir irgendwann mal in der METRO gekauft hatten.

 

Diese 50-Stück-Packung kostete vor ca 2 Jahren knapp 10 Euronen. Gebraucht hatten wir sie damals, weil ich Glas graviert hatte, und mit zusätzlichem Augenschutz war das eine sicherer Sache.
Heute kosten diese Papier-Vlies-Dinger fast 50 €, wenn man sie günstig bekommt.

Ein Dortmunder Center-Shop, vielleicht auch alle, nimmt für eine Maske 1.50 € – das sind für 50 Stück 75 Euro. Das ist eine Frechheit, denn der Centershop wirbt ja schließlich mit Billigware.

Meine Eltern bekamen Stoffmasken von meiner Schwester.
Diese sind nicht unsicherer als Vliesmasken, aber viel schöner und länger haltbar, weil man sie besser desinfizieren kann. Wenn man sie in die Sonne/UV-Licht oder einige Minuten in kochendes Wasser legt, oder kurz in der Mikrowelle erhitzt, bzw im Backofen bei 70 °C lässt, hat man den Großteil der Viren getötet. Einen sicheren Schutz gibt es aber auch mit diesen Masken leider nicht.

Ich fragte meine Schwester, wie sie an die Masken kommt und was sie kosten.
Sie erzählte mir von einer kleinen vietnamesischen Näherei in Essen/NRW. Die Inhaberin hatte kurz ‚vor ‘ ein kleines Geschäft eröffnet und sich entschlossen Nähmasken herzustellen, damit sie überleben konnte. Eine Maske kostet 5 €. In Dortmund habe ich solch kleines Näh-Geschäft noch nicht gefunden, und darum dachte ich mir, dass es gut wäre diese Vietnamesin zu unterstützen. Ich bat meine Schwester 6 verschiedene Modelle zu schicken, die ich natürlich bezahlen wollte.

 

Heute kam ein Päckchen mit 6 wunderschönen Masken an.

 

Meine Schwester rief früh abends an und sagte, dass es ein Geschenk von ihr und meinem Schwager sei. Ich habe mich sehr gefreut, konnte es ihr aber nicht vermitteln. Telefonisch geht das nicht so einfach für mich. Ich werde ihr aber schreiben und mir dazu etwas besonders Schönes einfallen lassen.

 

Beim Einkauf sahen wir viele Menschen, die sich nicht an der Maskenpflicht gehalten haben. Manche Geschäfte beförderten diese Leute hinaus, manche duldeten die Übertretung. Nicht-Masken-Träger waren (hier in DD) meist Ausländer um die 30 Jahre und deutsche Rentnerinnen ab 70 Jahre aufwärts. Am ärgerlichsten war der junge Typ, der einen Rollkragen hochzog, wenn man ihn gerade beobachtete bzw an ihm vorbei musste und dann extra hustete, so als ob er TBC hätte. Wer weiß was noch …

Viele Menschen haben es auch nicht verstanden, wie man mit dem Mund-Nasenschutz umgehen muss.
Es ist absolut NICHT sinnvoll im Geschäft die Maske aufzusetzen und dann beim verlassen diese mit den ‚verseuchten‘ Händen nach unten, unter das Kinn zu ziehen. So knuddeln sich die sauberen Teile an die schmutzigen, man fasst sich mit dem Händen ins Gesicht und zusätzlich ein weiteres Mal, wenn man sie wieder aufsetzt. Meistens verrutscht die Maske auch ins Auge. Das ist extrem dämlich …

Wir brachten schnell den Einkauf für BG’s Mutter hinter uns. Die Waren kamen dann in ihre Wohnung, aber seine Mutter musste im Wohnzimmer bleiben. Persönlichen Kontakt haben wir aus Rücksicht zu ihr -> nicht.

 

Ich denke, dass diese ganze Pandemie, ob man nun daran glaubt oder nicht, wenigstens eins herauskristallisiert, nämlich welche Menschen im Umfeld so eingebildet und egoistisch sind, dass sie annehmen, dass gerade sie keine Maske tragen müssen – oder ob genau diese ihre Verwandtschaft, Freunde und Umgebung schützen, oder eben nicht,  wollen. Es ist sicher nicht schön, gerade jetzt, wo es warm ist, ein Tuch oder ähnliches auf dem Gesicht zu tragen. Es ist auch nicht zweifelsfrei festzustellen woran wirklich alle Tote gestorben sind, aber es ist und bleibt eine Tatsache, dass extrem viel gestorben wird, also übermäßig viel – und man bewusst einkalkuliert, dass Ältere, besonders über 80-jährige und Kranke weg können/gehören.

 

„… Mit drastischen Äußerungen zu den Corona-Schutzmaßnahmen ist der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) auf scharfen Widerspruch in seiner Partei sowie bei SPD und Patientenschützern gestoßen. Palmer sagte am Dienstag im Sat.1-Frühstücksfernsehen: „Ich sage es Ihnen mal ganz brutal: Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einen halben Jahr sowieso tot wären – aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen.“ …
Quelle

… „Wenn Sie die Todeszahlen durch Corona anschauen, dann ist es bei vielen so, dass viele Menschen über 80 sterben – und wir wissen, über 80 sterben die meisten irgendwann, sagte Palmer.
Quelle

 

Was will denn der eben mal 48 jährige Schnösel damit ausdrücken ?
Das man ab 80 Jahre, oder wenn man Vorerkrankungen hat lieber gleich abkratzen soll, statt noch die Sozialsysteme auszuschmarotzern ?

 

Hallo Herr Grünen-Politiker Boris Palmer, Archi sagt jetzt was …
Nee Junge. Wenn Sie nicht gerade Grüner wären, wüssten Sie wohl, dass die Menschen heute recht gut 90 und mehr Jahre alt werden und viele noch gesund und im Hirn klar sind. Irgendeinem einen Erstickungstot zu wünschen ist einfach nur gemein, hinterhältig und egoistisch ! Aber wer auch immer für eine Verfolgungsapp ist, hat sicher noch ganz andere Macken.
Sie haben es gerade im Frühstücksfernsehen gesagt,
zu einer Zeit, bei der grade meist Ältere schauen – zu einer Zeit, in welcher viele Menschen Depressionen haben,
weil es eben keine Familien- oder Freundeskontakte geben darf.
Herr Grünen-Politiker Boris Palmer – Sie schützen nicht ihre jetzigen Arbeitssklaven, sondern wechseln sie gegen Frischblut aus.
So etwas, wie Sie darf nicht einmal annähernd in regierungsnähe sein.

Nun, der Herr*in [ war das nun gendergerecht genug ?] Grünen-Politiker Boris Palmer ist mit seiner Meinung nicht alleine.

 

Viele Menschen sehen eben nicht ein, dass selbst nur ein einzig-geretteter Mensch eine große Leistung ist.

Noch ist es so, dass es in manchen Städten tatsächlich noch keine [ bekannten ] -Erkrankte gibt. Manchmal ist der Berührungsabstand für eine Ansteckung tatsächlich räumlich zu weit, und manchmal wird aus Angst die Corona-Erkrankung verschwiegen.

Schließlich wird ja nun in manchen Portalen berichtet, dass eben das Beatmungsgerät tötet. So unwahr ist das tatsächlich nicht, denn eine Dauerbeatmung trocknet die Lunge aus, die Lungenbläschen verschrumpeln und weg ist die Luft, für immer. Ein gutes Krankenhaus wird es aber niemals dazu kommen lassen, und dass wirklich aus Geldgier das Beatmungsgerät länger geschaltet ist als nötig, halte ich für eine böse Unterstellung  von Mund-Nasenschutzgegnern.

 

Aber gerade diese Menschen, den Maskenverweigerern und den – *innen und von mir aus -geschlechtskrankenverdächtigen noch -außen – und den egoistische, eingebildeten anderen Dämlacken [ hab ich wen oder was vergessen ? ] möchte ich an alle Notärzte und den Notdienst erinnern, denn das Schema wird sich europaweit so entwickeln ->

 

Maskenverweigerung

Egal welche Krankheit oder Notfall

 

Ihr ruft an, die Dienststelle fragt nach Vorerkrankung und Alter.
Wahrheitsgemäß antwortet Ihr, dass der Kranke, ich nenne ihn mal Vater, bereits einen Schlaganfall hatte aber erst 52 Jahre ist. Man kann kann sich natürlich auch anderes ausdenken.
Der Patient ist 75 und dement …
oder weiblich und sterilisiert…
oder ein vorerkranktes Kind mit Down-Syndrom …
oder braunen, statt blauen Augen, dazu noch die Ohren zu groß, aber mit starken Schmerzen … etc …
Es geht immer nur um die Denkweise der Dienststelle.
Irgendein Call-Center-Agent oder KI (= Künstliche Intelligenz) schaut dann ruckizucki in eine dienstliche Abholtabelle, legt ein bestimmtes Algorithmus-Programm darüber und der Computer befindet, dass es sich ja gar nicht lohnt jetzt noch Hilfe zu schicken.

Weg mit dem Dreck, oder netter ausgefrühstückt ->
Für jede Hilfeleistung an Ältere oder Vorerkrankte fehlt ein Bett für Jüngere oder eben Einmalkranke. Schließlich haben die ihr Leben noch vor, und … *k….*

© Archimeda1

 

Ich stehe mit meiner Meinung nicht alleine da.
Jede Maßnahme ist immer eine Überlegung des eigenen Standpunktes.

 

 

Ich ergänze um Vorlagen, in den Höschen der Feministinnen …

 

Archimeda1   

 

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8 Responses to Nähmasken_eine tolle Überraschung

  1. Das was der Palmer und  Schäuble von sich gegeben haben, bringt mich zur Überzeugung, dass sie Anhänger der Euthanasie sind. Genauso wie der Müntefering, der sagt, das der, der nicht arbeitet nicht essen braucht.

    Solche Sprüche nach 1945 hätte ich niemals von deutschen Politikern erwartet.

    BG

    • … und damit du die Kriegs(ge)barden deiner Ur-Ur-Ahnen nie vergisst, wird sich dieses Szenario immer wiederholen. Nämlich so lange, bis sich jeder Urdeutsche daran erinnert, dass Euthanasie ‚ja doch einen Sinn‘ hatte. Alte und Kranke weg, Impfstoffe ausprobieren, Religionsaufdiktierung
      Die Nazis sind wieder unter uns, und es ist nicht die AfD …

      Archi

  2. Jonathan says:

    Hallo Uli,

    kurz aus meiner (auch digitalen) selbstgewählten Isolation heraus: ich habe mich auch sehr über die Worte von Boris Palmer aufgeregt! Aber eigentlich liest man es im Internet an jeder Ecke zwischen den Zeilen: die Alten und Kranken kosten eh Geld und bringen der Gesellschaft keinen Nutzen mehr, warum sollte man sie dann retten? Ich finde diese Meinung, dass es sich um Menschen handelt, die sowieso kurz vorm Abnippeln sind nicht nur komplett beschämend, sondern sie ist auch schlichtweg falsch. Dabei werden auch die vielen, vielen jungen Risikopersonen komplett ignoriert. Es gibt so viele junge Asthmatiker, Diabetiker, Menschen mit Bluthochdruck oder Autoimmunkrankheiten, die ohne Corona noch viele Jahrzehnte leben könnten. Mich kotzt das alles so an!

    Passt weiter gut auf euch! Da draußen sind so viele rücksichtlose Idioten, die sich noch einen Spaß machen, einen absichtlich anzustecken…

    LG Jonathan

  3. Guten Morgen Jonathan
    Es ist genau so, wie du es sagst. Es gibt genug junge Menschen, die auch ein Risiko haben, aber man verschweigt absichtlich diese Tatsache. Es ist die Vogel-Straß-Politik. Kopf im Sand, und der Rest geht mich nichts an. Ich bin zu anständig um mir zu wünschen, dass sie merken sollen, dass es diesen Virus gibt – den unsere Politikerbande schamlos für ihre Zwecke missbraucht.
    Passt auf euch ebenso auf. Die Menschen, zumindest hier in DD, drehen durch, denn für sie ist das Zurschaustellen wichtig.

    lg Uli

  4. Guten Morgen Uli,

    die von der Vietnamesin genähten Masken finde ich schön und dezent. Der Preis ist angemessen. Ich habe für meine genähte Maske auch fünf Euro bezahlt. Übrigens: Nicht enige alte Menschen sind durch Falschbehandlung gestorben. Es gibt Krankenhäuser, wo die künstliche Beatmung nur im äußersten Fall angewendet wurde, denn die Intubation ist eine Tortur für den Organismus. Diese Krankenhäuser hatten wenige oder keine Toten. Vergleiche mit der NS-Zeit halte ich für falsch.Hier ist ein totales System-Problem undVersagen die Ursache. Ich trage die Maske beim Einkaufen und Reisen mit Widerwillen auch, aber sie ist für mich ein Zeichen dafür, wie Menschen für Fehler des globalen Systems stigmatisiert werden und büßen müssen.

    LG Joachim

  5. Guten Morgen Joachim
    Teilweise stimme ich dir zu. Die Behandlungen sind wohl aus Unwissenheit oft nicht richtig gewesen, und die Masken sind sicher nicht schön im Gesicht. Recht hast du ebenso mit der Stigmatisierung. 
    Die Krankenhausbesuche belehrten mich dann etwas anderes, nämlich ich sah die Angst in den Augen der Schwestern und Ärzten. Das ist/war nicht gespielt.

    NRW, und dazu gerade Dortmund, ist das bevölkerungsreichste Bundesland. Hier geht man überall dicht an dicht. Die Menschen sind mißmutig, gereizt und agressiv. Sie arbeiten von früh bis spät, und trotz Zweitjob verdienen sie kaum etwas. In NDS hätte ich mir solch ein Verhalten nicht vorstellen können, denn im Dorf, wo jeder quasi jeden kennt, ist man rücksichtsvoll und freundlich.
    Hier in DD halte ich die Maske für sinnvoll, damit man nicht absichtlich Angehustetes sofort einatmet. Der Neid und die Gemeinheit ist an der Tagesordnung. 

    Wer weiß, vielleicht kommt nach dem Maskenzwang das Kopftuch. Man sagt bereits, dass sich die Viren auf den Haaren aufhalten …
    Der Muezzinruf ist ja schon fast überall da. So schleicht die Islamisierung immer schneller voran, und Volker ist auch noch dankbar über die weiteren Einschränkungen. Wir werden benutzt und wie eine Herde in eine bestimmte Richtung getrieben. Aber wenn man nur einen einzigen Menschen retten kann, indem man sich den Stofffetzen vor dem Mund hängt, so lohnt es sich doch. 
    Im Hospiz, wo ich gearbeitet hatte, wurde man jede Minute daran erinnert, wie schnell und trotzdem schmerzvoll Menschen sterben. Man sollte diese Erfahrungen in die Schulausbildung integrieren. Dann wüssten viele wieder, dass es noch anderes als FB, Instagram und etc … gibt

    Die Regierung scheint mir oft zu ungebildet, und das ist eigentlich auch kein Wunder, wenn sie in Posten hinein gehoben werden, statt das Handwerk zu erlernen. Es geht ja auch kein Frisör an elektrischen Oberleitungen.
    Wie dem auch sei, bin ich der Ansicht, dass eine Schutzmöglichkeit besser ist, als sich vorher sinnlos zu ergeben.

    liebe Grüße und einen schönen Samstag. Hier hagelt es gerade große Körnchen 
    Uli

  6. Hallo Uli,

    ich habe verstanden, was Dich bewegt. Vielen Dank für den Bericht. Wir leben in einer Zeit mit sehr vielen Ängsten. Zuviele Ängste tun den Menschen nicht gut. Ich hoffe, es kommen bald wieder freudige Ereignisse

    LG Joachim

  7. Guten Abend Joachim
    Vielen Dank, dass du noch einmal geschrieben hast. Ich würde mir wünschen, dass es diese Ängste nicht gäbe. In keiner Hinsicht.
    Pass gut auf dich auf

    liebe Grüße Uli