Pfannenbrot

 

Heute gibt es mal ganz was

Es ist ein Brot, dass nur in der Pfanne gebraten wird.
Der Zeitaufwand ist zwar bei einem Hefeteig immer etwas länger, aber man brauch ja nicht ewig dabei bleiben.
Ein weiterer Vorteil ist, dass selbst in der Sommerhitze der Backofen ausbleiben kann, und das es besonders gut schmeckt.

Zutaten für den Grundteig :

400 gr Mehl
1 Tüte Trockenhefe
1 Teel Salz
1 Teel Zucker
ca 250 gr warmes Wasser

Sesamöl
1 Pfanne mit Deckel, ca 25-30 cm Ø und so ungefähr 5-7 cm hoch,
1 große Schüssel mit Abdeckung, Holzkochlöffel

 

Das Grundrezept habe ich genommen, damit Ihr das erst einmal ausprobieren könnt. Wenn es Euch gelingt, kann man zB das Wasser mit Milch mischen, mehr Zucker oder andere Gewürze, wie zB Knoblauch, Zwiebelpulver oder Kräuter dazu geben. So hat man entweder ein süßes oder eben ein deftiges Brot.

Zuerst kommt in eine große Schüssel Mehl mit Zucker und Hefe und wird gut vermischt.
Hefe brauch immer Zucker, damit sie aufgehen kann, und Salz zerstört die Hefe. Darum unterrührt man das Salz erst, nachdem man die benötigte Flüssigkeitsmenge dazu gegeben hat.
Wenn Ihr also die 250 gr warmes Wasser mit einem Holzlöffel [Metall zerstört auch Hefe] unterrührt habt, kann das Salz dazu.
[Bei Brotbackautomaten ist es übrigens anders. Da kommt erst die Flüssigkeit mit Salz nach unten, dann das Mehl mit Hefe und Zucker. Das liegt daran, weil der Rührhebel vom Backautomat unten ist, und Ihr bei einer Schüssel von oben nach unten knetet]

 

Auf dem kommenden Bild sieht man, dass die rechte Seite mit dem Holzlöffel gut angeknetet ist.

So muss auch die linke Seite aussehen. Erst dann kann man sich einen Gummihandschuh anziehen und den Teig so lange kneten, bis keine Mehlteilchen mehr zu sehen sind. Natürlich geht das auch ohne Handschuh, aber ich arbeite immer sauber, sonst finde ich es ekelig.

Auf die Schüssel kommt nun eine luftdichte Abdeckung und wird da hingestellt, wo es warm und nicht zugig ist. Nach ca 30 Minuten hat sich der Teig verdoppelt. Er wird noch einmal ein wenig durchgeknetet und ruht zugedeckt für ca weitere 45 Minuten.

Die hohe Pfanne wird angeheizt und der Boden mit einem Schuss leckerem Sesamöl benetzt.

 

Dann wird der Teig, der zu einem dicken Fladen geformt wurde, in die Pfanne gegeben.

 

Ein wenig Sesamöl da drüber und obendrauf kommt der Deckel.
Sofort schaltet man die Temperatur klein. Ich habe eine 12er Platte und nutze die Stufe 4. Jeder Backofen ist da aber anders.

15 Minuten brutzelt das Pfannenbrot auf der einen Seite. Ein großer Teller wird mit Sesamöl bepinselt, und das

 

 

 

 

 

bisher einseitig gebratene Brot 
lass ich mit der ungebratenen Seite darauf gleiten und wird mit der nun öligen anderen Seite wieder für 15 Minuten in die Pfanne gegeben.

Damit die Mitte auch schön mit aufgeht wende ich es jeweils noch einmal bei 7 Minuten ohne Teller. Das ist dann nämlich gut möglich, weil sich bereits eine herrliche Kruste gebildet hat.

 

Bei uns gab es dazu meine schnellgemachte Kräuterbutter 
gegrillten Schweinebauch mit Minitomaten-Dillsalat und Schlangengurke.

 

 

Guten Appetit   

 

lg Archi

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6 Responses to Pfannenbrot

  1. Das Brot ist recht schnell gemacht und lecker. Das ist ein Brot für den Grillabend. Das Bauchfleisch passte hervorragend dazu. Das nächste Mal gibt´s Rippchen dazu.

    BG

  2. Genau. Einen halben Tag Bearbeitung für 5 -10 Minuten Verputzung. Schnell ist eher Letzteres, aber es lohnt sich, weil extrem lecker 

  3. Ja es ist nervig auf den nächsten Arbeitsgang zu warten und man immer pünktlich sein muß, damit es am Ende das wird was es soll. Da ist man gedanklich permanent an die Küche gebunden. Das ist kein Thermomixgericht sondern echt handgemacht.

    BG

  4. Gedanklich bin ich an den Küchenwecker gebunden …  Die meinige Lösung wäre dir das Klingelgerät zu geben *hehe …

    Ne aber mal im Ernst. Ich hatte vergessen zu sagen, dass man am zweiten Tag das Brot in einer Plaste-Tüte, bzw Handtuch einpacken sollte, denn es trocknet schnell durch. Es gibt bereits Biotüten, die absolut abbaubar sind.

    Archi

  5. Wichtig !

    Zur neuerlichen Kommentarfunktion muss man selbstständig das Häkchen, unten bei Datenschutz reinmachen, damit man überhaupt senden kann.

    Wenn ich jetzt nen Blog mit ca 30 Kommentatoren hätte, davon 15 ungebildet und der Rest nicht nach unten scrollt – hätte ich NULL.

    Äh, so wie jetzt … 

    Passt also …

     

  6. Man muß immer nach unten scrollen, sonst hat man das Wichtigste nicht getan. Das Kommentieren gelle.!

    BG