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  • Teichralle_Gallinula chloropus: Nestflüchter

    Posted on by Archi

     

    Gestern haben wir im Parl in Lünen eine Teichrallenfamilie gesehen. Die Küken waren erst gerade geschlüpft.

    Teichrallen werden auch oft Teichhühner genannt.
    Sie werden oft mit den Blässhühnern verwechselt, aber sind ganz einfach auseinander zuhalten.

    Erwachsene Teichrallen haben einen roten-gelben Schnabel und grüne Füßchen, und Blässhühner haben einen weißen Schnabel, grau-schwarze Schwimmfüße und dazu die typische helle Blässe am
    Kopf.

    HIERklick geht es zu meinen Bildern, und HIERklick könnt Ihr mein Video über Blässhühner sehen, die gerade ein Nest bauen.

    Teichrallen werden nur bis zu 35 cm groß, wiegen zwischen 200 bis 500 Gramm, haben dabei allerdings eine Flügelspannweite von 55 cm. Die Familie der Rallen gehören zu den Kranichvögel.

    Ihre Nahrung ist umfassend.
    Gefressen werden Früchte von Wasser- und Sumpfpflanzen, Schnecken, Kaulquappen, Würmer, Krebschen und selbst Aas. Dazu nehmen sie gerne Schilfblätter und Gras, solange beides noch jung ist, und Samen aller Art.

    Es gibt Mehreres an den Teichrallen, was äußerst bemerkenswert ist :
    Sie starten sehr schnell aus dem Wasser indem sie wassertretend, auf dem Wasser laufend, ziemlich schnell werden.
    Teichrallen können selbst in Baum-Ästen klettern und bauen sogenannte Schein-Nester. Mehrere Nestplattformen werden errichtet, während das eigentliche Brutnest meistens in Ufer- und Gebüschnähe ausgebaut wird.
    Teichrallen-Weibchen teilen sich oft ein Nest und übernehmen gegenseitige Brutpflege. Wenn das Brutnest zu klein ist, werden Eier fremd abgelagert, damit ein anderes Weibchen mithelfen kann.
    Dadurch entstehen sogenannte Schachtel-Aufziehungen. Man erkennt sie daran, dass ältere Küken mit den ganz Kleinen in Familienverbänden vermischt sind.

    Die Küken sind Nestflüchter, d.h, dass sie soweit ausgebildet sind, um den Eltern sofort folgen zu können.

     

    ‚Unsere‘ Teichrallenfamilie hatte wenigstens drei Nestflüchter und die kleinen Dinger konnten natürlich schon richtig gut schwimmen.

     

     

    Als wir die Enten und Gänse mit groben Haferflocken gefüttert haben, kam eines sofort angelaufen und bettelte, indem es eifrig mit den Miniflügelchen flatterte.

     

     

    Die Mutter war sofort zur Stelle um ihr Küken zu schützen und überprüfte, ob unser Futter essbar sei.

     

     

    Kurz danach lockte sie alle Kleinen auf die Wiese, holte sich nacheinander immer ein Haferflockblättchen und stopfte es den Babies ins Mäulchen.

     

     

    Dieses Erlebnis war eine echte Freude. Nestflüchterküken hatte ich noch nie gesehen.

     

    lg Archi

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  • Blässhühner beim Nestbau

    Posted on by Archi

     

    Gestern hatte ich schon über die Blässhühner geschrieben und heute habe ich noch das Video zum Nestbau.

    Blässhühner kann man ebenso mit ‚E‘ schreiben, also ‚Blesshühner‘ .
    Da sich das wohl bald wieder ändert, gehe ich heute von der Ableitung ‚blass=hell‘ aus   😉

    Beide Elterntiere unterstützen sich und reichen sich verschiedene Materialien an.

     

    Viel Spaß mit meinem Video   :yes:

     

    mein Videolink

     

    lg Archi

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  • Blässhuhn_Fulica atra

    Posted on by Archi

     

    Das Blässhuhn erkennt man an seinem weißen Schnabel und weißem Kopfteil – die sogenannte Blässe.
    Besonders bemerkenswert sind die grauen Füße mit Schwimmhäuten, die es ermöglichen bei Gefahr schnell über Wasser laufen zu können um so die Feinde von ihrem Nest wegzulocken.

     

    Blässhühner werden um die 40 cm groß, haben eine Flügelspanne von ca 80 cm, wiegen aber weniger als ein Kilogramm.
    Zweimal im Jahr kann es zwischen April und August Nachwuchs mit bis zu 12 Eiern geben, die nur 24 Tage bebrütet werden.

    Beiden Eltern sorgen gemeinsam für den Nestbau.
    Wenn das erste Nest noch von den Jungen besetzt ist, sorgt sich das Männchen um diese Jungtiere, damit sein Weibchen ein zweites Nest anlegen kann.

    Blässhühner sind Allesfresser und können bis zu 20 Jahre alt werden. Ihre Feinde sind vorwiegend Raubvögel.

    Die Elterntiere sind besonders aufmerksam und befüttern ihre Jungen, selbst wenn sie schon ziemlich groß sind.
    Dazu nehmen sie Nahrung in den Schnabel und reichen ihn zum probieren an.

    Danach geht es zum ‚Schwimmkurs‘ ins schöne Nass

     

    Wir hatten die Möglichkeit ein Blässhuhn-Paar beim Nestbau zu beobachten. Ich versuche darum wieder einmal seit Stunden die 21 Bilder in einen Slider oder Video zu packen, aber die Bildfolgen werden danach alle unscharf.  Vielleicht liegt es an meinem Rechner, denn der müsste dringend mit neuer Hardware ausgestattet werden…

    Morgen muss ich arbeiten – und ich habe heute keine Lust mehr auf neue Versuche. Das Video wird also warten müssen.

    Ich denke morgen an Neues  :scratch:

     

    Alles Liebe bis dahin

    lg Archi

     

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