• Tag Archives Tränen
  • Schweig, damit du kein Lamm wirst

     

    Heute schreibe ich warum ich im Moment so wenig blogge

    Dortmund liegt von 400 deutschen Städten auf Rang 379 der gefährlichsten Städte, direkt nach Köln und Düsseldorf.
    Straf- und Gewalttaten, sowie Wohnungseinbrüche prägen das Stadtbild, und die Nordstadt, ist quasi die Stadt in der Stadt und überaus gefährlich. Viele neue Menschen mit ihren unterschiedlichen Kulturen haben sich das Gebiet untereinander aufgeteilt. Da geht man nicht unbedacht außer Haus um etwas zu erleben. Da wird man ‘erlebt’.
    In Innenstadtnähe ist jeder Gang bei Dunkelheit, selbst zu den abgeschlossenen Mülltonnen, eine unkalkulierbare Gefahr.

    Wenn man das Glück hat ein Auto zu besitzen kann man ein wenig weiter fahren und ist dann in Lünen.
    Selbst ohne Hinweisschild merkt man das sofort, denn von Jetzt auf Gleich sind die Straßen glatt und die Umgebung sauber.

    In DD sind tiefe Löcher in den Straßen, und wenn man großzügig über die vielen wilden Müllkippen hinwegsehen würde, bemerkt man trotzdem noch die unzähligen Unrattüten, die neben bzw auf den Gehsteigen liegen, weil man sie einfach aus dem Auto geschleudert hatte.
    Es ist hier so jämmerlich und erbärmlich – und doch wird fast alles verschwiegen, weil der dämliche Fußball von BvB wichtiger ist als die Menschen, die hier schon immer wohnten.
    Es könnte ja ein Tourist erfahren, was jetzt in Dortmund wirklich los ist …

    Während sich die Anwohner mit Allem abfinden müssen, wohnen die Reichen in extra Stadtteile mit eigenen Einkaufszentren und bald auch mit einem eigenen Kino.
    …und während die Reichen dort wohnen und ‘das schöne Dortmund’ belobigen, werden massenweise Billigarbeitskräfte bei Amazon und diversen CallCenter verheizt. Es werden hier viele weitere Logistikzentren gebaut, denn hier muss jeder für den niedrigen Mindestlohn arbeiten. Das freut die Arbeitgeber, auch Sklavenhalter genannt – die stets neuen Nachschub von der ARGE bekommen – umsonst …
    Ob man allerdings sicher zur Arbeit kommt ist fraglich, denn wie oben geschrieben, ist Dortmund eine der gefährlichsten Städte von Deutschland.

    Wie ihr nun merkt, ist es eine Strafe in Dortmund zu wohnen.
    Es zieht mich runter, und das überaus gewaltbereite Multikulti hat rein gar nichts mit Integration zu tun.
    Diese Situation gleicht einer nie enden wollende Ohnmacht, macht mich oft sprach – und gedankenlos.

     

    Man muss schweigen, um nicht selbst zum Oper zu werden.

    Archimeda1

     

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  • Weihnachtsschaufenstergucken_Weihnachten ist noch nicht vorbei

     

    Könnt Ihr Euch noch daran erinnern, wie es war, als Mama und Papa Euch durch die Innenstadt schleiften um Schaufenster zu Weihnachten zu schauen ?

    Schaufenster gucken und Innenstadt passte nie wirklich zu mir, aber es war immer ein großes Ereignis, wenn in ESSEN/NRW die Adventsbeleuchtung angeschaltet wurde.
    Die damalige Einkaufsstadt Essen war DIE Lichterstadt, und viele Busse kamen mit fremden Menschen, und alle wollten an diesem außergewöhnlichen Ereignis teilnehmen.
    Die viele Millionen Lämpchen hatten immer ein anderes Motiv.
    Mal waren es Glöckchen und Engel, mal waren es übergroße Nikolausstiefel und Sterne. Manchmal erstrahlten nur Girlanden aus Licht, und der leuchtende Glanz erhellte in der Weihnachtsvorzeit die sonst düstere Stadt.

    In jedem großen Geschäfts-Schaufenster war eine animierte Puppendarstellung zu bewundern. Märchen und Weihnachten, viel Schnee, viele Lichter – es war einfach zauberhaft.
    Jeder Anblick versetzte mich als Kind in diese entzückende Szene des Beglückens.

    Damals, in meinen Kindtagen gab es im Dezember oft viel Schnee.
    Mit Handschuhen, einen dicken Schal und Moonboots ( gefütterte, schneedichte Stiefel ) sind wir losgetappst um diese Weihnachtsidylle zu erleben.
    Ich habe in dieser Illusion gelebt.
    Ich war so unendlich glücklich und zufrieden. Es war kurz vor Weihnachten und man
    konnte das Friedvolle spüren, diese Vollkommenheit der inneren Ruhe und Vorfreude.

    In Dortmund-Oespel gibt es ein Gewerbgebiet mit einem Einkaufzentrum.
    Vor dem MediaMarkt findet man noch eine ähnliche Weihnachtsillusion

    zur Vergrößerung bitte ...

     

     

    Viele kleine Kinder staunen diese Püppchen an.
    Mütter knieen in Höhe ihrer Kinder und erzählen dann weihnachtliche Geschichten.

    Ich höre gerne zu.

     

     

    meine Gedanken :

    Es gibt ihn noch, den Geist der Weihnacht –
    aber man traut sich oft nur noch zu flüstern …

    © Archimeda1

     

     


  • Das jahreszeitübliche Kaninchenproblem

     

    Kurz zum 1. Advent wünsche ich mir selber etwas… KEIN, zu dieser Zeit übliches Kaninchensterben.

    Ich schreibe noch später dazu, denn augenblicklich sind wir seit gestern stündlich damit beschäftigt Vincent am Leben zu halten. Unsere Nerven liegen blank, denn alle Kaninchen könnten sich ebenso anstecken.

    Zwei Kaninchen (Yeti und Clara)  hatten wir im letzten Jahr verloren, und zusammen mit der TA hoffen wir, dass sich so etwas nicht wiederholt. Das Problem ist leider, dass wenn man diese Bakterien erst einmal bei den Ninis hat, bleiben diese für immer und warten auf die nächste Unpässlichkeit.

    Alle 6 Monate leben die Bakterien wieder auf, stecken alle anderen Kaninchen an – und es bleiben quasi nur TA, Hausmittel und beten, wenn der Darm aussetzt. Wenn Ihr ähnliche Probleme habt, bitte meldet Euch bei mir.

     

    Ich wünsche eine friedvolle Adventszeit, und allen Kaninchenbesitzern, dass sie diesen 6-Monatsanfang gut überstehen.

    lg Archi

     

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  • Als die Traurigkeit genug von sich hatte

     

    [ Aljoscha Gottheis ]

     

    Als die Traurigkeit genug von sich hatte

    “Eines Tages saß die Traurigkeit in einer Ecke und erzählte der Verzweiflung,
    dass ihre Schwester – die Kraft – sie verlassen hätte.
    Die Einsamkeit sagte kein einziges Wort – sie hatte es ohnehin schon immer gewusst.

    Das Selbstmitleid strich der Traurigkeit behutsam eine Träne von der Wange
    und versuchte vergeblich, sie zu trösten.
    Die Wahrheit ließ sich nicht beirren – sie war schon immer bitter gewesen.

    Plötzlich pochte es an der Türe.

    „Soll ich öffnen?“, fragte die Unentschlossenheit.
    „Wer kann das schon sein?“, wunderte sich die Neugier.
    „Na, mach schon auf!“, forderte das Risiko.
    Das Staunen gab einen erleichterten Seufzer von sich, als das Lächeln eintrat.

    Es setzte sich zur Traurigkeit.„Hast Du denn noch nicht genug von Dir?“, wollte das Lächeln wissen.
    „Komm, lass uns die Liebe besuchen!“
    „Nein!“, wandte die Vernunft ein. „Tu’s nicht!“

    Doch die Traurigkeit war schon mit dem Lächeln verschwunden.
    Die Liebe wohnte hoch über den Wolken und hieß die beiden Besucher willkommen.

    „Schön, dass Du da bist“, sagte die Freude, die gerade mit dem Gefühl spielte.
    „Wir haben Dich vermisst“, meinte die Geborgenheit.
    „Ich habe es nicht mehr ausgehalten“, schluchzte die Traurigkeit.

    „Aber jetzt ist alles gut“, beruhigte die Zärtlichkeit die Traurigkeit
    und nahm sie in die Arme.
    Weinend wachte die Traurigkeit auf, als sich die Hoffnung zu ihr setzte
    und fragte: „Was ist passiert?“

    „Ich hatte einen wunderschönen Traum,aber glaubst Du,
    dass meine Freunde mich vergessen haben?“
    „Keine Sorge. Wenn Du versprichst, mich nicht aufzugeben,
    wirst Du noch viele Wunder erleben“, tröstete die Hoffnung.
    „Niemals werde ich Dich aufgeben!“, versicherte die Traurigkeit
    und schlief beruhigt weiter.”

     

    lg Archi

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  • Baumfällung in Dortmund_ Hannöversche Straße, Ecke Rüschebrinkstraße

     

    Vorgestern hatte ich bei BG einen Radiosender aus Dortmund gehört. Sie sagten, dass in Wambel wieder Bäume gefällt werden. Ich war sehr erschrocken, denn seit mehreren Jahren werden in dieser Gegend fast alle alten Bäume gefällt – der Grund war damals eine Siedlungssanierung ...

     

    Vorher

    Nacher

     

    Ich dachte erst nichts Schlimmes, denn es war da noch nicht erkennbar, ob und vor allem wann, es wirklich zu Baumfällungen kommen sollte.

    Wir mussten später einkaufen, und ich habe einige Bilder mit meinem Handy gemacht. Sie sind nicht besonders gut, aber sie zeigen den Ausmaß der Zerstörung.

     

     

     

    Das nächste Bild ist vom Parkplatz bei Netto aufgenommen.

     

    Der Grund der Abholzung sei eine Sondierungsmaßnahme auf Kampfmittel.
    Bäume würden also darum gefällt, weil man dort Blindgänger vermutet.
    10 (!) uralte Bäme wären untersucht worden, ob dort Vögel nisten. Man hatte natürlich nichts gefunden, und natürlich hat auch niemand in Anwohnernähe bemerkt, dass in den ca 15 m-hohen Bäumen irgendwonach gesucht wurde.
    Die Feuerwehr wollte/sollte diese Baumfällung als Übung für Neuanfänger und zur Fortbildung nutzen. Sie war sehr fleißig …

     

    Ist diese Abholzung erlaubt ?

     

    Eigentlich Ja und Nein.
    Es ist eher eine Gesetzeslücke …

    Zitatauschnitte

    “… Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz – BNatSchG)
    § 39 Allgemeiner Schutz wild lebender Tiere und Pflanzen; Ermächtigung zum Erlass von Rechtsverordnungen

    (1) Es ist verboten,

    1.
    wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten,
    2.
    wild lebende Pflanzen ohne vernünftigen Grund von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten,
    3.
    Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.

    ~~~~~~~~~~
    (4) Das gewerbsmäßige Entnehmen, Be- oder Verarbeiten wild lebender Pflanzen bedarf unbeschadet der Rechte der Eigentümer und sonstiger Nutzungsberechtigter der Genehmigung der für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Behörde. Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn der Bestand der betreffenden Art am Ort der Entnahme nicht gefährdet und der Naturhaushalt nicht erheblich beeinträchtigt werden. Die Entnahme hat pfleglich zu erfolgen …
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    (5) Es ist verboten,
    … Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen,
    3.
    Röhrichte in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September zurückzuschneiden; außerhalb dieser Zeiten dürfen Röhrichte nur in Abschnitten zurückgeschnitten werden …

    Die Verbote des Satzes 1 Nummer 1 bis 3 gelten nicht für

    1.
    behördlich angeordnete Maßnahmen …
    … zulässige Bauvorhaben, wenn nur geringfügiger Gehölzbewuchs zur Verwirklichung der Baumaßnahmen beseitigt werden muss …

    Quelle

     

    Von geringfügiger Zerstörung zur Verwirklichung der Baumaßnahmen kann man nun wirklich nicht sprechen.
    Das heutige Photo, auch von mir als Beifahrer gesmartphont, zeigt die volle Zerstörung der riesigen Bäume und die Menge an verlorenen Lebensraum.

    Es gibt hier kaum noch Lebensraum für kleine Tiere,
    weil alles, was grün und groß ist, abgeholzt wurde und wird. Dazu kommen noch die Anwohner, die Stadt Vorgärten lieber Steine pflegen und darum alles austauschen.
    Nur noch Rabenvögel leben auf Dächer, Kaninchen sieht man hier genauso wenig wie Meisen ö.ä. Kleintiere

     

    Quelle

     

    Wie man gut erkennen kann, gibt es alleridngs für jedes Problem eine Lösung, wenn man die Gesetzeslage ‘kennt’

    Zusammengefasst ->
    Das Grundstück gehört der Stadt Dortmund.
    Es ist zwar noch nicht September, aber es wurde scheinbar genauestens untersucht, ob nicht ein Vögelchen irgendwo in 15 m Höhe ein Nest hat.
    Die Feuerwehr hat einen Übungsplatz für Neu-und Altlinge.
    … und zur Abholzung dieser Baumgruppe wurde versprochen 5 Kastanien und 5 Nußbäume in Dortmund_Brackel anzupflanzen …

    Kastanien ?
    Die haben in ganz DD nicht nur Meniermotten, sondern dazu das Bakterium ‘Pseudomonas syringae pv. aesculi.’

    “… Die von den Bakterien befallenen Bäume beginnen erst zu bluten. Dann werden die Wunden in der Rinde von Pilzen befallen. Die Blätter und Äste werden welk. Am Ende verfaulen die Bäume sozusagen bei lebendigem Stamm …
    … Im gesamten Stadtgebiet gibt es insgesamt 2275 Kastanien. Davon sind 452 Bäume bereits von dem Bakterium befallen. Das sind 20 Prozent des Gesamtbestandes …

    Müssen alle erkrankten Bäume gefällt werden?

    Das kommt darauf an, wie stark sie befallen sind. Sie werden regelmäßig untersucht und gefällt, wenn sie nicht mehr verkehrssicher sind. Bis jetzt gibt es auch keine Bekämpfungsmöglichkeiten – erkrankte Bäume können nicht geheilt werden … ”
    Quelle

    Über die Walnussbäume mag ich gerade nicht schreiben, denn diese holen sich die ganzen Schadstoffe aus der Erde, stinken nach Benzol – und selbst unsere Kaninchen haben Angst vor Vergiftung.

     

    Ich könnte gerade mal k…. !
    Warum werden Bäume in Brackel gepflanzt ( wo übrigens auch kein Platz ist ), wenn die aus Wambel geschlachtet wurden
    … und sie quasi NULL Überlebungschance in ganz DunkelDortmund haben ?!

     

    Es gibt natürlich eine Antwort auf das Dortmunder Chaos.
    Da das Grundstück der Stadt gehört, plant sie dieses ‘angeblich’ als Gewerbefläche anbieten zu wollen.

    Ich werde darüber weiter berichten, denn ich persönlich denke eher an Wohnraumbeschaffung.

     

    meine Gedanken :

    [Peter Rudl ]

    Es sind oftmals die grausamsten Verluste,
    über die nicht Buch geführt wird.

     

     

    DD_DunkelDortmund ist sowas von … dunkel …

     

    Ich werde niemals verstehen, warum hier irgendwas freiwillig wohnen will.

    © Archimeda1

     

     

    lg Archi

     

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