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  • Wie Deutscher Mann grillt__ Multikultifrage

     

    Da wir nun Alle sowas von multikulti sind, habe ich mir gedacht, dass es wohl erlaubt sein dürfte, sich nicht nur über die türkischen Wiesengriller aufregen zu können, sondern auch mal den Grillbetrieb in Voll-Deutscher-Umgebung anzuschauen.

    Im Park grillen ist sowas von unschön – möchte ich vorher noch betonen, aber es ist leider begrenzt erlaubt, wenn man den Müll eigenständig wegräumt.

     

    Ein Netzfund – von mir ein wenig abgeändert … übermäßige Smilies raus und so ein wenig mehr …

     

    Die Frau kauft das Essen

    Die Frau macht den Salat, bereitet das Gemüse und den Nachtisch.

    Die Frau bereitet das Fleisch fürs Grillen vor, legt es auf ein Tablett, zusammen mit allen
    notwendigen Utensilien und trägt es nach draußen, wo der Mann schon mit einem Bier sitzt.
    Danach wieder mehr Routine.
    Die Frau arrangiert die Teller, den Salat, das Brot, das
    Besteck, die Servietten und Soßen und bringt alles zum Tisch raus.

    Nach dem Essen räumt die Frau den Tisch ab, wäscht das Geschirr und wieder ganz
    wichtig ->

    Alle loben den Mann für seine Kochkünste und danken ihm für das tolle Grillevent.

    Der Mann fragt die Frau, wie es ihr gefallen hat, mal nicht kochen zu müssen und wie er
    dann sieht, dass sie leicht eingeschnappt ist,
    kommt er zu dem Schluss, dass man es den
    Weibern sowieso nie Recht machen kann.

     

    Ja, so läuft das Grillen mit dem Deutschem Mann ab.
    Nicht immer, aber immer öfter –
    hieß es früher.

    Heute heißt es wohl eher, dass die europäische Frau das Sagen hat – dann gibt es bald kein Grillfleisch mehr – in drei Stufen heruntergeschreddert

    Spaßverderber, Grillversager, Vegetarier …

     

    Eigentlich geht es darum nur, weil sich nämlich der Mann mit der Grillerei viel besser auskennt, und noch dazu Spaß an seiner Freizeit hat.
    Ne, so was geht ja gar nicht …
    Alles was vom Deutschen Mann noch übrig ist,
    und was dieser aus langährigiger Lernphase zum Schutz seiner Frau erreichen wollte – Stärke, Durchsetzungsvermögen, Liebe,
    muss zwingend in den Zwinger …
    notfalls mit einem Veganeranfall …

     

    Da das ganze Multikulti ja fast nur noch in Deutschland ist, wäre es vielleicht mal nett, wenn sich alle türkischen Freunde mal melden würden, ob diese Männer-Grill-Saison in ihrem Land genauso abläuft …

    Hat Frau da auch die ganze Vorarbeit und Mann hockt schmatzend später daneben und profilliert sich, was er so Tolles kann,
    oder unterstützt die multikultische männliche Gesellschaft ihre Frauen bei der Hausarbeit –
    der grilltechnischen …

    ohne die Frauen dabei mit Feuer unabsichtlich zu verletzen, was
    deutschem Mann durch Brennspiritus bei der Grillanzündung mal so eben passiert.
    – Habe ich gelesen – Bisschen Spiritus, Gut brennt besser … Frau leider Win XP

     

    Ich bin aber eher der romantische Typ beim Grillen

     

    meine Gedanken :

    Ironie liegt mir nicht.
    Ich stehe lieber aufrecht

    © Archimeda 1

     

    Schöne Pfingsten

    Ich liebe Euch

    lg Archi

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  • Der Zauber des Weißen

     

    Es hat tatsächlich fast zwei Tage in Dortmund geschneit, und das ist etwas ganz besonderes

    Dortmund liegt in einer Kuhle, und die Hügel bzw MiniBerge um DD herum sorgen dafür, dass es immer ein wenig wärmer ist als in anderen Orten. Das ist auch der Grund, warum es hier kaum regnet, außer an den Stadträndern, und es zu den weiteren Jahreszeiten besonders heiß ist.

    Nachdem Balkonien gestern im Dortmunder-Tiefschnee versunken ist

     

     

    haben wir die Chance genutzt schöne Bildmotive zu suchen. Natürlich in Lünen, denn in dieser Nachbarstadt ist um einiges sauberer – dazu gehört allerdings nicht viel …

     

    Wir gehen in Lünen gerne in einen kleinen Park.
    Dieser Enten-Park hat einen kleinen künstlichen See, und auf ihm sind bereits die ersten Eisflächen zu sehen.

     

     

    In der Mitte ist eine kleine Brutinsel angelegt, und auf dieser befindet sich ein großer Baum, der mittig ein Vogelhäuschen hat. Im Sommer ist das Inselfüßchen mit verschiedenen Pflanzen überwuchert. Man sieht dann fast nur eine riesige Baumkrone.
    Jetzt im Schnee ist die untere Fläche frei.

     

     

    An den Rändern wachsen riesige Bäume, und einen davon nenne ich meinen ‘Zauberbaum’
    Man mag sich da gerne etwas wünschen um zu hoffen, dass sich alles wieder zum Guten ändert.

     

    Geht man an den kleinen See vorbei beschreitet man einen Miniwald mit besonders schönen Wegen.

     

     

    meine Gedanken :

    Der weiße Zauber
    Schaut in die Unschuld der weißen Flächen,
    und Eure Seelen erleuchten in dieser hellen Pracht.
    Alle bösen Gedanken versinken durch den Blick zur Reinlichkeit.
    Öffnet Eure Herzen für Gedanken, die hinter allen Gemeinheiten stehen.
    Weiß war bereits im Mittelalter die Farbe der Reinheit und Unschuld.

    © Archimeda1

     

     

    Ich wünsche Euch ein weises weißes Sehen

     

    lg Archi

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  • Blondi aktuell

     

    BG und ich beobachten nun schon einige Jahre eine weiße Entendame, die wir Blondi genannt hatten, weil das Küken gelb statt braun war.

    Am Anfang des Jahres haben wir Blondi nie gesehen, und wir dachten schon, dass sie weggefangen oder aufgefressen wurde.
    Da die Leute nämlich weiter tütenweise ihre Brotsorten in diesem kleinen Teich entsorgen, gab es dazu noch die Möglichkeit, dass sie durch die Hitze und das dadurch umschlagende Wasser gelähmt und vergiftet wurde.

    Wieso eigentlich
    bringen Eltern ihren Kindern bei,
    Enten und andere Wassertiere mit Brot ( oft auch verschimmelt ) zu füttern –
    trotz eindringlichen Hinweis, dass es die Tiere tötet und zum qualvollen Tod dieser beiträgt –
    und beschweren sich dann,
    dass ihr Gemüse, Obst und Brot mit irgendwelchen Schadstoffen belastet sind ?
    Das ist doch irrsinnig, oder ?

     

    Der Parkwächter sagte, dass selbst Toast mit Butter und Belag in den Teich fliegt, und die dabei lachenden Kinder, im Leben nie mehr den Sinn der Umweltgifte verstehen werden …

     

    Um durch diesen Schwachsinn das Wasser ein wenig belüften zu können, hat man bereits einen meterlangen Schlauch hineingebracht, und dazu noch eine kleine Sprudelanlage.

     

    Da der Sprudler neu ist, hat BG die kleine Insel mit der Cam herangezoomt.

     

    Da war Blondi, und die stolze Mama hatte sechs Küken auf die sie achtete.

     

    Die kleine Insel ist nicht weit entfernt, vielleicht maximal 10-15 m
    Da Blondi uns schon als Baby kannte und wir sie mit Namen gerufen und gefüttert hatten, habe ich versucht sie anzulocken.
    Ich versuchte dazu eine einfache, monotone Tonfolge, die mit dem Wind herübergeweht werden konnte.
    BG machte derweil die Bilder, während Blondi auf mein Rufen reagierte.

     

    Entenmutti Blondi lockt ihre Kinder

     

    Küken folgen 

     

    Eine stolze Entenmama lächelt

     

     

    An der Futterquelle angekommen

     

     

     

    Blondi ist eine schlaue Entenfrau   :good:

     

    lg Archi

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  • Erdwespennester und andere

     

    Die Tage hatte ich schon zum Lehrbienenstand geschrieben.

     

    Besonders anschaulich fand ich die Ausstellung der anderen Nester.
    Das sind keine Nester in vollständiger Größe. Manche hätten viel mehr Platz gebraucht um sie zeigen zu können.

     

    Das Hummelnest finde ich noch ziemlich niedlich,

     

    aber das Hornissennest sieht schon sehr gewaltig aus.

     

     

    Das Wespennest erscheint mir bedrohlich, und das mag sicher an mir liegen, weil ich Wespen überhaupt nicht mag. Sie sind mir zu aufdringlich und erscheinen mir eher gefährlich als nützlich. Sie fressen viele ‘Garten-Schädlinge’. Der Begriff ‘Schädling’ ist mir aber zu oberflächig, und wer die wenigen Bienen frisst, den mag ich einfach nicht.

     

     

    Zu meinem Unwillen gehört insbesondere auch die Aggressivität, die hauptsächlich ab September auftritt, weil die Königin dann ausfliegt, die Arbeiterinnen arbeitslos sind, weil sie keine Aufgaben mehr in ihrem Nest zu erfüllen haben. Es herrscht selbst unter den Wespen eine Art Krieg. Fliegen sie dann zur Futtersuche zum Mensch, stechen sie auch schon einmal grundlos zu   :wacko:

     

     

    Wir haben heute Haferflocken an die Enten im Lünener Park gefüttert.
    Blondi hat zum zweiten Mal Nachwuchs und wir freuten uns, dass sie auf unser Zurufen mit ihren 6 Küken von der kleinen Insel geschwommen kam [ Dazu schreibe die Tage einen neuen Bericht ]

    An einer mir vorerst unsichtbaren Rasengrenze blieb sie und der Nachwuchs stehen, und beachteten die Haferflocken gar nicht. Die ganze Familie bewegte sich nicht mehr einen Schritt vorwärts.

    BG nahm seine Cam um damit diese unsichtbare Grenze zu untersuchen. In verschiedenen Vergrößerungen sieht man oft mehr, als mit den eigenen Augen. Es war irgendetwas Fliegendes zu sehen.
    Daheim überprüfte ich die Aufnahmen mit meinen Programmen.

    Ich habe die folgenden Bilder alle ein wenig erhellt, damit man etwas erkennen kann.

    Bitte zur Vergrößerung anklicken
    
    

    Das obere Bild zeigt deutlich ein ErdwespenNest.
    Diese Nestbegriff ist eigentlich nicht zoologisch wahr, denn es handelt sich um die Spezies ‘Gemeine Wespe_Vespula vulgaris’, die auch unter der Erde nistet.

     

    Wespen transportieren bis August Eiweißnahrung in den Bau.
    Bei Bienen oder Hummeln wird oft nur, in deren lebenden Zustand der Hinterleib abgetrennt, damit die Feind-Stachel nicht selber tötet. Im Nest teilen die Wespen, ihre oft noch lebende Beute, mit ihren Larven.

     

     

    Wenn keine andere Protein-Nahrung zur Verfügung steht, muss man Artgenossen aufsuchen um die eigene Brut satt zu bekommen.

     

     

    Ab September benötigen Wespen Zucker.
    Sie besuchen darum Fallobst, und da dieses kaum noch zu finden ist kommen sie in Scharen zu Kuchen und Limonaden.

     

    Wie oben geschrieben mag ich persönlich keine Wespen.
    Ich respektiere sie aber, denn jedes Tier hat eine eigene Bedeutung im Kreislauf der Natur.
    Wespen stehen unter Naturschutz, und ich denke dass die hohen Strafen zur Bekämpfung gerechtfertigt sind.

     

     

    meine Gedanken :

    Kein Mensch darf bestimmen,
    ob irgendein Wesen,
    sei es Baum, Pflanze oder Tier –
    seine Lebensberechtigung behalten darf,
    nur weil dieser Mensch deren Sinn nicht versteht.

    © Archimeda1

     

    Gute Nacht  :bye:

     

    lg Archi

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  • Lehrbienenstand_Rombergpark

     

    Im Rombergpark/Dortmund gibt es seit Jahren einen Lehrbienenstand

    Wir gehen dort immer wieder gerne hin, denn man darf hautnah den Imker beobachten, wie er vorsichtig die Bienen kontrolliert indem er alle Trennwände aus dem Bienenkasten hervorholt.
    Man lernt quasi spielerisch immer Weiteres über Bienen und deren Artgenossen.

     

     

    Die netten Frauen verkaufen derweil verschiedene Honigsorten, Bonbons und besonders liebevoll gemachte Bienenwachsfiguren. Wer Zeit hat kann für wenig Geld leckeren selbstgemachte Kuchen und Kaffee genießen.
    Wir nehmen uns immer extra viel Zeit für diesen Besuch

     

    Draußen im Garten stehen historische Bienenkörbe

     

     

    Im Laden sind verschiedene Schaumöglichkeiten aufgestellt, und man kann von außen sowie innen den regen Flugverkehr und Arbeitsaufteilung beobachten.

     

     

    Karl von Frisch hatte 1914 durch Experimente nachgewiesen, dass Bienen Farben erkennen und sie voneinander unterscheiden können.
    Die sogenannten Bienenfarben sind allerdings nicht menschengleich sondern unterscheiden sich durch eine Sichtbarkeitssehung des UV-Lichts. Eine Biene sieht zB ‘Rot’ in Bienenschwarztöne, und das menschliche ‘Weiß’ eher gelblich. Blautöne sind ähnlich, wie beim Mensch.

     

     

    Da Bienen Licht aus dem ultravioletten Bereich des Spektrums wahrnehmen bevorzugen sie Blüten mit viel Grün, denn diese Blüten reflektieren besonders viel UV-Licht, und zeigen ihnen so ‘Landeplätze’ an. Durch diese Eigenart werden selbst kleinste Blüten bestäubt.

    Es gibt für mich noch viel zu erlernen.
    Besonders interessiere ich mich für die Bienensprache, die durch kreisende Tänze ausgeübt wird. Dazu gibt es für Fachkundige den Tanzwinkelmesser, den ich bisher noch nicht richtig verstehe.

     

     

    Was mich immer ein wenig schockt ist die kurze Lebensdauer einer Biene.
    Die männliche Biene /Drohne wird spätestens im Sommer aus dem Bienenstock gedrängt, und Männchen, die ihre Königin befruchtet hatten sterben sofort.

    Während die Königinnen bis zu 5 Jahre alt werden, leben die fleißigen Hönigsammlerinnen oft nur wenige Wochen, je nach Jahreszeit. Junge Bienen leben mehrere Monate, wenn die Winter-also Ruhezeit eingetroffen ist.

    Man könnte demnach also vermuten, dass sich die Biene zu Tode gearbeitet hat …

     

     

     

    lg Archi

     

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