• Tag Archives was ist grün
  • Naturkundemuseum in Dortmund-9_Unter Wasser

     

    In diesem kleinen Museum ist es irgendwie anders

    Die Vorberichte könnt Ihr bei Bedarf nachlesen, wenn Ihr auf der linken Seite, in dem kleinen Feld ’search‘, das Wort Naturkundemuseum schreibt

     

     

    In einem der Räume war alles ziemlich abgedunkelt. Er war rund, und in der Mitte stand ein riesiges Aquarium. Dieses Aquarium ist umgebaut. Es war eckig und hatte vorher Balken und Scheiben.

     


     

     

    Von  2010 bis 2012 wurde es zum Rundschaubecken erneuert

     

     

    Die Scheiben bestehen aus 80 mm Plexiglas, es fasst 90 m³ [ <= 90 000 Liter ] Gesamtwasservolumen und hat eine Höhe von 3 Meter bei einem Durchmesser von ca 6,6 Meter.
    Es soll einen kleinen Ausschnitt der Unterwasserwelt vom Möhne-Stausee zeigen. In ihm findet man die dort ansässigen Süßwasser-Fische, wie zB Flussbarsche, Seeforellen, Krebse, Aale usw.
    Überhaupt ist der ganze Aqariumbereich so gestaltet, sodass es dort statt den vorigen Tropenfische nun ‚Heimatfische‘ zu sehen gibt, die man in der Ruhr sehen kann. Diese Idee finde ich außerordentlich gut, denn Tropenfische sieht man immer in irgendwelchen Aquarien, aber wer schaut schon auf den Ruhrgrund ?

     

    In den Ecken waren originelle Sitzplätze

     

    Ich habe nun noch eine kleine Collage, die man durch anklicken wieder vergrößern kann. Na, findet Ihr den Aal ?

     

     

     

     

     

    lg Archi

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  • Gemeiner Widderbock _Clytus arietis_Die Wespe, die keine ist

     

    Es gibt Käfer, die so eine kurze Lebensdauer haben, dass sie sich erfolgreich tarnen können.

     

    So ein hübsches Tierchen ist der ‚Gemeiner Widderbock‘ manchmal fälschlicher Weise auch Wespenbock genannt.
    Der Namensinhalt ‚Widder‘ erklärt sich aus den Fühlern die ähnlich des Widders aussehen. Den Namensteil ‚Wespe‘ bezieht sich auf die auffällige Färbung.

     

    Der ‚Widderbock‘ wird bis zu fast 14 mm lang. Man findet ihn zwischen Mai und Juli häufig auf Streuobst- und anderen Wiesen, ebenso auf Holzstapeln in den Wäldern. Er gilt zwar nicht als gefährdet, doch er ist nach der Bundesartenschutzverordnung als ‚besonders geschützt‘ eingestuft.
    Ich nehme an, dass es darum ist, weil man ihn wirklich schnell mit einer Wespe verwechseln könnte und ihn dann abklatscht. Vielen Menschen ist nämlich leider nicht bekannt, dass auch Wespen unter besonderen Schutz stehen. Vielleicht aber auch darum, weil seine Entwicklung von Larve bis zum Käfer zwei Jahre benötigt.
    Der Widderbock ernährt sich von Nektar und Pollen der Doldenblüten und Weißdorn und legt schon bald seine Eier in deren Totholz ab.

    Dieses Käferchen

     

    war auf dem Balkon von BG’s Mutter. Ich habe es schnell umgesetzt, damit sie es nicht finden kann. Sie hat es nicht so mit lebenden Tieren …

     

     

    Ich habe im Internet nachgelesen. Wieder einmal hat sich heraus gestellt, dass dort oft viel Mist steht. Es gibt nämlich einen recht ähnlichen Käfer, den Eichen-Widderbock [ Plagionotus arcuatus ].
    Beide Daten wurden untereinander vermischt. Selbst Namen oder Futter stimmten oft nicht. Manchmal habe ich das Gefühl, dass man von- bzw gegeneinander abschreibt und noch etwas dazu dichtet …

     

    Ich schaue bei eigener Unsicherheit gerne bei der WebSite  Naturspaziergang.  Herr A. Haselböck ist Mitglied des Entomologischen Vereins Stuttgart 1869 e.V.

     

    Wie man auf dem nächsten Bild sehen kann hat dieser Eichen-Widderbock  ein ganz anderes Köpfchen. Die Fühler sind gerade und es gibt mehrere gelbe Streifen am Köpfchen.

     

    Dieser Käfer wird bis zu 2 cm lang. Die Weibchen legen ihre Eier in Rindenritzen kranker oder gefällter Bäumen. Zu Anfang leben die Larven zwischen der Rinde und dem Holz. Sie fressen bis zur Verpuppung ca 10 cm tiefe Gänge, und da wo sich Larven in Massen aufhalten verrichten sie großen Schaden. Trotzdem gilt auch dieser Käfer als ‚besonders geschützt‘. Es brauch wieder zwei Jahre bis zum ausgewachsenen Käfer.

    lg Archi

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  • Klimawandel: Selbst die Maikäfer sind früher da

    Im letztem Jahr 2021 hatten wir den Maikäferflug erst am 24 Juni

     

    Als ich im Frühling 2022 den wenigen Großpflanzen auf BG’s Balkonien ein wenig neue Erde zugefügt habe, sah ich eine Menge an Engerlinge. Sie fraßen die Wurzeln meiner ‚Schwarzen- und Roten Johannisbeerpflanze‘ und sind auch sonst an allen Großpflanzenwurzeln zu finden gewesen.

    Na und –>
    Engerlinge sind die Larven vieler hübscher Käfer. Dazu gehört der Blatthornkäfer, der Rosen- so wie der Brachkäfer und natürlich der Maikäfer. Alle haben eines leider gemeinsam. Kaum ein Mensch mag sie, weil Menschen jegliche Naturausbeute für sich beanspruchen möchte.

    Als ich die vielen Engerlinge gesehen habe, war mein einziger Gedanke, sie so schnell wie möglich, wieder unter die Erde zu bringen. Denn die kleinen Wurmähnlichen müssen sich eine ca 6 cm-Länge anfuttern, und das geschieht nur im Dunkelreich, also unter der Erde. Niemand kann und darf beurteilen, welches Teilchen aus dem gesamten Universum ihm so sehr nicht gefällt, dass man es tötet. Alles hat irgendeinen Sinn.

    Als ich noch den großen Garten hatte habe ich immer meine ‚Menschliche Beute‘ mit allen Garten- Tieren geteilt =>
    Johnannisbeeren waren ein Mit für die Ameisen, alle großen, besonders die roten Früchte waren ebenso für die Vögel, Schnecken hatten ihren Sonderbereich zur Abnascherei verschiedener Salate usw.

    Teilt doch einfach. Wenn die Natur etwas umsonst anbietet ist es doch nicht nur für den Menschen alleine.

     

    Das ist mein drittes Maikäfer-Jahr

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Gefunden 2022 habe ich den/die erste, weil MC-Benni und MC-Rudi gestern Abend auf der Fensterbank rumplatschten.
    Ich habe nachgeschaut, ein Käferchen erwischt – und BG hat unsere Sammeldose geholt, damit ich das Tierchen rein tun konnte.
    Maikäfer haben an den Füßchen eine Art Widerhaken. Es tut nicht weh. Es ist so ähnlich als ob man etwas recht Kratziges auf der Hand hält.
    Ich habe den Käfer zwischen den Löwenmäulchen getan. Dort kann er überlegen wohin er möchte.

    Ich wünsche allen wirklichen Müttern einen schönen Muttertag.

    lg Archi

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  • 100 % Edelkakao Criollo

     

    Vorletzte Woche habe ich meine Kakaobohnen bekommen

     

    Sie sind roh und in Bio-Qualität, und in diesem Falle finde ich das Wort bio wichtig.

    Leider ist es oft so, dass man in Geschäften Biowaren kaufen kann, die aber gar nicht bio sind. Bio steht oft nur für naturbelassen bzw biologisch hergestellt, was man allerdings wohl kaum nachweisen kann, und
    eigentlich war das Kurzwort ‚ÖKO‘ bereits ‚BIO‘, denn öko kommt von Ökologie, und diese bezeichnet bereits eine Wechselwirkung der Gesamtheit zwischen Lebewesen und den Rest der Erdgemeinschaft durch besonders schonende Nutzung.
    Da diese Tatsache dem heutigen Generationsnachschub nicht mehr bekannt ist, und man mit dem Wort BIO mehr verdienen kann, wird es genutzt um die bereits ökologischen Waren teurer zu machen.

    Das ist aber nicht immer so, und darum mache ich heute mal Werbung für einen Anbieter, der sich nicht nur um ökologisches Davor- und Dahintergezeter kümmert, sondern der zudem noch auf Fairness achtet.

    Zitat
    „Uns als Familienunternehmen ist bio Herzensangelegenheit. Wo möglich, versuchen wir diesem Anspruch treu zu sein. Deshalb handeln wir auch beim Kakao – von der Bohne bis zum Pulver – alles in fairer, biozertifizierter Qualität. Wir finden, das schmeckt man! Überzeugen Sie sich selbst und bestellen Sie unseren Bio Kakao in unserem Naturkost Shop.

    Auch bei Verpackung und Versand ist uns Umweltschutz ein Anliegen. Wir setzen auf kompostierbare, umweltfreundliche Verpackungen und halten Plastik außen vor. Alle bestellten Artikel versenden wir zusammengefasst in einem Paket. Möchten Sie im Kamelur-Shop Bio Kakao kaufen, können Sie bequem mit Überweisung, Paypal oder Amazon-Payment bezahlen.“
    Quelle kommt unten im Eintrag

     

    Meine Kakobohnen …

    … waren gut verpackt, wie man auf oberen Bild sehen kann.

     

    Sie sind roh, d.h. ungeröstet, haben noch ihre dünne Schale und schmecken ähnlich, nur viel besser als ganz dunkle Schokolade [85%], also ein wenig bitter aber schokoladiger.

    Echter Kakao ist sehr gesund.
    Magnesium, Eisen, Mangan, Phosphor, Zink, Kupfer, Kalium und verschiedene Eiweißstoffe sind in ihm enthalten, aber zuerst sollte man nur eine Bohne am Tag genießen.

    Auf dem nächsten Bild habe ich einige Bohnen auf einen kleinen Teller getan, und eine einzige zur Hälfte abgepellt. Man kann gut erkennen, dass die Kakaobohnenschale hauchdünn ist, und man eigentlich nur einen Anfang machen muss. Dazu nehme ich ein scharfes und spitzes Messer, so wie beim schälen der Knoblauchzehen.

     

     

    Kakao hat mich schon immer fasziniert.
    Es ist eine Pflanze, die im Regenwald wächst. Sie brauch Mischkultur um zu gedeihen, denn sie schützt sich vor zur großer Sonnenbestrahlung indem sie unter den anderen großen Bäumen wächst.
    Die Kakao-Blüten werden durch Fliegen und Ameisen bestäubt. Früher dachte man, dass Bartmücken diese Aufgabe übernehmen würden, aber durch einen ca acht-monatigen Klebetests an mehr als 500 Bäumen und 11000 Blüten, stellte sich heraus, dass dieses nicht stimmte.
    An diesem Kleber hingen die Blütenbestäuber nur vorübergehend fest.

    Zitat

    „… Der Ursprung des Kakao liegt in Mittelamerika, im Gebiet des heutigen Mexiko, Guatemala und Honduras. Dort lebten die Völker der Azteken und Mayas. Die Vorfahren der Azteken und die Mayas bauten bereits um das 4. Jahrhundert nach Christus Kakao an. Aus gemahlenem Kakao, mit Chilli, Vanille und Honig gewürzt, bereiteten die Azteken einen wahrhaften Powerdrink, die „Xocolatl“ …
    Quelle kommt

     

    Ich könnte noch eine Menge dazu schreiben, aber es ist viel zu umfangreich.

     

    Die AerzteZeitung schrieb
    Veröffentlicht: 29.05.2006, 08:00 Uhr
    von Thomas Müller

    Zitatausschnitte

    „… Kakao ist offenbar gut für Herz und Gefäße: Kakaotrinker haben einen niedrigeren Blutdruck als andere Menschen, und sie leben auch länger …
    … Mit einer bestimmten Substanz aus Kakao stellten sie in klinischen Versuchen gefäßschützende Wirkungen fest …
    … Bluthochdruck und Herzkrankheiten sind bei den Kuna-Indianern auf einer kleinen Insel bei Panama weitgehend unbekannt …
    … auch Europäer, die viel Kakao konsumieren, haben einen niedrigeren Blutdruck als Kakao-Abstinenzler – und sie leben länger. Darauf deuten Ergebnisse einer niederländischen Studie mit 470 Männer. Sie waren zu Beginn alle über 70 Jahre alt und wurden 15 Jahre lang beobachtet …
    … Nach 15 Jahren lebten noch 43 Prozent der Personen mit hohem Kakao-Konsum, aber nur noch 24 Prozent der Kakao-Abstinenzler …

    Quelle

     

    Speichert Euch den vollständigen Text bitte in einem Dokument oder Editor. Vergesst den Urhebernamen und die Quellenangabe nicht !
    Dieser Artikel ist von 2006, und da achtete man noch darauf, dass alle Menschen möglichst lange gesund bleiben konnten. Das ersparte den Krankenkassen nämlich eine Menge Kosten.
    Heute scheint es mir fast so, dass man möglichst schnell Krankheiten bekommen, bzw das man gar nicht geheilt werden soll, denn gerade die Naturheilkunde, samt Internetrecherche dazu möchte man gerne verbieten.

     

    Bei ‚Schokoinfo‘ kann man lernen, wie eine Kakaofrucht aussieht, und ab, wie und wann geerntet wird. Das ist echt spannend.

    Wenn Ihr dann noch zur zur ‚Schoko-Seite‘ wechselt steht dazu noch u.a. ein extra Bericht zu „Fair geht vor!“

     

    Meine Kakaobohnen habe ich vom Familienunternehmen Kamelur.
    Stöbert mal auf dieser Seite und schaut, was es noch alles gesundes gibt.
    HIERklick

    lg Archi

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  • Archi testet_Katzengras herstellen

     

    Nachdem ich mich so oft geärgert habe, dass gekauftes Katzengras oft bis zu 3,50 Euronen kostet, und unsere beiden Mietzen so gerne daran rumnaschen, habe ich mich entschlossen es so lange zu probieren, bis ich selber welches herstellen kann.

    Da ich nun weiß, wie es geht möchte ich es Euch gerne mitteilen, denn 3 € sind eine Menge Geld. [ Über 3 € kostete gestern übrigens 1 kleiner Blumenkohl von ALDI. Das finde ich wirklich unverschämt, denn gerade jetzt gibt es so viele arme Rentner, Geringverdiener und Arbeitslose. ]

    So, nun zum Gras
    Ich schrieb ja schon einmal, dass Katzengras kein wirkliches Gras ist sondern Weizen-, Roggen- bzw Dinkelkörner. Mein Beispiel ist aus Weizen, aber mit anderen Körnern funktioniert es gleich, und die Katzen haben mal einen anderen Geschmack.

    Man brauch einen möglichst hohen Plastiktopf, Kanincheneinstreu, eine Spritzflasche und einen Handschuh.

     

     

    Wie man auf oberen Bild sehen kann nehme ich Bioweizenkörner. 1 große Tüte, 1000 gr /also 1 Kilo, kostet bei ‚dm‘ zB gerade mal 1.45 €. Man brauch für eine Schale nur eine kleine Hand voll und kommt somit also lange aus.
    Ist die Tüte angebrochen sollte man sie in einem luftdicht verschlossenen Behälter tun, damit keine Motten oder Käfer angelockt werden.

    Der Blumentopf wird unter fließendem Wasser und ohne Zusätze gründlich gereinigt. Dann stopft man, bis etwas über die Hälfte, Kanincheneinstreu hinein. Mehr muss nicht hinein, denn das Holz und die Körner quellen auf und fallen sonst daneben.
    Alles wird unter Wasser gut genässt und mit der Hand (Handschuh nicht vergessen) werden Körner untergemengt. Der Handschuh ist sehr wichtig, damit keine Bakterien auf das Holzstreu kommt.
    Zum Schluss wird wieder gut gewässert, und der Topf muss dann schräg gestellt werden, damit das Wasser vollständig abtropft.
    Der Sinn ist der, dass Holzstreu schnell schimmelt. Das macht den Katzen zwar nichts, weil sie nur das Gras futtern, aber Schimmel bildet schnell Sporen und verteilt sich rasend schnell auf anderes, wie zB Obst, weiches Brot etc.
    Genau aus diesem Grund werden die untergebuddelten Körner auch vorerst nur angespritzt statt zu gießen.

     

     

    Sollte es in der Wohnung sehr heiß sein, kann man maximal einmal in der Woche das Töpfchen unter fließenden Wasser halten und muss es dann aber wieder gut schräg abtropfen lassen.

    Das nächste Bild zeigt den Erfolg nach bereits einer Woche.

     

     

    Katzen würden es schon gerne fressen, aber ich warte lieber noch eine weitere Woche, dann haben sie viel mehr davon.

     

     

     

    Ich habe immer so 3-4 Töpfchen in Arbeit.
    Was nicht mehr auf die Fensterbank der Katzen Cora und Rudi passt, stelle ich in den Halbschatten auf Balkonien.

     

     

    Diese Töpfchen stehen auf Erde. Die Wurzeln des Weizens verbinden sich schnell, wachsen fest, und so wird das Katzengras schnell richtig groß.

    Ach noch etwas => Statt die Katzen daran rumkauen zu lassen ist es besser, wenn man die Hälmchen als Ganzes rauszupft und die Katzen mit der Hand füttert. Das macht mir, BG und vor allem den Katzen einen Riesenspaß, und die unteren Körnchen haben wieder genug Luft um weiter zu wachsen.

     

    Ich hoffe, ich konnte Euch einen guten Ratschlag geben.

     

    lg Archi