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  • Thomas Kinkade_Hawthorne-Village

     

    Ich hatte heute keine Lust irgendwelche Programme zu reparieren, und darum sind BG und ich auf einem Flohmarkt gewesen.

    Es soll ja Leute geben, die nicht wissen was ein Flohmarkt ist, darum eine kurze Info -> Ein Flohmarkt ist ein Markt, auf dem verschiedene Menschen ihren alten Krempel für Geld verkaufen wollen.
    Ich besuche gerne Flohmärkte, denn man findet oft Antiquitäten, die eigentlich sehr teuer wären.

    Heute hatte ich ganz besonderes Glück.
    Ich fand die Hawthorne-Village ‚Spring Gate Manor‘

     

     

     

    Leider fehlte die originale Beleuchtung, aber sie ist nachbestellbar, und natürlich habe ich das gleich erledigt.

     

    Zur Erinnerung an Thomas Kinkade ->

    Dieser Herr war ein ganz besonderer Maler.
    Er arbeitete mit Lichteffekte, nannte sich darum ‚Maler des Lichts‘ und setzte selbst Walt Disney-Phantasien in seinen Träumen um. Er wurde genauso geliebt, wie verspottet. Manche fanden seine Werke wunderschön, manche betitelten sie als Kitsch. Ich denke, es waren Neider…
    Ungefähr 10 Millionen amerikanische Haushalte sollen eins oder mehrer Werke von ihm besitzen.
    Um Thomas Kinkade formten sich Gerüchte.
    Während seine Familie nichts zu seinem frühen Tod, mit gerade 54 Jahren sagte, berichten Untersuchungen aus California, dass Thomas Kinkade versehentlich an einer Überdosis von Alkohol und Valium verstarb. Veröffentlich wurde dieses vom NBC Bay Area_News.

     

    Aus noch unsicheren Urheberrechtsgründen kann ich Folgendes nur verlinken…
    Wer sich für seine einzigartigen Werke interessiert kann auf der WebSite Thomas_Kinkade_Studios schauen und erwerben.

    Ich habe bisher nur eine offizielle Website gefunden, die noch dazu besondere Momente von ihm verkaufen.
    Bradford_ch

    Das Bild ist nur ein undeutliches Snippet

     

    Schaut doch bitte mal HIERklick und vergrößert diese vielen besonders aufwenig gestalteten Details zum diesem Winter-Thema.

    Ich finde die Werke von Thomas Kinkade keinesfalls kitschig,
    sondern freue mich über meinen Flohmarktfund_ ‚Frühlingsschloss‘

     

    Alles Liebe Euch zum Samstag Abend 

     

    Archi

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  • Rechnerumbau

     

    Gestern morgen sind meine bestellten Rechnerteile gekommen, und BG hat sie schon ein wenig zusammen gebaut.

    Morgen wird mein PC neu aufgerüstet, denn meine Grafik- und Videoprogramme sind mittlerweile so schnell, dass es ständig hakt und abstürzt, obwohl ich jetzt schon einen sehr guten Rechner habe.
    Bei der Gelegenheit werde ich auch eine neue Schnellschreib-Tastatur anbringen, denn das ‚D, U und N‘ wollen nicht mehr so richtig.
    Das liegt vielleicht daran, dass man nicht über die Tastatur schütten sollte -oder wenigstens nur einmal *hüstel* 

     

    Danach muss ich alle Programme neu aufspielen.

    Das Video-Studio brauch alleine schon mehrere Stunden, und die anderen 4 Grafikprogs, besonders das ZBrushCore, sind ebenso langwierig.
    Der FF bekommt wieder seine SicherheitsTools, und alle Addons müssen neu konfiguriert werden. Damit werde ich also über das ganze Wochenende beschäftigt sein.
    Vielleicht schaffe ich es zwischendurch mal kurz zu bloggen.

     

    Alles Liebe Euch  

     

     

     

    Ich fange gleich schon mit Vorbereitungen an

     

    lg Archi

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  • Plastik vermeiden_Netzstoffbeutel für Obst und Gemüse

     

    Ich bin das so leid. Jeder will etwas für die Umwelt tun, aber nutzt trotzdem die durchsichtigen Obst- und Gemüsetüten, die in jedem Discounter leider kostenlos zur Verfügung stehen.

    Da hinein kommt dann zb 1 Apfel, 1-2 Bananen, 1 Orange und vielleicht noch ein Joghurt.
    Es ist nämlich etwas umsonst, man kann diese Miniplastikdinger noch als Abfallbeutel nutzen, und auch als Tragetaschenersatz für diverse ähnliche Kleinteile.

    Mein Lieblings-EDEKA hat ein kleines Hinweisschild an den Kassen ->
    ‚Fremdgenutzte Tütchen werden mit 5 Cent berechnet.‘
    Ich finde das sehr gut.
    Wenn wir immer neue Gemüsetütchen für unser Hasengrün nehmen würden, kämen wir fast auf 20 Stück/Woche. Dazu käme noch das frische Obst und Gemüse. Wir nutzen darum unsere gebrauchten Beutel immer so lange, bis sie quasi von selber zerfallen.

    Im Internet habe ich nun wiederverwertbare Netzstofftaschen bestellt, und ich bin begeistert.

    So sehen sie aus

    Diese Tütchen sind waschbar und sehr praktisch. Sie haben ein Zugbändchen und einen Verschluss, damit sie nicht von alleine aufgehen.

    Auf dem nächsten Bild sieht man wieder den Apfel, und noch eingetütete blaue Weintrauben.
    Letztere sind jetzt nicht gut zu erkennen, aber bei Tageslicht sieht man sie deutlich.

    Diese Netzstofftüten wiegen je 15 Gramm. Man sollte daher erst das Gewünschte auswiegen, und danach verstauen.
    Es gibt eine Menge an verschiedenen Obst-und Gemüsebeutel. Sicher wiegen sie alle unterschiedlich.

    Ich bin der Ansicht, dass man sich mit diesen Täschchen ausstatten sollten, bevor die Geschäftsidee aufkeimt, dass jedes Stoffbeutelchen wenigstens eine Eurone kostet.

     

    Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend

    lg Archi

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  • Lebendiger Samen

     

    Nachdem die große Hitze vorbei ist sieht es auf Balkonien ziemlich unhübsch aus. Die Pflanzen haben sich regelrecht totgeblüht und brauchen jetzt dringend Erholung.

    Jeden Tag schaue ich, ob ich irgendwo Samen finden kann.
    Dazu wird alles Abgeblühte sorgfältig angeschüttelt, und gegebenenfalls nehme ich ein oder zwei Stängel ab, damit ich den Samen in ein Plastikdöschen sammeln kann.

    Ich habe mehrere verschiedene Basilikumpflanzen.
    Ein hell-grünes Basilikum steckt als Töpfchen inmitten anderer Wildkräuter. Die Stiele sind im unteren Bereich ohne Blätter. Erst da, wo die Sonne hinreicht, wachsen gesunde Blätter und Blüten. Da ich von diesem Pflänzchen kaum etwas geerntet hatte sind die Blütenrispen besonders lang, und ich freute mich schon als ich die vielen kleinen schwarzen Samenpunkte entdeckt hatte. Wie immer schnitt ich einen Zweig ab und legte ihn auf einen alten Untersatz.

    Ich war danach ziemlich erstaunt, als ich merkte, dass sich der Samen langsam aber sicherlich bewegte. Nachdem ich den Zweig ein wenig genauer betrachtet hatte bemerkte ich, dass nicht der Samen schwarz war, sondern eine Menge an winzigen Marienkäfer dort in Zeitlupentempo herumkrabbelte.

    Ich holte meine Lesebrille und untersuchte die Pflanze genauer.
    Die niedlichen Tierchen saßen in verschiedene Gruppierungen an den Blättern.

     

    Ich habe versucht diese MarienkäferArt zu bestimmen, bin aber nicht fündig geworden.
    Am ähnlichsten sieht wohl der ‚Asiatische Marienkäfer‘ aus, obwohl ich noch bei keinem Bild diese regelmäßige Punktzeichnung gesehen habe, und so eine Winzigkeit ist auch noch nicht dokumentiert.

     

    Vielleicht könnt Ihr mir sagen, welcher Marienkäfer das ist ?

     

     

     

    lg Archi

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  • Schmalflügliger Pelzbienenölkäfer_Sitaris muralis

     

    Am Samstag war es endlich mal nicht so heiß, und darum mussten wir zu BG´s Mutter und ein wenig länger bleiben.

    Wenn ich Migräne hätte, würde ich direkt ein Mittel vorher einnehmen, aber so bekam ich später normales Kopfweh, wie üblich nach solchen Besuchen, denn dieser ist immer sehr anstrengend.
    Ich hatte Kartoffelsalat gemacht, und BG grillte einige Geflügelwürstchen. Später gab es noch ein wenig Schnellpudding und eine feine Tasse Kaffee.

    Plötzlich ist etwas geschehen, was auf dem Balkon von BG´s Mutter auf gar keinen Fall passieren darf —>
    es lebte etwas, es krabbelte und war auch noch unbekannt.
    Man muss zu dieser Begebenheit wissen, dass sie erst vor einer Woche ihren sämtlichen Lavendel abgemurkst hatte, denn dieser war selbstverständlich mächtig angehummelt. Er wurde bis auf das tiefste Holz gekürzt, und wird darum wohl im Winter völlig entschwinden.
    Selbst Blüten anderer Pflanzen waren nicht mehr findbar und passten nun zu den kitschigen Plastikpflanztöpfen innerhalb ihrer Wohnug.
    Unsere Aussage dazu ist : „Vorsicht, es lebt‘ …

    Trotzdem, oder gerade deswegen wagte sich etwas Lebendes auf der Außenseite ihres Balkonkastens zu krabbeln …

    … und konnte dazu noch vorzüglich klettern

    Der elektrische Fliegenpatsch war in ihrer unmittelbaren Nähe. Was ein Unglück 

    Ich nahm den Käfer schnell auf, und setzte ihn auf einen Balkonkasten, der nicht in Tischnähe war. Damit hoffte ich das Übeltier – nein, ich meine nicht B´s Mutter, sondern den unschuldigen Käfer – vor einem vorzeitigen Käfertot zu schützen.
    Wir hörten noch ungefähr eine halbe Stunde die gleichen Geschichten, die wir immer hörten.
    Dann –
    dann ist eine Katastrophe eingetreten, die hätte nie eintreten dürfen.
    Das Käferchen hatte keine Lust gehabt auf der kalten Balkonerde rumzwuseln. Es krabbelte direkt über Mutters Kopf an der Balkondecke und peilte ihr steriles und warmes Wohnzimmer an.
    Ein Notfallplan musste her – ein kleiner Plastikbeutel, der elektrischer Fliegenpatsch und BG.
    BG ist groß genug. Der Käfer wurde angestupst und plumpste auf das Elektroteil, was natürlich nicht an war.

    Ich schob ihn in die Tüte, pustete ein wenig Luft hinein, und schon gab es einen Grund schnell zu BG zu fahren, um das Tier auf Balkonien auszusetzen.

    Daheim setzt ich das Tierchen in die hinterste Ecke, möglichst weit weg vom Mini-Insektenhotel.

    Mir war der Käfer nicht bekannt, und alles was ich nicht kenne kommt in diese Ecke, denn von dort fliegt und krabbelt alles zu den mächtigen Bäumen gegenüber.

    Nun musste ich noch herausfinden, welches Tier das war.
    Dazu nutze ich immer als erstes die Domain ‚Naturspaziergang_de
    KLICKhier

    Diese Seite ist sehr übersichtlich, weil vorzüglich katalogisiert, und hat besonders schöne Bilder. Sie kommt gleich zu meinen Favoriten, rechts unten.

    Ich habe den Käfer leider trotzdem nicht gefunden, denn ich bin nicht kundig genug, und wusste nicht bei welcher Käferkategorie ich hätte anfangen müssen zu suchen.
    Darum schrieb ich eine Mail an den WebSeitenbetreiber Herrn Andreas Haselböck.
    Dieser Herr ist Mitglied im Wildbienen-Kataster und im Entomologischen Verein Stuttgart

    Ich freute mich, dass ich nach ein oder zwei Tagen schon eine Antwort bekam.

    Herr Andreas Haselböck schrieb mir, dass es sich bei meinem Käfer um einen Ölkäfer handelt, den ‚Sitaris muralis_Schmalflügeliger Pelzbienen-Ölkäfer‘
    Dieser Käfer ist ein Pelzbienenparasit, und kommt ursprünglich aus warmen Ländern. Durch die Klimaerwärmung sieht man ihn auch im Westen, und er ist ziemlich unangenehm für die Bienen.

    Zitatausschnitte

    “ … Der Schmalflügelige Pelzbienen-Ölkäfer ist ein Parasitoid bei Pelzbienen, in Deutschland vor allem bei Anthophora plumipes, seltener werden Mauer- und Wollbienen als Wirte genutzt …
    … Sie schlüpfen aus den Wirtsnestern, paaren sich, die Weibchen legen ihre bis zu 1000 Eier in einem großen Paket, das bevorzugt an feste Unterlagen wie Steine geheftet wird, in der unmittelbaren Nähe der Pelzbienennester ab, …“

    Den ganzen Text lest Ihr bitte bei der Quelle_HIERklick

    Ich habe nun das Mini-Insektenhotel genau untersucht, und nichts gefunden, was dort nicht hineingehört.
    Der Käfer ist verschwunden, und ich glaube, dass es so besser ist.

    Ich möchte Euch noch etwas zu denken mitgeben.
    Es ist durchaus nicht gut, dass man ein Tier von einer Gegend in die andere verschleppt.
    Das habe ich nun gelernt.
    Beim nächsten Mal, werde ich das gefundene Lebewesen nur von einer Gefahrenstelle in eine Sicherheit bringen,
    denn nur so kann man sein eigenes Umfeld vor möglichen Schädlingen schützen.

     

    Mein Dank geht mit aufrichtigen Grüßen an Herrn Andreas Haselböck

     

    lg Archi

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