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  • Archi testet_Katzengras herstellen

     

    Nachdem ich mich so oft geärgert habe, dass gekauftes Katzengras oft bis zu 3,50 Euronen kostet, und unsere beiden Mietzen so gerne daran rumnaschen, habe ich mich entschlossen es so lange zu probieren, bis ich selber welches herstellen kann.

    Da ich nun weiß, wie es geht möchte ich es Euch gerne mitteilen, denn 3 € sind eine Menge Geld. [ Über 3 € kostete gestern übrigens 1 kleiner Blumenkohl von ALDI. Das finde ich wirklich unverschämt, denn gerade jetzt gibt es so viele arme Rentner, Geringverdiener und Arbeitslose. ]

    So, nun zum Gras
    Ich schrieb ja schon einmal, dass Katzengras kein wirkliches Gras ist sondern Weizen-, Roggen- bzw Dinkelkörner. Mein Beispiel ist aus Weizen, aber mit anderen Körnern funktioniert es gleich, und die Katzen haben mal einen anderen Geschmack.

    Man brauch einen möglichst hohen Plastiktopf, Kanincheneinstreu, eine Spritzflasche und einen Handschuh.

     

     

    Wie man auf oberen Bild sehen kann nehme ich Bioweizenkörner. 1 große Tüte, 1000 gr /also 1 Kilo, kostet bei ‚dm‘ zB gerade mal 1.45 €. Man brauch für eine Schale nur eine kleine Hand voll und kommt somit also lange aus.
    Ist die Tüte angebrochen sollte man sie in einem luftdicht verschlossenen Behälter tun, damit keine Motten oder Käfer angelockt werden.

    Der Blumentopf wird unter fließendem Wasser und ohne Zusätze gründlich gereinigt. Dann stopft man, bis etwas über die Hälfte, Kanincheneinstreu hinein. Mehr muss nicht hinein, denn das Holz und die Körner quellen auf und fallen sonst daneben.
    Alles wird unter Wasser gut genässt und mit der Hand (Handschuh nicht vergessen) werden Körner untergemengt. Der Handschuh ist sehr wichtig, damit keine Bakterien auf das Holzstreu kommt.
    Zum Schluss wird wieder gut gewässert, und der Topf muss dann schräg gestellt werden, damit das Wasser vollständig abtropft.
    Der Sinn ist der, dass Holzstreu schnell schimmelt. Das macht den Katzen zwar nichts, weil sie nur das Gras futtern, aber Schimmel bildet schnell Sporen und verteilt sich rasend schnell auf anderes, wie zB Obst, weiches Brot etc.
    Genau aus diesem Grund werden die untergebuddelten Körner auch vorerst nur angespritzt statt zu gießen.

     

     

    Sollte es in der Wohnung sehr heiß sein, kann man maximal einmal in der Woche das Töpfchen unter fließenden Wasser halten und muss es dann aber wieder gut schräg abtropfen lassen.

    Das nächste Bild zeigt den Erfolg nach bereits einer Woche.

     

     

    Katzen würden es schon gerne fressen, aber ich warte lieber noch eine weitere Woche, dann haben sie viel mehr davon.

     

     

     

    Ich habe immer so 3-4 Töpfchen in Arbeit.
    Was nicht mehr auf die Fensterbank der Katzen Cora und Rudi passt, stelle ich in den Halbschatten auf Balkonien.

     

     

    Diese Töpfchen stehen auf Erde. Die Wurzeln des Weizens verbinden sich schnell, wachsen fest, und so wird das Katzengras schnell richtig groß.

    Ach noch etwas => Statt die Katzen daran rumkauen zu lassen ist es besser, wenn man die Hälmchen als Ganzes rauszupft und die Katzen mit der Hand füttert. Das macht mir, BG und vor allem den Katzen einen Riesenspaß, und die unteren Körnchen haben wieder genug Luft um weiter zu wachsen.

     

    Ich hoffe, ich konnte Euch einen guten Ratschlag geben.

     

    lg Archi

     


  • Neue Chili für den Sommer

     

    Normalerweise ist BG für alle Chilipflanzen zuständig und war auch immer sehr erfolgreich,

    obwohl es nicht so einfach ist Chili zum keimen zu bringen, wenn man nur eine Wohnung statt Garten oder Gewächshaus hat.

    Jedes schöne Esspflänzchen belagerte irgend eine helle Ecke, und obwohl mich das ein wenig gestört hatte, habe ich mich über diese wunderschön aussehenden Pflanzen nachher gefreut.

     

     

    Ich wollte zusätzlich etwas Neues probieren, und habe darum den getrockneten Samen vom letzten Jahr so ausgesät, wie ich es mit fast allen Samen mache.
    In einem Eierkarton habe ich zuerst Eierschalenhälften mit Erde gefüllt, diese gut angefeuchtet, und dann den getrockneten Chilisamen mit der geraden Rückseite eines Holz-Schaschlikspießes ein wenig in die feuchte Erde gedrückt.

     

     

    Dann habe ich überlegt, wie ich alles katzensicher unterbringe.
    Im Moment haben wir keine Mäuse oder Hamster als Pflegetiere, und darum steht das riesige Terrarium leer. In ihm habe ich eine Tageslichtlampe (normale alte Glühbirne), und auf ihm zwei Pflanzenstrahler angebracht (zwei lilablau-scheinende LED in normaler Lampenfassung).

     

    Das ist so ziemlich drei Wochen her, und ich hatte den ersten Erfolg

     

     

    Heute wollte ich sie das erste Mal füttern.
    Dazu brauche ich einen Teelöffel Zucker und 250 ml normales Leitungswasser

     

     

    Mit einer winzigen Spritze ohne Nadeln saugt man die Zuckerlösung ein und gibt diese Nährstofflösung vorsichtig um den Keimling. Ein darüber würde das empfindliche Grüne zerstören, denn auch die Pflanzen können sich überfressen.

     

    Der nächste Schritt wird die Teilung der Keimlinge sein. Das ist die schlimmste Hürde, so lange es keine warmen Nachttemperaturen gibt.
    Ich werde berichten, wenn mein Experiment bis dahin gelingen sollte –

    aber wahrscheinlich wird BG die besseren Pflänzchen haben.

     

    Gemacht oder gekauft, Hauptsache lecker

     

     

    lg Archi


  • Das Pilzkraut

     

    Als ich die letzte Woche beim Gartencenter Dehner war, hatte ich das Glück ein Pilzkraut kaufen zu können.

     

    Dieses Pflänzchen schmeckt logischer Weise nach Pilzen, nämlich so ein wenig wie ein milder Champignon, und wurde schon früher gegen Pocken und Insektenstiche genutzt.

    Das ursprüngliche Herkunftsgebiet des Pilzkrauts liegt in Papua-Neuguine. Man findet es in Höhen zwischen 1000 und 2000 Metern, und dort blüht es von September bis Januar. In Europa brauch es im Winter ein beheiztes Gewächshaus, denn es mag keine Kälte. Im Sommer sollte die Pflanze sonnig stehen.
    Der Boden muss gut humusartig und immer leicht feucht sein, darf aber nie in stehenden Wasser bleiben, denn die Wurzeln verfaulen leicht. Gegossen wird nur mit abgestandenen, bzw Regenwasser. Das lässt vermuten, dass es keinen Kalk mag.

    Das Pilzkraut ist mehrjährig und wird bis zu 80 cm hoch, während die Blätter 8 cm erreichen.
    Vermehrt wird es durch Wurzelteilung oder Stecklinge. Bei Letzterem muss der Steckling in tiefe Erde, denn sonst treibt es nicht aus.

     

    Mein Pflänzchen hat nun schon die ersten neue Blätter.

     

    Wenn es warm genug ist, werde ich es draußen in einen großen Topf pflanzen und die ersten Zweige zur Vermehrung abschneiden.
    Geerntet werden immer die Blattspitzen, damit die Pflanze schön buschig wird.

    Man nutzt das Pilzkraut in Suppen, Soßen, Eier-oder Pfannengerichte.
    Hoffentlich kann ich es halten ohne das die typischen Pflanzenfeinde, wie die Weiße Fliege oder irgendwelche Läuse es zerstören.

    lg Archi

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  • Erdmännchen_Suricata suricatta

     

    Die folgenden Bilder haben wir im Bochumer Tierpark gemacht

     

     

     Erdmännchen gehören zu der Familie der Mangusten, und ihre eigentliche Heimat ist das Südliche Afrika.

    Es sind kleine Raubtiere, die bis fast 1 kg wiegen können. Sie werden bis zu 14 Jahre alt und fressen Reptilien, Nager, Insekten, Schnecken, kleine Schlangen, Skorpione und auch Eier. Gerade wegen der Eier sind ihre Feinde u.a. Schlangen und Greifvögel. Gegen Schlangen- und Skorpiongifte, sind sie immun.

    Sie sind sehr schnell. Ihre Geschwindigkeit kann über 32 Stundenkilometer sein. Ihre Körpergröße liegt bei ca 35 cm, wobei der Schwanz noch mit 25 cm dazu kommt.

    Die schwarz umrandeten Augen haben den Zweck, dass sie nicht so sehr von der Sonne so geblendet werden, eine Art Sonnenbrille also, die man auch bei Waschbären sehen kann.

    Da Erdmännchen ständig graben können sie ihre Ohren schützen, indem sie diese umklappen, und weil sie so gerne buddeln sind sie bei Farmer nicht beliebt. Eine Erdmännchen Kolonie umfasst bis zu 30 Tiere, und sie nutzen ihr Höhlensystem nur ungefähr zwei Monate.

    Erdmännchen stehen gerne auf erhöhte Felsen um nach Feinden Ausschau zu halten.

    Diese obenstehenden Aufpasser machen bei Feindesnäherung bellende Geräusche. Die anderen fast 30 Familienmitglieder hören sofort auf zu futtern und verschwinden in ihren Löcher und Tunnelsysteme, die bis zu 2 m tief sein können und bis zu 15 Ausgänge haben.

    Sollte doch ein Feind unbeobachtet erscheinen, legen sie sich schnellstens auf dem Rücken, zeigen ihre spitzen Zähnchen und die Krallen.

    In der Familienbande wird diese Unterwerfungshaltung  mit allen Mitgliedern ständig geübt.  Die Zähnchen beißen nicht wirklich zu.

    Mit diesem Tiergetümmel verabschiede ich mich für heute

     

     

    lg Archi

     

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