• Tag Archives Lebensgeschichten
  • Wann ist Gegengewalt eine Lösung ?

     

    … mit besondere Gedanken an alle Maria´s.
    Mein heutiger Eintrag soll als meine Anteilnahme für alle Vergewaltigungsopfern gelten.
    I Did What I Did_sang Tony Christie -> Ich tat, was ich getan hatte. Das war eine, seine Song-Lösung.

     

    … und ich wünsche mir persönlich, dass Männer wieder Männer werden,
    statt
    diese bemützen und meth-abgeschlankten Techno-Rumhüpfer aushalten zu müssen,
    die in der DD-Nordstadt mit Blechtrommeln in Rudeln rumwuseln,
    während angestammte DD`ler sich in den Autos zum Einkaufsweg einschließen müssen,
    und die Drogenbarone so wie andere nette Gesellen sich die Bezirke innerhalb in Nutten- und DrogenMenschen extra aufteilen.

     

    Der Song wir übrigens oft in WDR4 gespielt – na, wer da noch nachdenken wollte …

    Videolink

     

    Songtext_Übersetzung_deutsch

    Die Sonne geht auf, dies ist der letzte Tag
    Den ich je sehen werde
    Draußen auf dem Richtplatz
    Sind sie bereit für mich
    Aber ich trete meinem Herrn ohne Angst gegenüber
    Denn ich tat, was ich tat, für Maria

    Als ich in die Stadt ritt
    Und die Sonne gerade unterging
    Waren alle Fenster verriegelt
    Und niemand zu sehen
    Denn sie wußten, ich würde
    Mit der Hand an meiner Waffe kommen
    Und mit Rachegelüsten im Herzen für Maria
    Meiner geliebten verstorbenen Maria

    Nimm Auge um Auge
    Und ein Leben für ein Leben
    Und es muß jemand sterben
    Für den Tod meiner Frau
    Ja, ich tat, was ich tat, für Maria
    Ich tat, was ich tat, für Maria

    Gelächter schallte herüber
    Vom Ende der Straße
    Da war da Mann
    Den ich zu treffen brannte
    Und mein Verstand war so ruhig und so klar
    Als ich Rache für Maria nahm

    Und er fiel zu Boden
    Staub wehte empor
    Doch ich wußte, daß er tot war
    Schon lange bevor es ihn erwischt hatte
    Es war schnell, es war sauber
    Hab es human gemacht
    Was mehr ist als er für Maria tat
    Als er Maria das antat, was er ihr antat

    (Chorus)

    Quelle

    Es gibt keine Entschuldigung für Vergewaltigung.
    Es gibt für die Opfer nie ein Vergessen.

     

    Ich wünschte mir eine Lösung , für mich eine Lösung ->

     

    … Und er fiel zu Boden
    Staub wehte empor
    Doch ich wußte, daß er tot war
    Schon lange bevor es ihn erwischt hatte
    Es war schnell, es war sauber
    Hab es human gemacht
    Was mehr ist als er für Maria tat
    Als er Maria das antat, was er ihr antat …

     

    … Hab es human gemacht

     

    Tränen sterben leise

    © Archimeda1

     

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  • Shadow

     

    Ich möchte heute gerne auf eine sehr gescheite Dame hinweisen, die auf ältere Blogeinträge kommentiert hat.

    Der gestrige erste Kommentar von Shadow bezog sich auf meinen Eintrag vom 11.01.2017.
    Es ging darin um das Thema, dass Merkel die Beamten vor Wutbürgern schützen will.
    Mein Artikel zum Nachlesen

    Nun sind schon wieder einige Monate vergangen, und die einzigen Bürger, die ich als Wutbürger bezeichnen würde, wären die vielen Neuankömmlinge,

    1. die sich mit Gewalt den Zutritt in ein fremdes Land schaffen ( Zaunüberquerer zB )
    2. in Sozialsysteme einschmarotzen, obwohl sie Geld genug für Schlepper haben
    3. die Jenigen , die Heimaturlaub machen, obwohl sie angeblich aus ihrem Land flüchten mussten
    4. Vergewaltiger, Dealer, Messerstecher usw
    5. Menschen, die Frauen unterdrücken, anders Denkende nicht akzeptieren

    Punkt 6 bis ca 50 könnte ich fast hinzu fügen.

    Die Politiker sehen die Wutbürger ausschließlich nur in ihrem untertänigen Volk.
    Es wird als Wut erachtet und verurteilt,
    wenn oder weil sich die Bürger nicht mehr alles gefallen lassen wollen.
    So etwas wollen sie bestraft wissen.
    Das sie aber für ihr Volk sein sollten, haben sie wohl vergessen.
    Sie erhöhen ihre Gehälter in unzumutbaren Dimensionen, während das Sklavenvolk durch Harz 4 kaum noch das Existenzminimum erleben kann.
    Auch Menschen, die jahrelang gearbeitet haben können durch miese Umstände ihre Arbeit verlieren. Das sollte, darf man nie vergessen.

    Ich werde den ersten Kommentar von Shadow hier vollständig kopieren,
    natürlich nachdem ich gefragt habe, ob es ihr recht ist.

    Zitat von Shadow
    „Wutbürger an sich finde ich schon ein sehr diskriminierender Begriff, wird doch die Gesellschaft so in Klassen eingeteilt. Was ist eigentlich das Gegenteil von Wutbürger? Immer-gute-Laune-Bürger (da leider das Gehirn offline ist bzw. täglich frisch low-level formatiert wird [das passiert ganz schnell, wenn man zum Frühstückskaffee diese Zeitung mit den vielen roten hetzerischen Überschriften liest] und man einfach alles hinnimmt und sich über nichts ärgert)?

    Aber lasst uns das wissenschaftlich betrachten. Wie entstand die Spezies „Wutbürger“ und was ist der Grund für deren rasche Vermehrung und Ausbreitung. In Berlin konnte ich dies – also im direkten Dunstkreis von Frau Merkel – eingehend studieren. Die Jobs sind rar und zumeist sehr schlecht bezahlt. Um die Daumenschrauben etwas enger zu drehen, ist dafür aber der Wohnraum teuer. Mein Freund arbeitet Vollzeit, muss Alimente für ein Kind bezahlen und kann sich so gerade mal eine 1-Zimmerwohnung mit 40 m2 leisten (der Mann ist 47) in einem Haus, das alles andere als hübsch ist. Für Essen bleibt nicht viel. Statt mal schöner Wurst (oder gar ein richtiges Steak) wandern Billigwurst, 1.50-Euro-Fertigmenüs und weitere kulinarische Highlights in den Einkaufswagen. Die Lebensqualität ist alles andere als hoch. Gleichzeitig werden die Menschen mit purem Luxus konfrontiert (vgl. Sony Center & Co.). Strassen und Gehwege werden weder saniert noch geputzt (Schilder mit „Strassenschäden – Tempo 20“ sind preiswerter), allerdings eine Kanzler-U-Bahn (2 Stationen) und ein Flughafen für Abermillionen gebaut, die beide zwar nicht nutzbar sind, dafür aber richtig viel Geld kosten.

    Dann hören diese Menschen von Frau Merkel noch, dass sie nicht mehr Bürger sind, die man schützen muss, gemeint sind, denn sie sind ja jetzt Wutbürger.

    Grotesk, denn gerade die Politiker sind verantwortlich für die zunehmende Unzufriedenheit der Menschen. Statt in die Menschen (niedrigere Steuern, bessere Sozialleistungen/Renten, Schulen, Krankenhäuser [geht mal in Neukölln in die Notaufnahme. Bis ein Arzt kommt, wenn Ihr nicht gerade den Kopf unter dem Arm habt, dauert es durchschnittlich 4 Stunden] zu investieren, werden Terrorstaaten (wie dies die Türkei leider mit der praktisch absolutistischen Macht von Erdogan heute geworden ist) mit Milliarden unterstützt, es wird in Waffen und das Militär investiert, das Geld wird in Sinn- und Nutzloses verlocht. Die Leute merken dies und werden wütend und dann, wenn sie ihrem Unmut Ausdruck geben, sind sie von der Regierung nicht mehr erwünscht.

    Gerade vor diesem Hintergrund muss man aber am Verstand der Mehrheit zweifeln. Sie wählen schon wieder die CDU und ich bin leider ziemlich sicher, dass uns Frau Merkel noch eine weitere Amtsperiode „erhalten“ bleibt. Auf der anderen Seite ist es auch ein Armutszeugnis für die sozialeren, liberaleren Parteien, dass sie keinen Menschen hervorbringen, der charismatisch genug ist und zu den Menschen in Deutschland zu sprechen und sie zu erreichen.

    lG
    Shadow „

    Vielen Dank Shadow.
    Da ich deine Einträge sehr lesenswert finde,

    werde ich später meinen Blog ein wenig umbauen um die Kategorie ‚letzte Kommentare‘ wieder aufzunehmen.

     

    lg Archi

     

    Edit

    letzte Kommentare sind nun auf rechter Seite – und ich weiß noch nicht, warum dort überall eine 2 steht.

    Vielleicht hat jemand eine Schnelllösung ? Sonst muss es so bleiben, bis ich später geschaut habe …

     

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  • Regentröpfchen

     

    Heute war so ein richtig mieser Tag.

    Nach meiner monatlichen Krankenhausuntersuchung fuhren wir mit BG zum Doc, denn sein Husten ist ziemlich schlimm. Er hat sich eine heftige Bronchitis eingefangen und bekommt Antibiotika.
    Nach einigen Tagen sollte es besser werden.

    Hier regnet es seit Tagen fast ununterbrochen.
    Der Himmel ist grau und trostlos.
    Wenn aber die Sonne kurz hervor kommt, sieht man auf den Pflänzchen herrliche kleine Regentröpfchen.

     

     

    BG hat zwei Bilder gemacht,
    und danach festgestellt, dass er noch ein weiteres Objektiv brauch.
    Au Backe, mir schwant Fürchterliches  

     

    ‚Mir schwant was‘ , ist eine Redensart.

    Es gibt unterschiedliche Meinungen, wie es zu dieser Redensart gekommen sein soll.
    Aus einem Satz der Oper Lohengrin von Richard Wagner

    „Nie sollst du mich befragen.“
    Nachdem Elsa doch die Frage nach Herkunft und Namen stellt, wird Lohengrin von seinem Schwan abgeholt.
    Darum hieße es -> ‚Mein lieber Schwan‘ das schwante [ ahnte] ihm doch gleich.

    Es gäbe aus Lohengrin noch eine andere Möglichkeit
    ‚Mein lieber Schwan‘ ist ein Ausruf des Erstaunens, oft spöttisch gemeint.
    „Nun sei bedankt, mein lieber Schwan“

    In der Mythologie ist es so,
    dass besonders Frauen, die Vorausahnungen haben, sich in Schwäne verwandeln können bzw Schwäne als Begleiter haben.

    Es heißt aber auch, dass das Wort eine gelehrte Scherzübersetzung
    des lateinischen ‚olet mihi‘ , durch einen Studentenhumor mit dem ähnlich klingenden ‚olor mihi‘ verbunden wurde.
    Damit hieße ‚olet mihi‘ ungefähr ‚duftendes Ego‘
    und
    ‚olor mihi‘ wäre das ‚Schwan-Ego‘ [ ein stolzes Ego ]

     

    Alle verschiedene Aussagen greifen meiner Meinung nach ineinander.

    Diese Redensart hat wohl keinen bestimmten sicheren Ursprung.

     

    Ich verabschiede mich mit diesem Bildchen und Satz

     

    Ah, qué olor más maravilloso  

     

     

     

    lg Archi    

     

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