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  • Wasserbaguette

     

    Zuerst möchte ich darauf hinweisen, dass es vielleicht nicht der richtige Name für dieses Rezept ist. Der Teig wird aber in Wasser gekocht und dann erst gebacken – und ein ‚herkömmliches Baguette‘, also ein uns eher bekanntes französische Brot, ist es auch nicht. Vielleicht mag ein Türke oder seine Frau mal schreiben, wie der tatsächliche Name ist, denn es ist ein türkisches Rezept. Danke im Voraus

     

    Die Tage hatte ich das Rezept für ein Pfannenbrot geschrieben und heute habe ich mich an ein türkisches Baguette herangewagt. Das Besondere daran ist, dass die Heferohlinginge zuerst kurz in sprudelndes Wasser gekocht werden um dann später im Ofen zu Ende gebacken zu werden.
    Durch die Aufrolltechnik wird das Brot besonders leicht und schmeckt einfach bombastisch

    Zutaten :

    600 gr Mehl
    400 ml Milch
    11 gr Trockenhefe
    20 gr Zucker
    10 gr Salz
    30 ml Öl

    Eine große Schüssel, Holz-oder Plastikkochlöffel, Schaumlöffel, Platz zum Ausrollen und Ausroller, Einmalhandschuhe, Zeitschaltuhr

    Die Zubereitung ist recht einfach und die Hefe geht gut auf, wenn man wieder darauf achtet, dass Zucker immer zur Hefe und Flüssigkeit gehört und Salz nur zum Mehl darf.
    Im Gegensatz zum Pfannenbrot fange ich heute erst mit der warmen Milch an. Ich erwärme sie etwas mehr als lauwarm, lass sie dann aber ein wenig abkühlen, denn während ich die anderen Zutaten auswiege und mir alles zurecht lege habe ich die optimale Milchhefetemperatur, nämlich ‚kindermilchwarm‘. Erfahrene Eltern wissen es noch : eine erwärmte Milch wird tropfenweise in die empfindliche Innenseite des Ellenbogens der Eltern gegeben. Tut das ihnen selber weh, ist die Trinktemperatur zu heiß und man muss ein-zwei Minuten warten. Hätte ich die Milch gleich auf Hefetemperatur gebracht wäre sie nun kalt, und hätte ich erst die Zutaten zurecht gelegt, wäre die Milch vielleicht noch zu heiß.

     

     

    In der Milch gebe ich also den Zucker und die Hefe, und während ich die Mischung gut mit einem Holzkochlöffel umrühre schütte ich nach und nach das Mehl dazu. Erst dann gebe ich das Salz dabei, ziehe mir einen Einmalhandschuh über und verknete alle Zutaten sorgfältig.

    Auf diese Masse gebe ich das Öl

    und muss nun aufpassen, dass das gesamte Öl schnell untergeknetet wird. Erst dann kann ich die Schüssel luftdicht abdecken und
    45 Minuten warten.

     

     

     

    Die Hefe ist danach hoch aufgegangen, und die Luft muss nun wieder raus. Dazu knete ich die Masse und forme daraus 6 Bällchen.
    Die Bällchen werden in länglicher Form ausgewalzt und dann von der Spitze wieder aufgerollt. Dazu zieht man vorsichtig an beiden Enden, damit das Baguette ein wenig länger wird. Die Enden und die Aufrollspalte sollte man gut andrücken, damit sie später nicht wieder aufgehen.

     

     

     

     

    Alle 6 Teigrohlinge lege ich nun auf einen wenig bemehlten Teller.

     

     

    Ein ca 2-Liter-Topf wird mit Wasser und 1 Eßl Salz zum kochen gebracht. Mit einem Schaumlöffel lege ich vorsichtig drei Teigrohlinge rein, warte bis es wieder sprudelnd kocht und lasse sie genau 2 Minuten kochen

     

     

    Dabei wende ich und drücke sie mit dem Schaumlöffel vorsichtig ab und an unter Wasser. Nach den zwei Minuten hole ich die Teigwürstchen raus und lege sie auf ein Backblech mit Backpapier. Genau so verfahre ich mit den drei weiteren Hefestückchen.

     

    Der Backofen wird auf 200 °C vorgeheizt und die Rohlinge dann auf der mittleren Schiene für 20 Minuten gebacken.
    Ich bin kein Foodstylist, darum sehen meine Baguette eben so aus, wie sie aus dem Backofen rauskommend eben aussehen, ungleichmäßig aber dafür echt   😎

    … und NEIN, es ist KEIN Penisbrot … 

     

    So sehen sie dann von innen aus

     

    lecker, oder ?

     

    Da dieses Baguette nicht süß ist schmeckt einfach alles dazu. Wir nutzen es heute als Beilage zu Spinat und Putenstückchen

     

     

     

    Guten Appetit

    lg Archi

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  • Pfannenbrot

     

    Heute gibt es mal ganz was Leckeres

    Es ist ein Brot, dass nur in der Pfanne gebraten wird.
    Der Zeitaufwand ist zwar bei einem Hefeteig immer etwas länger, aber man brauch ja nicht ewig dabei bleiben.
    Ein weiterer Vorteil ist, dass selbst in der Sommerhitze der Backofen ausbleiben kann, und das es besonders gut schmeckt.

    Zutaten für den Grundteig :

    400 gr Mehl
    1 Tüte Trockenhefe
    1 Teel Salz
    1 Teel Zucker
    ca 250 gr warmes Wasser

    Sesamöl
    1 Pfanne mit Deckel, ca 25-30 cm Ø und so ungefähr 5-7 cm hoch,
    1 große Schüssel mit Abdeckung, Holzkochlöffel

     

    Das Grundrezept habe ich genommen, damit Ihr das Pfannenbrot erst einmal ausprobieren könnt. Wenn es Euch gelingt, kann man zB das Wasser mit Milch mischen, mehr Zucker oder andere Gewürze, wie zB Knoblauch, Zwiebelpulver oder Kräuter dazu geben. So hat man entweder ein süßes oder eben ein deftiges Brot.

    Zuerst kommt in eine große Schüssel Mehl mit Zucker und Hefe und wird gut vermischt.
    Hefe brauch immer Zucker, damit sie aufgehen kann, und Salz zerstört die Hefe. Darum unterrührt man das Salz erst, nachdem man die benötigte Flüssigkeitsmenge dazu gegeben hat.
    Wenn Ihr also die 250 gr warmes Wasser mit einem Holzlöffel [Metall zerstört auch Hefe] unterrührt habt, kann das Salz dazu.
    [Bei Brotbackautomaten ist es übrigens anders. Da kommt erst die Flüssigkeit mit Salz nach unten, dann das Mehl mit Hefe und Zucker. Das liegt daran, weil der Rührhebel vom Backautomat unten ist, und Ihr bei einer Schüssel von oben nach unten knetet]

     

    Auf dem kommenden Bild sieht man, dass die rechte Seite mit dem Holzlöffel gut angeknetet ist.

    So muss auch die linke Seite aussehen. Erst dann kann man sich einen Gummihandschuh anziehen und den Teig so lange kneten, bis keine Mehlteilchen mehr zu sehen sind. Natürlich geht das auch ohne Handschuh, aber ich arbeite immer sauber, sonst finde ich es ekelig.

    Auf die Schüssel kommt nun eine luftdichte Abdeckung und wird da hingestellt, wo es warm und nicht zugig ist. Nach ca 30 Minuten hat sich der Teig verdoppelt. Er wird noch einmal ein wenig durchgeknetet und ruht zugedeckt für ca weitere 45 Minuten.

    Die hohe Pfanne wird angeheizt und der Boden mit einem Schuss leckerem China Sesamöl benetzt.

     

    Dann wird der Teig, der zu einem dicken Fladen geformt wurde, in die Pfanne gegeben.

     

    Ein wenig Sesamöl da drüber und obendrauf kommt der Deckel.
    Sofort schaltet man die Temperatur klein. Ich habe eine 12er Platte und nutze die Stufe 4. Jeder Backofen ist da aber anders.

    15 Minuten brutzelt das Pfannenbrot auf der einen Seite. Ein großer Teller wird mit Sesamöl bepinselt, und das

     

     

     

     

     

    bisher einseitig gebratene Brot 
    lass ich mit der ungebratenen Seite darauf gleiten und wird mit der nun öligen anderen Seite wieder für 15 Minuten in die Pfanne gegeben.

    Damit die Mitte auch schön mit aufgeht wende ich es jeweils noch einmal bei 7 Minuten ohne Teller. Das ist dann nämlich gut möglich, weil sich bereits eine herrliche Kruste gebildet hat.

     

    Bei uns gab es dazu meine schnellgemachte Kräuterbutter 
    gegrillten Schweinebauch mit Minitomaten-Dillsalat und Schlangengurke.

     

     

    Guten Appetit   

     

    lg Archi

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  • Pomelo_die Superfrucht

     

    Heute geht es um die Auflösung des ‚Intimen Rätsels‘

    Zur Erinnerung, ich hatte gefragt, was dieses ->    wohl sein könnte.

    Dieser Bildausschnitt ist von einer Pomelo

    Diese Frucht ist eine Gesundheitsbombe, denn sie hat einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt, reichlich Kalium und Phosphat.

    Da sie zu den Grapefruit (Pampelmusen) gehören hat sie leider auch das Abbauprodukt Naringin in sich, und es heißt, dass verschiedene Medikamente verstärkt werden, weil der Abbau in der Leber verzögert wird.  Wir essen viele Pomelos, und auf meinen Medis gab es noch keinen Einfluss, aber sicherheitshalber sollte man vielleicht einen Arzt fragen, ob man Pampelmusen essen darf.

    Um an das leckere Fruchtfleisch zu kommen bedarf es einiger Vorarbeit
    Ich habe zur Erklärung mal ein Beispiel mit einer Honigpomelo

    Ich nutze einen Tupperschäler für Apfelsinen um die sehr dicke Fruchthülle anzuritzen und später brauche ich noch das große Messer.

    Mit den Fingern wird nun die angeritzte Pelle abgezogen, und die übrig gebliebene weiße Fruchthülle schneidet man mit einem großen Messer ab.

    Man sagt, dass man das Weiße und die Haut, die um das Fruchtfleisch ist, nicht mitessen soll. Alles wäre sehr bitter. Ich habe diesen Bittergeschmack nicht gehabt, aber sie schmeckt einfach nicht …

    Wenn man soweit ist, dass die Frucht ziemlich gesäubert ist, kommt die eigentliche Arbeit.

    Wie man auf dem oberen Bild sehen kann, ist die Schutzhaut des Fruchtfleisches ziemlich fest. Das Gute daran ist, dass es immer fester wird, während es an der Luft lagert. Mit einem spitzen Messer geht man darum unter die Haut und zieht die Pelle einfach ab.

    Das Fleisch ist nicht matschig, sondern es sind kleine Fasern, die mit Saft gefüllt sind. Im Restaurant werden oft nur die Pomelofasern angerichtet. Das sieht sehr hübsch auf zB Reis oder Fisch aus.

    [ Wenn ihr auf die Bilder klickt, werden sie vergrößert. Versucht es mal beim Pomelo-Teller, damit Ihr das Fruchtfleisch besser sehen könnt ]

    Wir schälen die ganze Pomelospalte und essen sie als gesundes Obst. So eine Pomelo reicht für zwei Personen gut 4 Tage und kostet im Durchschnitt um 2 Euronen.

    lg Archi

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  • Ganzer Seewolf mit Basmatireis und Tomaten-Gurkensalat

     

    Gestern war Freitag und am Freitag gibt es meistens Fisch. Das hat keine religiöse Gründe, sondern ist zum Wochenende hin einfach besser planbar

    Wir fahren dazu zum russischen Einkaufsladen REPKA . Dort sind alle sehr nett, die Preise sind OK, und wir bekommen genau das, was wir uns wünschen. Eigentlich wollte ich nur getrockneten Kabeljau haben, aber die nette Verkäuferin zeigte uns, welche Sonderangebote in der Frischfischtheke lagen.
    Unter anderem war da ein großes Stück ‚Gefleckter Seewolf [ Anarhichas minor ], bereits ohne Schuppen und da konnten wir kaum Nein sagen.

    Der ‚Gefleckte Seewolf‘ hat weißes, elastisches Fleisch und ist, wie der ‚Gestreifte Seewolf‘ eine kulinarische Delikatesse. Normaler Weise wird er gehäutet und dann filetiert, aber ich habe ihn im Ganzen gebraten.

    Zutaten :
    1     ganzer    Seewolf ohne Schuppen und Kopf, mein Fisch wog ca 1500 gr
    150 gr             Olivenöl,
    3 mittelgroße Zwiebeln
    20 gr              Salz,
    20 gr              schwarzer Pfeffer,
    Szechuanpfeffer, der rot ist, nimmt man nach Bedarf. Eher mehr, vielleicht so ab 10 gr aufwärts. [ Szechuanpfeffer schmeckt nicht stark pfeffrig, eher mild und prickelnd. Je mehr man nutzt, je prickelnder wird die Mahlzeit ]
    Alufolie, Auflaufform o.ä.

    Basmatireis, Gurken, Tomaten, Knoblauch
    Salz, weißer Pfeffer, Sesamöl, Essig

     

    Olivenöl, Salz, der schwarze und rote Pfeffer wird gut gemischt.
    Der Seewolf wird gründlich unter kaltem Wasser gewaschen, auf einer Alufolienhälfte gelegt und dann mit dem Öl-Salz-Pfeffergemisch überall eingecremt. Die Aluränder werden seitlich ein wenig hochgeklappt, damit man dann den Rest über den Fisch geben kann.

     

     

    Da drauf kommen nun Zwiebelscheiben, die Alufolie wird gut um den Fisch gedrückt, sodass nichts rauslaufen kann. Notfalls bitte noch etwas dazu nehmen und das Paket danach in eine Auflaufform gegeben.

    Der Backofen wird auf 180 °C vorgeheizt.
    Auf 175°C/Umluft brät nun der Seewolf ca 1 Stunde.
    Die eigentlich sehr harte Haut wird butterweich.

     

    Basmatireis und Salat passen besonders gut als Beilagen.

     

     

     

    Guten Appetit

     

     

    lg Archi

     


  • Ramazan pidesi mit Grillkotelett, Kräuterbutter und Zaziki

    Posted on by Archi

     

    Nachdem wir mit Sohn Daniel und Frau Natalie schon origniales Syrisches Fladenbrot mit Hackfleisch [ Lahmacun ] gefuttert haben, und ich gelernt habe salzige Sonnenblumenkerne so zu essen, dass ich nicht gleich für bescheuert gehalten werde, wage ich mich heute mal an ein Türkisches Fladenbrot,
    denn es duftet hier überall nach dieser frischen Hefeleckerei.

     

    Diese kleine Fladenbrote gibt es in der Türkei nur zu Ramadan.
    Es wird dort in großen Mengen gebacken und schmückt die Bäckerei-Fenster, denn sie werden kurz vor dem Fastenbrechen produziert. Alles duftet herrlich, und es ist nicht schwierig sie nachzumachen. In Deutschland werden diese Brote fast durchgehend angeboten.

    Zutaten:

    Einmal-Handschuhe

    300 ml lauwarmes Wasser
    1/2 Würfel frische Hefe
    1 Teel Zucker

    2 Teel Salz
    450 gr Mehl
    3 Eßl Olivenöl

    Sesam, Schwarzkümmel, Eigelb, Hartweizengrieß

    Die meisten Zutaten hat man wohl im Haus.
    Da mein Schwarzkümmel noch nicht nachgeliefert wurde habe ich ihn durch Cumin (Kreuzkümmel) und ’normalen‘ Kümmel ersetzt.
    Sesamsaaten habe ich immer im Haus.
    Sesam wird in einer erhitzten Pfanne, ohne Öl, unter ständigem Wenden gebräunt. Das dauert nur wenige Minuten.

     

    Dieses Mal schreibe ich so auf, dass man es gleich nachmachen kann.
    Vergesst nicht die Handschuhe. Erstens ist es hygienischer und zweitens immer noch … 

     

    300 ml lauwarmes Wasser gebe ich in ein hohes Gefäß.
    Dazu kommen dann ca 1 Teelöffel Zucker und 1/2 Frischhefewürfel, also 21 Gramm, Ersatzweise eine Tüte Trockenhefe.
    Traut Euch ruhig an die frische Hefe. Wenn man darauf achtet, dass es keinen Durchzug im Zimmer gibt, also alle Fenster zu sind, kann nichts Schlimmes passieren. Es schmeckt wesentlich besser, riecht aromatischer, und der Teig ist besonders fluffig_was das auch heißen mag…  

     

    Diese Mischung wird mit einem Plastik- bzw Holzlöffel [Metall tötet Hefen] gut umgerührt, sodass sich die Hefe darin auflöst.
    Ein wenig Frischhaltefolie deckt das Gefäß ab, und ich stelle den Timer auf 10 Minuten.
    Diese Zeit nutze ich um das Mehl auszuwiegen.

    Jetzt ist es wichtig, dass Ihr die Reihenfolge einhaltet, damit die Hefe aufgehen kann.

    In einer großen, ca 3 Liter-Plastik-Schüssel gibt mann zuerst 2 Teelöffel Salz und erst darauf dann 450 gr Mehl. Das Salz darf nicht sofort mit der Hefe in Berührung kommen. Ihr wisst ja nun, dass Hefe empfindlich ist …
    In dieser Mehlmasse macht Ihr eine kleine Vertiefung. In diese kommt ein wenig, so ca 1,5 Eßlöffel gutes Olivenöl, und wenn die 10 Warte-Minuten des Hefe-Zuckerwassergemisches rum sind, mixt ihr mit den Knethaken das Mehl, während Ihr das Gemisch vorsichtig einlaufen lasst.
    Nach kurzen Minuten ist schon alles gut durchmischt.
    Nun wird die Schüssel mit Klarsichtfolie abgedeckt. Ich lege zusätzlich ein Handtuch drüber, dass wirklich keine Luft rein oder raus kann.

    Der Teig muss nun 50 Minuten ruhen, damit die Hefe wirken kann.

     

     

    Der Backofen wird auf 200 °C Umluft gestellt.
    Ein großes Backblech bestückt man mit Backfolie.
    Darauf wird Mehl und ein wenig Kümmel gestreut. Zum Originalrezept gehören noch einige Krümmel Hartweizengries darauf, aber auch das ist bei mir aus. Ich habe ein wenig mehr anderen Kümmel genommen.

    Nach der Garzeit des Teiges bereite ich die Arbeitsplatte mit einer bemehlten Backunterlage vor.
    Mit gut bemehlten Handschuhen (!) hole ich den Teig vorsichtig aus der Schüssel, bestäube ihn nochmal mit ein wenig Mehl und knete ihn mit der Hand kurz durch. Danach teile ich ihn in zwei Hälften, forme Bällchen, drücke sie platt und lege sie auf das so vorbereitetes Backblech.
    Nach erneuter Ruhezeit von 30 Minuten nehme ich ein Holzstielende oder Vergleichbares, tunke es in Olivenöl und mustere meine Fladen so wie ich es möchte.

     

     

     

    Ein Eigelb wird mit Olivenöl vermischt. Die gemusterten Fladen werden damit soweit angepinselt, und mit Kümmel und geröstetem Sesamen bestreut, wie man es mag.

     

     

    Backzeit erst bei 200 °C Umluft für 10 Minuten und noch weitere 10 Minuten bei 180 °C

     

     

    Schaut mal, wie fluffig sie im Innern sind 

     

     

     

    Dazu habe ich heute Nackenkotelett als Grillfleisch, selbstgemachte Kräuterbutter

    und

    Zaziki

    1 Gurke fein hobeln, mit 500 gr Quark und 6 kleingeschnittenen Knoblauch mischen.
    Abgeschmeckt wird mit Salz, Dill und verschiedene Pfeffersorten – kühl stellen, fertig

     

    Multikulti gilt eben für Alle

     

    Das Türkische Fladenbrot habe ich in mehrere Stücke geschnitten und dann kurz mitgegrillt.

    Als essbare Deko habe ich heute eine rote Peperoni, ein Erdbeerbblatt, drei frische Pfefferminzblätter und Waldmeistergrün. Waldmeister nur vorsichtig verwenden. Er ist in großen Mengen unbekömmlich.

     

     

     

     

    Guten Appetit

     

     

    lg Archi

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