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  • Ein Solo für eine Kirsche_Ich habe Fragen

     

    Jawollja, ganz schlaue Leutchen haben ja bei der Überschrift schon bemerkt, dass es heute um Kirschen geht

     

    Genau genommen ging es um meinen Wunsch Balkonkirschen gehabt haben zu wollen, und aus dem selbigen Grund habe ich mir eine Säulenkirsche gekauft. Lt Internettem gibt es bei ‚Typ Sylvia‘ besonders viele Blütchen und Früchtchen, und das ohne eine Zweitkirsche zur Mitbestäubung.
    So gedacht, dann getan, dann ab zu dem großen Gartencenter Dehner, und zwei Pflänzchen abgeholt. Das liegt nahe meiner Zahnklinik, und was gibt es schöneres nach dieser Folter Blümchen und Co anzuschauen. Außerdem ist BG dann besonders spendabel *hehe

    Das war im letztem Jahr. Eine der Kirschen wollte meine Mutter, die dann plötzlich fast einen Heulkrampf bekam, weil sie nämlich von mir hörte, dass das Bäumchen im Herbst die Blätter fallen lassen würde. Nun, so weit sollte es bei ihr aber nicht kommen. Wie soll ich es zart mitteilen – meine Mama gießt sehr gerne … Ich glaube das reicht  😉

    Mein Bäumchen habe ich sofort sehr viel größer getopft, einige Wochen gewartet und dann gedüngt. Es brachte schnell viele duftende Blätter, und in diesem Jahr gab es auch einige erste Blüten

     

     

    Mit dem Verlauf der Jahreszeit wurden die Zweige und Blätter immer mehr. Sie überdeckten die frischen Blüten, so das keine Sonne heran kam. Sie wurden dann nach und nach vom Regen oder Winden weggeschafft.

    In der folgenden Collage sieht man, wie so ein Säulenbäumchen hätte wachsen müssen. Das erste Bild links tut fast schon weh, so wie es für das Internet verschönt wurde. Man sieht deutlich, dass die Kirschen nicht echt sind, und so auch niemals wachsen könnten.

     

     

    Das linke Bild darunter zeigt die eigentlich schöne Baumkrone, die aber gar nicht sein dürfte, weil es eine Säulenkirsche ist, und die ich noch nicht schneiden darf, weil der Säulenkirschenbaumschnitt erst nach der Ernte erfolgen sein dürfte.
    Ein Schnitt ist bald wohl auch nicht mehr nötig, weil die ersten neue Zweige quasi im kleinen Rundbogen nach oben gewachsen sind -> jetzt abfallen. Ja, ich hab null Ahnung warum das so ist.

    Auf dem rechten Bild von dieser Collage ist der Baum, so wie er heute aussieht. Er trägt sogar Früchte. Naja, eigentlich trägt er genau eine Frucht. Schaut noch mal darauf, ich habe die Stelle markiert.

    Das ist nämlich genau die einzige Frucht, die nicht in der Baumkrone war, sondern direkt in Stammnähe.

     

     

     

    Nun meine Frage an alle Obst-Gärtner => Das Früchtchen ist reif, wird morgen ordentlich für BG und mich geteilt – und es heißt, dass man direkt nach der Reife den neuen Säulenschnitt machen sollte.
    Ich finde das seltsam, denn sie wächst ja noch das ganze Jahr, und die Früchte werden dabei angesetzt, oder ? Selbst wenn ich jetzt so weit zurück schneiden würde, wie es die Internet-Gemeinschaft vorschlägt, hätte ich doch im Herbst, bzw spätestens im Frühjahr wieder eine Krone. Eine Krone ist zwar schön, aber eben keine Säule – und die benötige ich doch, damit die drei Katzen ihren Sonnenschirm behalten können. Ich dachte schon an einem natürlichen Sonnenschirm, durch eben diese Baumkrone. Dafür ist BG’s Bakon wohl zu schmal.

    Es wäre schön, wenn ich Ratschläge bekommen könnte, was, wo und wie ich nun schneiden muss.

    lg Archi

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  • Klimawandel: Selbst die Maikäfer sind früher da

    Im letztem Jahr 2021 hatten wir den Maikäferflug erst am 24 Juni

     

    Als ich im Frühling 2022 den wenigen Großpflanzen auf BG’s Balkonien ein wenig neue Erde zugefügt habe, sah ich eine Menge an Engerlinge. Sie fraßen die Wurzeln meiner ‚Schwarzen- und Roten Johannisbeerpflanze‘ und sind auch sonst an allen Großpflanzenwurzeln zu finden gewesen.

    Na und –>
    Engerlinge sind die Larven vieler hübscher Käfer. Dazu gehört der Blatthornkäfer, der Rosen- so wie der Brachkäfer und natürlich der Maikäfer. Alle haben eines leider gemeinsam. Kaum ein Mensch mag sie, weil Menschen jegliche Naturausbeute für sich beanspruchen möchte.

    Als ich die vielen Engerlinge gesehen habe, war mein einziger Gedanke, sie so schnell wie möglich, wieder unter die Erde zu bringen. Denn die kleinen Wurmähnlichen müssen sich eine ca 6 cm-Länge anfuttern, und das geschieht nur im Dunkelreich, also unter der Erde. Niemand kann und darf beurteilen, welches Teilchen aus dem gesamten Universum ihm so sehr nicht gefällt, dass man es tötet. Alles hat irgendeinen Sinn.

    Als ich noch den großen Garten hatte habe ich immer meine ‚Menschliche Beute‘ mit allen Garten- Tieren geteilt =>
    Johnannisbeeren waren ein Mit für die Ameisen, alle großen, besonders die roten Früchte waren ebenso für die Vögel, Schnecken hatten ihren Sonderbereich zur Abnascherei verschiedener Salate usw.

    Teilt doch einfach. Wenn die Natur etwas umsonst anbietet ist es doch nicht nur für den Menschen alleine.

     

    Das ist mein drittes Maikäfer-Jahr

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Gefunden 2022 habe ich den/die erste, weil MC-Benni und MC-Rudi gestern Abend auf der Fensterbank rumplatschten.
    Ich habe nachgeschaut, ein Käferchen erwischt – und BG hat unsere Sammeldose geholt, damit ich das Tierchen rein tun konnte.
    Maikäfer haben an den Füßchen eine Art Widerhaken. Es tut nicht weh. Es ist so ähnlich als ob man etwas recht Kratziges auf der Hand hält.
    Ich habe den Käfer zwischen den Löwenmäulchen getan. Dort kann er überlegen wohin er möchte.

    Ich wünsche allen wirklichen Müttern einen schönen Muttertag.

    lg Archi

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  • Naturkundemuseum in Dortmund-5_Insekten

     

    Insekten

    Ich glaube,
    dass es kaum etwas interessanteres als Insekten gibt –
    und ich bin der Ansicht,
    dass wir Menschen, als angebliche Herrscher über allem,
    nur ein klitzekleines Denkvermögen von dem haben,
    was Insekten alles könnten,
    wenn sie es nur erfahren wollten.

    © Archimeda1

     

    Darum war ich sofort begeistert, als wir in diese dunkle Ecke kamen.

     

     

     

    Über uns schwirrten die nachgebauten Urzeitflügler, ein gemaltes Waldstück lieferte die tatsächlich bedrückende Stimmung, und die Lautsprecher sorgten für die Töne, die damals so gehört werden könnten. Es war ein wenig laut, ein wenig unheimlich und en wenig mysteriös – aber vielleicht darum extra so spannend.

     

    Vor ca 320 Milloinen Jahren hatten die ersten Fliegetiere gerade mal eine Flügel-Spannweite von ungefähr 2,5 cm. Schon kurz danach, natürlich in wissenschaftlichen Zeitspannen gemessen, wurden sie immer größer.
    Vor ca 300 Millionen Jahren, also 20 Millionen Jahre weiter in die Zukunft, hatten sie bereits eine Flügelspanne von oft über 70 cm, und es waren damit wirklich große Insekten.
    Das Oberkarbon-Zeitalter soll eine Menge an gutem Sauerstoff gehabt haben, also viel, viel mehr, als in der heutigen Zeit. Da die Körper der Insekten mit einem feinen Röhrensystem durchzogen sind um genug Sauerstoff aufzunehmen, würden sie beim heutigen Luftsauerstoff nie wieder so groß werden können, weil dieser wenige Sauerstoff nicht die innersten Organe kommen könnte. Sie würden ersticken.

    Darum wäre es vielleicht erklärbar, warum Chinesen und Japaner, und und auch die neu geborenen Europäer  so klein ‚wachsen‘. Es wird ihnen gesunder Sauerstoff fehlen.

    Das nächste Bild ist eine vom mir erstellten Collage aus manchen der Insekten-Darstellungen vom Museum Dortmund

     

    Es gab damals sicherlich noch viel mehr an Urnetzflügler, aber selbst die wenigen Abbildungen zeigen deren immense Schönheit.

     

    Ich möchte noch einen Dank an die Wissenschaftler aussprechen, die an ’seltsamen Steinabbildungen‘ ein Insekt oder ähnliches erkennen können. Besonders würde ich mich über eine Erklärung freuen, wie man aus einem Steinmasse-Abdruck gleich zu einem ganzen Tier schließen kann. Ich habe die Stelle mal markiert., die ich nach zig Vergrößerungen dann gesehen habe.
    Das ist schon sehr beachtlich und bewunderswert

     

     

    Dazu noch spannend ist, dass manche Wasserinsekten auch kurzzeitig aufs Land krabbeln konnten.

     

     

    Die Tage geht es weiter … Könnte mal etwas dauern …

     

    lg Archi

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  • Katze oder Kater_Ostern 2022

     

    Habt Ihr schon mal etwas von Kätzinnen gehört ?

    Ich dachte eigentlich, das es so ist, dass eine weibliche Mieze Katze heißt, und eine männliche Kater.
    So ist das ist jetzt aber nicht, weil nämlich eine weibliche Mieze von nun an nicht mehr als genug ausreichend weiblich gilt, wenn sie nur Katze heißt. Wer also das weibliche Geschlecht besonders hervorheben will, macht aus seiner Katze eine Kätzin, und wem diese Albernheit noch nicht ausreicht, kann über das Plural, also mehrere [ für genauso Doofe ] das Wort Kätzinnen nutzen. – ohne Sternchen 

    Ich habe also drei Katzen. Davon sind zwei Kätzinnen, weil weiblich und einen Kater … Keine Ahnung, ob ich das Geschlecht noch nennen darf, insofern es noch dran ist – also seine Eierchen, bis zur Kastration …  obwohl streng genommen ist es dann immer noch eine Katze und gleichzeitig ein Kater

    Das zu verstehen war recht schwer, darum versuche ich diese Denklücke anders zu beschreiben =>
    Wir gehen in den Zoo und sehen scheinbar Katzen. Da gibt es aber zB Löwen-Männchen und Löwen-Weibchen. Alles zusammen sind es ‚Katzenähnliche‘, aber keine ‚Nur-Katzen‘, weil nämlich die Löwen-Männchen eben ‚Kater-Löwen‘ sind. Es gibt also den Löwe, den Mann und die Löwin, die Frau – und Ihr merkt es schon, eine Löwin ist deswegen noch immer keine Kätzin, obwohl sie streng genommen eine Katze ist.
    Zwei Löwinnen sind dann was ? Der Plural vom weiblichen Löwe ist ja bereits das ‚ – innen‘ Alles klar ?
    Ach egal, das schein komplizierter mitzuteilen zu sein als zu verstehen, Darum noch einfacher:

    Sucht zu Ostern alle Eierchen, aber lasst Euch nicht von dem Katerchen dabei erwischen 😎 

     

     

     

    Ganz nebenbei stelle ich mal Benni vor

    Benni ist unser Osterkater, ein Maine-Coon mit Polydaktelie, dh dass seine Vorderpfötchen eine Art Daumen haben, und dazwischen noch eine Kralle sitzt. Er hat Riesenpfötchen und das lässt darauf schließen, dass er noch mächtig wächst.

     

     

    Benni ist ein besonders liebenswertes Geschöpf. Nach extrem kurzer Eingewöhnungszeit haben unsere Katzen Rudi und Cora ihn ins Herz geschlossen. Ich werde über seine Entwicklung und das Zusammenleben immer mal wieder berichten.

    Ich habe auch noch einige interessante Artikel über das Naturkunde-Museum in Gedanken, aber kaum Zeit irgendetwas zu schreiben. Der Grund ist das ‚BG-Mutter-Problem‘. Es ist reichlich ausgeufert, und darüber möchte ich lieber noch nichts berichten.

    Ich wünsche nun allen Freunden und Lesern ein schönes Osterfest.

    lg Archi


  • Ruhe in Frieden, lieber Vincent

     

    Heute morgen gegen 6.30 Uhr ist genau das passiert, was ein Kaninchenhalter nie erleben möchte.

    Es gab im Hasenzimmer ein seltsames Geräusch, wir hetzten aus dem Bett, und sahen noch wie unser letzter Hase sein Lichtlein auspustete. Vincnt war nicht einmal 5 Jahre alt, und bis gestern kerngesund.
    Er hatte zwar ein tränendes Auge, aber das ist nichts ungewöhnliches bei Fellträger.
    Es war ein seltsamer Tod, der ihn geholt hat. Nach einem kurzen Gequietsche, streckte er alle Beinchen von sich und war sofort steif. So etwas hatten wir noch nie gesehen und auch nicht gehört. Da BG und ich momentan Lippen-Herpes haben, dachte ich schnell an eine Ansteckung. Herpes ist für ein Kaninchen sofort tödlich, lt TA. Es dauert keine mehrere Tage, und es gibt keine Heilung. Eine Obduktion kann den Gehirnbefall nachweisen.

    Das war nach vielen langen Jahren mit verschiedenen Nottieren, wie Hamster, Mäuse, Vögel, Kaninchen usw der Abschluss. Außer unsere beiden Katzen, vielleicht kommen noch 1-2 Notkatzen dazu, wird es keine andere Tiere mehr geben.
    Ich kann nicht mehr. Ich habe so viel schlimmes Leid gesehen. Es tut immer so weh, und ich bin nicht mehr stark genug.

    Archi
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