• Tag Archives Cora
  • Die ersten Schneeflocken

     

    Als ich heute morgen aufgestanden war fielen große weiße Flocken, so welche, die es in meiner Kindheit immer gegeben hatte. Das ist so schööön, oder ?  

    Manchmal waren sie damals so dicht, dass man kaum seine Hand vor Augen sehen konnte.

    Nach ca 1 Stunde war der heutige schöne Zauber leider wieder vorbei. Ich hoffe es schneit bald richtig und ich hoffe, dass in DD diesmal gestreut wird. Im letzten Jahr war es eine Katastrophe.

    Im Gegensatz zu sonst bin ich relativ spät aufgestanden. Es war bereits kurz vor 8 Uhr. Sonst bin ich da längst auf, habe die Tiere versorgt und bin selber schon gewaschen, aber ich konnte nicht richtig schlafen.

     

    Unsere freche Perser-Kuschelfluse Cora

    hat sich angewöhnt neben meinem Kopf zu schlafen, möglichst in meinem Arm, denn ihr ist es nachts jetzt zu kalt. Wenn ich nicht sofort Platz mache geht sie lautlos ans Fußende, steigt auf meine Füße und trampelt extra unsanft über meine Waden, Hüfte und Oberarm. Danach quietscht sie mir ins Ohr,  und das hat natürlich zu Folge, dass ich quietsch-ewach bin.  Sie flutscht dann schnell unter meine Decke um dann schnurrend in meinem Arm einzuschlafen.

     

    Rudi

    ist da vernünftiger. Als Großkatze ist sie nachts meistens wach. Sollte er mal ins Schlafzimmer kommen starrt Cora ihn so lange an, bis er wieder verschwindet. Sie ist sehr eifersüchtig, und Rudi tut mit dann sehr leid. Manchmal schafft Rudi sich an ihr vorbei zu schleichen und geht dann auf die Fensterbank, die ich mit weichen Decken extra für sie ausgestattet habe.

    So ein Katzenleben ist ganz schön aufregend. Wie im Menschenleben ist es auch bei ihnen so, dass der Klügere meistens nach gibt.

    Ob das aber in jedem Fall richtig ist ?
    Denkt mal bitte darüber nach.

     

    lg Archi


  • Vogelhäuschen statt Katzen-TV_Teil2

     

    Im gestrigen Eintrag hatte ich geschrieben, dass meine Katzen viel zu viel vor dem TV sitzen

    Ich hatte darum beschlossen ein Vogelhäuschen zu bauen und war darum einige Tage auf natürlichem Beutefang. Da es in Dortmund weder Moos- bzw andere natürliche Materialplatten draußen gibt, musste ich auf Kunstzeugs ausweichen.

    Dazu brauchte ich zuerst eine 5-Liter Trinkflasche.

    Ich habe sie gut ausgewaschen und dann vollständig abtrocknen lassen. Bei Woolworth habe ich Girlanden bekommen, und von Norma Sisalband. Eine Klebepistole und ein Teppichmesser war im Haus, und ein neuer Kochlöffel noch in der Schublade.

    Die Herstellung dauerte nur knapp zwei bis drei Stunden.
    Wie man auf dem obrigen Bild sehen kann habe ich zuerst ein Fast-Rechteck in die Flasche geschnitten. Dazu muss man darauf achten, dass die obere Seite nicht angeschnitten wird, denn die Vögel sollten ein Dach zum Schutz haben. Zusätzlich wird dadurch verhindert, dass zu viel Regen oder Schnee auf das Futter fällt. Es würde schnell schimmeln.

    Im unteren Teil der Flasche schneidet man ein Kreuzchen, dass gerade so groß ist, dass ein Kochlöffelstiel hindurch geht. Wenn man den Löffel reingesteckt hat, [ Oberseite nach oben, damit man etwas drauf legen kann ] sieht man, wo auf der Rückseite der Flasche ein Kreuz sollte, damit der Stiel wieder raus kann und so halt findet. Vorne und hinten wird der Kochlöffel mit der Klebemasse aus der Klebepistole fixiert. So gibt es bei Unwetter einen zusätzlichen Sitzplatz innerhalb der Flasche.

    Das obere Teil des Rechtecks war ja nicht eingeschnitten, und damit es ein Dach wird, muss man es vorsichtig nach oben klappen. Ein Loch mit einem Sisalband, das am Flaschenhals provisionsmäßig angebracht wird, verhindert dass dieser kleine Dachdeckel wieder zufällt. Später kann man das Band verstecken oder zur Aufhängung nutzen.

    Es ist wichtig, dass man die gebastelte Öffnung sowie das Deckelchen unfallfrei macht. Ein Feuerzeug, dass in schnellen Bewegungen rings um die Schittstellen herum geführt wird verhindert, dass sich ein Tierchen an scharfe Kanten verletzen kann.

     

    Wenn die Vorarbeiten erledigt sind, kann man mit der Dekoration beginnen. Wie geschrieben, hätte ich lieber Naturzeugs gehabt, aber aus Mangel an Wald und Bäume in einer Großstadt musste ich auf Kunstmaterialien ausweichen.
    Bei der Dekoration geht es eigentlich nur darum den Vögeln Sicherheit nach außen zu geben. Da, wo es nur so von Rabenvögeln wimmelt trauen sich keine Kleinvögel in die normalen Futterhäuschen. Auf Balkonien kam im letzten Winter mal ein Rotkelchen und eine kranke Amsel, obwohl wir schon anderes Gezwitscher gehört hatten.

    Ich habe mit den Girlanden die Flasche so umklebt, dass das innere zwar von außen nicht einsehbar ist, aber trotzdem noch Licht in ihr hinein scheint. Die Girlanden geben dazu noch Wärme ab.

     

    Während ich noch hoffe, dass eine kleine Meise, ein Rotkelchen oder ein hier so seltener Spatz dort futtert, ist diese neue Sensation vor dem Fenster der neue Mittelpunkt der Katzen.

     

    Auf dem nächsten Bild sieht man Coras Lieblingsfenster.

     

     

    Sie sitzt gerne auf ihrem Blumentopf, der mit Kies gefüllt und mit einem Pflanzenunterteller abgedeckt ist. So ist der Topf standsicher und kann nicht wackeln, und sie ist hoch genug um ganz Balkonien nach jeder Seite hin zu überschauen.

    Seitdem das Häuschen hängt, ist das Katzenfernsehen gar nicht mehr wichtig. Bei dem jetzigen Sturm mussten wir es zwar abhängen, aber in wenigen Tagen kommt es wieder dort hin. Genau vor dem Lieblingsplatz der Katzen. Die WildCam ist bereits geladen. Ich bin gespannt ob ich ein Vögelchen dort aufnehmen kann.

     

    Es wird immer wichtiger
    sich als Lebewesen
    mit der Umwelt zu beschäftigen,
    statt sich vom Fernseher oder Internet
    zur weiteren Volksverblödung
    abfüllen zu lassen.

    © Archimeda1

     

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  • Vogelhäuschen statt Katzen-TV_Teil1

     

    Ich gebe es zu. Unsere Katzen sind fernsehsüchtig, und ich bin Schuld

    Angefangen hat es mit dieser unsinnigen Wohnungsrenovierung, die ja im Spätsommer hat anfangen müssen, weil die Baumärkte Corona-Viren nur von Geschäftsleuten zugelassen haben. Ihr erinnert Euch sicher noch ? Normalmensch durfte nicht rein, aber jeder, der ordentlich zahlte, durfte kaufen was er wollte und dazu auch noch die ganze Anverwandtschaft mitbetütteln.
    Ungerecht oder ? Als ob ein Virus an der Türschwelle stehen bleiben würde, nur weil der Träger eine Firma oder ein Sonstwas hat …

    BG und ich haben fast 1 Jahr auf ein paar Küchenschränke gewartet, die noch nicht ganz aufgebaut sind, weil diverse Teile fehlen. Dabei ist es eigentlich eher eine größere Kochnische, also nix weltbewegendes, und das ist zusätzlich blöde.

    Nun, so hat es aber angefangen, dass ich mir, wenn es dann endlich vorwärts in der Renovierungssache gehen konnte, einfallen lassen musste, wie man denn nun die Katzen, die mir ständig am Popo pappen von der strahlenden Farbe der Türrahmen abhalten könnte. Cora war da besonders fleißig. Wenn Mama streicht, muss man doch mal fühlen warum sie das tut. Ich sage Euch => ‚Farbe an_ne Katzen ist genauso schlimm wie Farbe an_ne Mama‘ – eine Katastrophe. Ich finde es nämlich einfach ekelig, dieses warme, noch dazu extrem helle Geglitsche über den Handschuhen, und die Katzen waren um dieser Farbentfernung ihrerseits auch nicht emotional positiv bereichert.
    Eine Idee brachte mir das Internet. Da gibt es nämlich extra Katzen-TV. Nach Regulierung meinerseits entschied ich mich für ein ganz tolles Internet-TV über YT =>
    The Traveling Bird Feeder2

    Dieses Video ist wirklich extrem gut. Ein Futterboot wurde mit verschiedenen Angeboten in eine Schneelandschaft gestellt. Es kommen verschiedene Vögel und auch Eichhörnchen vorbei. Es geht über eine Stunde, und dabei ist der Ton original, eben nur Gezwitscher und Gepiepe, statt ständiges Gelaber irgendwelcher Influencer. Ich habe es erst alleine angeschaut, und dann in einer Notstreich-Ichbrauchnunwirklichmal-Ruhe-Situation den Rechner gestartet, beide Katzen davor gehockt und bin raus … streichen. 

    Ich habe heimlich aus dem Flur dann mit ZOOM ein Bild gemacht. Es ist natürlich nicht scharf, aber es geht ja auch nur um den Sinn.

    Katzen

    Es hat außerordentlich phantastisch funktioniert. Beide Miezen saßen vor dem Rechner und schauten Katzen-TV.

    Da Rudi und Cora so gut abgelenkt waren habe ich eine Menge in der Wohnung streichen können, während BG Weiteres machen konnte.
    In einem Anflug von meiner Dämlichkeit habe ich das Traveling Bird Feeder-Video auf meinem Pad runter geladen, damit ich auch mal eher einschlafen konnte. Ich zeigte kurz, dass es auf meinem Kleinrechner ( wie soll ich das sonst nennen? ) ist, und beide Katzen folgten mir.
    Jedes Mal, wenn ich nun das Pad in die Hand nehme habe ich zwei internetsüchtige Katzen

     

    Morgen geht es dann weiter …

    lg Archi


  • Paul von Balkonien

     

    Heute ist Pfingsten und in verschiedenen Glauben eine wichtige Angelegenheit

    Es gibt dazu viele Glückwünsche, Gedichte und Geschichten zu dem Fest, aber selbst um den Grund, warum nämlich Pfingsten wichtig ist, streiten sich die Religionen, weil so viele Derer dieses Fest für sich beanspruchen. Es gab bereits Tote. Darüber möchte ich nicht schreiben. Alles ist nachlesbar.

    Da aber heute ein Feiertag ist, habe ich beschlossen unserem langjährigen Freund Paul einen Adelstitel zu geben.

     

    Das ist Paul

     

    Ob Paul nun Paul oder eher eine Pauline ist weiß ich wirklich nicht so genau, aber unsere Katzen Cora und Rudi haben Paul als Familienmitglied voll akzeptiert. Sie lieben ihn, kommen mit zur morgendlichen Fütterung und jagen ihn nicht.

     

    Heute war es zwischendurch schön warm, und BG und ich nutzen immer jede freie Minute um auf Balkonien zu gehen, während die Kuschelfluse Cora eher im Sonnenhalbschatten döst.

     

     

    Unsere fast zweijährige Maine-Coon-Katze Rudi ist derweil auf Beobachtungsposten. Ganz am Rand des kleinen Pflanzregals steht sie sicher und schaut, ob es etwas Neues gibt.

     

     

     

    Wenn Paul kommt, um das ausgelegte Futter zu holen ist Rudi sehr interessiert, aber nicht in Fangbereitschaft.

     

     

    Wenn Paul satt ist, stolziert Rudi wieder runter

     

    =>

    und schaut sich das ‚albernde Bändchen-Gespiele‘ von Cora an

     

    … und wenn dann alle Kätzchen abgespielt haben und nach einigen Minuten müde sind, sitzt Dohle Paul noch immer oben oben und beobachtet das ganze Geschehen.

     

    Paul ist ruhig, freundlich, und Religionen sind ihm egal.

    Seinen Adelstitel habe ich ihm heute genannt :
    ‚Paul von Balkonien‘

    Ihm gefällt es

     

     

    lg Archi

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  • Archi testet_Katzengras herstellen

     

    Nachdem ich mich so oft geärgert habe, dass gekauftes Katzengras oft bis zu 3,50 Euronen kostet, und unsere beiden Mietzen so gerne daran rumnaschen, habe ich mich entschlossen es so lange zu probieren, bis ich selber welches herstellen kann.

    Da ich nun weiß, wie es geht möchte ich es Euch gerne mitteilen, denn 3 € sind eine Menge Geld. [ Über 3 € kostete gestern übrigens 1 kleiner Blumenkohl von ALDI. Das finde ich wirklich unverschämt, denn gerade jetzt gibt es so viele arme Rentner, Geringverdiener und Arbeitslose. ]

    So, nun zum Gras
    Ich schrieb ja schon einmal, dass Katzengras kein wirkliches Gras ist sondern Weizen-, Roggen- bzw Dinkelkörner. Mein Beispiel ist aus Weizen, aber mit anderen Körnern funktioniert es gleich, und die Katzen haben mal einen anderen Geschmack.

    Man brauch einen möglichst hohen Plastiktopf, Kanincheneinstreu, eine Spritzflasche und einen Handschuh.

     

     

    Wie man auf oberen Bild sehen kann nehme ich Bioweizenkörner. 1 große Tüte, 1000 gr /also 1 Kilo, kostet bei ‚dm‘ zB gerade mal 1.45 €. Man brauch für eine Schale nur eine kleine Hand voll und kommt somit also lange aus.
    Ist die Tüte angebrochen sollte man sie in einem luftdicht verschlossenen Behälter tun, damit keine Motten oder Käfer angelockt werden.

    Der Blumentopf wird unter fließendem Wasser und ohne Zusätze gründlich gereinigt. Dann stopft man, bis etwas über die Hälfte, Kanincheneinstreu hinein. Mehr muss nicht hinein, denn das Holz und die Körner quellen auf und fallen sonst daneben.
    Alles wird unter Wasser gut genässt und mit der Hand (Handschuh nicht vergessen) werden Körner untergemengt. Der Handschuh ist sehr wichtig, damit keine Bakterien auf das Holzstreu kommt.
    Zum Schluss wird wieder gut gewässert, und der Topf muss dann schräg gestellt werden, damit das Wasser vollständig abtropft.
    Der Sinn ist der, dass Holzstreu schnell schimmelt. Das macht den Katzen zwar nichts, weil sie nur das Gras futtern, aber Schimmel bildet schnell Sporen und verteilt sich rasend schnell auf anderes, wie zB Obst, weiches Brot etc.
    Genau aus diesem Grund werden die untergebuddelten Körner auch vorerst nur angespritzt statt zu gießen.

     

     

    Sollte es in der Wohnung sehr heiß sein, kann man maximal einmal in der Woche das Töpfchen unter fließenden Wasser halten und muss es dann aber wieder gut schräg abtropfen lassen.

    Das nächste Bild zeigt den Erfolg nach bereits einer Woche.

     

     

    Katzen würden es schon gerne fressen, aber ich warte lieber noch eine weitere Woche, dann haben sie viel mehr davon.

     

     

     

    Ich habe immer so 3-4 Töpfchen in Arbeit.
    Was nicht mehr auf die Fensterbank der Katzen Cora und Rudi passt, stelle ich in den Halbschatten auf Balkonien.

     

     

    Diese Töpfchen stehen auf Erde. Die Wurzeln des Weizens verbinden sich schnell, wachsen fest, und so wird das Katzengras schnell richtig groß.

    Ach noch etwas => Statt die Katzen daran rumkauen zu lassen ist es besser, wenn man die Hälmchen als Ganzes rauszupft und die Katzen mit der Hand füttert. Das macht mir, BG und vor allem den Katzen einen Riesenspaß, und die unteren Körnchen haben wieder genug Luft um weiter zu wachsen.

     

    Ich hoffe, ich konnte Euch einen guten Ratschlag geben.

     

    lg Archi