• Selbst gestrickter Tannenbaum

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    BG hat zur Weihnachtszeit immer einen kleinen Kunsttannenbaum rechts am Rechner.
    Dieses Jahr war er schon reichlich hässlich. Das lag wohl daran, dass die Schachtel zu klein war, indem ich ihn letztes Jahr gepresst hatte. Es sollte ja so sein, dass dieses Fest nicht mehr in DD gefeiert werden sollte.
    Wir haben den Altbaum  also in einen Müllsack getan, weil wir eine neues, hübsche Bäumchen kaufen wollten.
    Das war gar nicht so einfach. Es gibt diese Kunstbäumchen nämlich nicht mehr. Zig Geschäfte sind wir angefahren, ohne Erfolg.
    Es gab Kunstzweige, LED-Leuchten, und Dekos, die aber allesamt nicht auf einen Minibaum passen.
    Nach geschätzten Millionen von angefahrenen Geschäften sind wir bei Hellweg gestrandet.
    Einen verknitterten Jutesack habe ich bekommen, darin eine Weihnachtsgirlande, die einen noch verknitterten Tannenbaum darstellen sollte.
    Ich erinnerte mich, dass ich noch eine 20er-Lichterkette in einem Karton hatte, hab noch paar Minikugeln gekauft, und eine Sternengirlande.
    So weit so gut. Was noch fehlte war die Spitze.
    BG mag die üblichen Weihnachtspitzen nicht, es erinnert ihn an eine Funkantenne der NSA-Überwachung.
    Ein Engel haben zu viele, ein Stern gab es nicht. BG hatte dann eine kleine Bärenfigur gefunden.
    Dieser hübsche Eisbär ist nun die Spitze seines Tannenbaums.

    Minibaum © Archimeda1

    Wieso sonst ein Engel auf einem Weihnachtsbaum ist, erzähle ich euch morgen  weihnachten-0291.gif von 123gif.de

    lg Archi

     

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  • LWL Freilichtmuseum Hagen_ Nie wieder dahin, oder zum Weihnachtsmarkt

     

    © Archimeda 1

    Vorgestern waren mit meinem ältesten Sohn Daniel, genannt Dada und seiner sympatischen Frau Natalie verabredet.

    Ich war seit Jahren nicht mehr auf einem Weihnachtsmarkt, und Schwiegertochter Natalie hatte den kleinen Leon Alexander extra bei Freunden unter gebracht.

    Es sollte ein ganz besonderer Abend werden.

    Dada und seine Frau wohnen in Essen, Natalie war vorher noch arbeiten.

    Wir haben also versucht von Dortmund zu Essen gleichzeitig immer Kontakt zu bleiben, um möglichst gleichzeitig in ca 35 km-Entfernung anzukommen.
    Das war gar nicht so einfach, denn die Autobahnen waren reichlich voll.
    Wir waren nach ca 45 minütiger Hinkriecherei, auf einer 1,5 km- Stecke in Hagen vor den Kindern da, brachte uns aber rein gar nichts, weil alle Parplätze gesperrt waren.
    Zwei Kilometer mussten wir vom Zielpunkt wegfahren, um umkehren zu können. Nach 1 km rückwärts  haben wir die Radarfalle gefunden, oder eher sie uns. Bei Temp 65 in einer Zone zwischen 30-50 warten wir mal ab was kommt.
    Es war dunkel, unübersichtlich, Schilder wechselten von Zone 30 auf 50. Eine echte Abzockerfalle.
    Einen Parkplatz hatten wir danach auch, Seitenstreifen, Fußweg zum Zielpunkt ca 1,8 km.
    Dada hatte einen Parkplatz auf dem Gelände bekomen. Ich bin immer erstaunt, was so ein Presseausweis bewirkt. Ich werde meinen nun auch erneuern.

    Nach ca 2 Std-Gesamtfahrt, 1,8 km Laufzeit muss Frau ersteinmal Pipi.

    Ganz am Anfang des Parplatzes stand dann auch das eine Superklo.
    3 Kabinen, und hunderte Dame reihten sich in 2 enggequetschten Reihen ein.
    So entstand wahrscheinlich das Wort einreihern. Hätte eine noch nötiger gemusst …

    In der Zeit des Einreiherns konnte man mehrere Shuttlebusse beobachten, die zu den wartenden Pipi-Müssenden-Frauen weitere Mitglieder anbrachten.
    Die Schlange vor den Klos wurde immer länger. Die Klodüfte immer ausdrucksstarker. Das ist ein nette Umschreibung für ekelig.
    Als ich dann endlich fast-durfte, beobachtete ich die Situation ein wenig genauer. Man sah, dass viele Weibchen nicht gewohnt waren sich die Hände zu waschen.
    Folgende Situation:
    Klo, fertig, raus wollen – Blick auf aufmerksame Frauenblicke, zurück, Hände waschen, raus.

    [ Ich muss als Frau mal dazu anmerken, dass Frauenklo´s immer dreckiger sind, wie Herrenklos.
    Ich hab  es auch oft getestet.  Wenn ein Frauenklo verdreckt ist, und ich Pipi muss, gehe ich fremdurinieren. Wenn es jemanden stört, lasst euch sagen – Männer gehen bei uns fremdschei … ]

    Nun, Dada und Natalie und wir haben uns auch irgendwann gefunden.

    Wir gingen die dunklen Gänge bergauf um den viel beworbenen Weihnachtsmarkt zu finden. Auffallend waren die paar Scheinwerfer, die dem Fußvolk die Augen verleuchtet haben. Ansonsten waren alle Wege recht dunkel.
    Später festgestellt haben wir, dass diese Beleuchtung für diesen Weihnachtsbus war, der die Glühweintrinker zum Shuttel runter gebracht hatte – 1 Euro, pro Entfernung, bzw Ausgangs-Streckenabschnitt – natürlich.
    Hatte man das Glück einen Verkaufsstand zu finden, dazu nicht ca 30 Minuten anzustehen, war die Ware total überteuert. Ein Beispiel:
    Ein winziger Federbusch zum Staubputzen sollte 16 € kosten. Selbst in teuren Möbelläden kostet der nur max 9 €.

    Wir haben uns durchgedrängt,
    durchgedrängt an herumstehende Idioten, die Glühwein gesoffen hatten – mittem im Weg standen, alkoholisiert, Kinderwagen und Hunde dazu.
    Ich hätte jedes Kind klauen können, die hätten es nicht mehr bemerkt.

    Wir haben versucht irgendwelche Weihnachtssachen zu kaufen. Irgendeine schöne Erinnerung, etwas an dieses erste weihnachtsähnlichesTreffen zu behalten.
    Ausgekochte, lackierte Schnecken aus allen Ländern wurden angeboten. Fast abgeschälte Baumrinden, aus denen man Motive erstellte. Ein Pingu, 32 Euro – Baumrinde, gut gefeilt,
    überteuerter selbst gemachter Schmuck – etc.

    Wir hatten Hunger. Mit Not haben wir versucht etwas zu finden, was nicht aus Schwein hergestellt wurde.
    Es gab nur Bratwurst bei zig Ständen. Kartoffel, Grünkohl, der schon angebraten roch, Pilze, die Histaminbomben durch Vorsichhinköchelei sind.
    Pommes hätte gereicht …
    Haben wir dann zu überhöhtem Preis am Ausgang gefunden.

    Da war noch ein Brotbäcker, ganz am Ende der Veranstaltung. Es roch sehr gut nach verschiedenen Gewürzen. Der Kaufhinweis zeigte u.a. auf Brote mit Bärlauch und anderen tollen Sachen.
    Es gab nichts mehr. Alles ausverkauft, obwohl der Markt noch ca 2 Stunden laufen sollte. Guter Wert, für riechendes Hefebrot.
    Ich hab meinen Job verpeilt. Ich werde Schausteller …

    Wir haben uns und den Kindern ein überteuertes Weißbrot gekauft, weil nichts mehr an gesundem Brot da war. Es hat super gut gerochen, und backen wollte ich dann abends nicht mehr. Daheim viel das warme Brot zusammen, wie ein Pfannekuchen. Bei Tageslicht sah man gut, dass die Hefe  keine Zeit hatte zu gehen, nur zu riechen.

    Ausgehungert sind wir zur Rippchen-Braterei in DD gefahren, haben ungesunde Pommes, Majo bestellt und noch einen tollen Tag gehabt.
    Das war mein letzter Weihnachtsmarktversuch, das ist sicher.

    Ich lasse mir trotzdem die Adventzeit nicht vermiesen.

    Ich habe mir ältere Bilder angeschaut. Das war vor ca 6 Jahren. Ich war damals das erste Weihnachten in Dortmund.
    Es hatte viel geschneit. Bunte Lämpchen am Fenster sorgten bei BG für ein wenig Weihnachtsstimmung. Das kannte er so noch nicht.

    In Niedersachsen gab es sehr viel Kälte, Eisregen und Schnee.
    Meine Wohnung war so geschmückt, dass selbst der Weihnachtsmann erstaunt gewesen wäre.

    Ich wünsche Euch eine schöne Woche.

    © Archimeda 1-2

    lg Eure Archi


  • Auch Muslime haben eine Wahl

    Ein Moslem steigt in ein deutsches
    Kaum Platz genommen, bittet er den Fahrer das auszuschalten.

    Der Moslem : “ Ich möchte keinemenschen-musik-0029.gif von 123gif.de hören.
    Zur Zeit des Propheten gab es das noch nicht.
    Diese Musik ist was für Ungläubige ! “

    Der Fahrer schaltet das Radio aus, hält an, öffnet die hintere Tür.

    Der Moslem ist verwirrt und fragt :
    “ Warum bleibst du stehn ? “

    Der Taxifahrer antwortet  :
    “ Zur Zeit des Propheten gab es noch kein Taxi, also steig aus und warte auf ein Kamel .“

    Kamel kam …

     

    Ob das die richtige Wahl war ?
    In gewohnt unliebeswürdigerweise

    Eure Archi

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