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  • Klimawandel: Selbst die Maikäfer sind früher da

    Im letztem Jahr 2021 hatten wir den Maikäferflug erst am 24 Juni

     

    Als ich im Frühling 2022 den wenigen Großpflanzen auf BG’s Balkonien ein wenig neue Erde zugefügt habe, sah ich eine Menge an Engerlinge. Sie fraßen die Wurzeln meiner ‚Schwarzen- und Roten Johannisbeerpflanze‘ und sind auch sonst an allen Großpflanzenwurzeln zu finden gewesen.

    Na und –>
    Engerlinge sind die Larven vieler hübscher Käfer. Dazu gehört der Blatthornkäfer, der Rosen- so wie der Brachkäfer und natürlich der Maikäfer. Alle haben eines leider gemeinsam. Kaum ein Mensch mag sie, weil Menschen jegliche Naturausbeute für sich beanspruchen möchte.

    Als ich die vielen Engerlinge gesehen habe, war mein einziger Gedanke, sie so schnell wie möglich, wieder unter die Erde zu bringen. Denn die kleinen Wurmähnlichen müssen sich eine ca 6 cm-Länge anfuttern, und das geschieht nur im Dunkelreich, also unter der Erde. Niemand kann und darf beurteilen, welches Teilchen aus dem gesamten Universum ihm so sehr nicht gefällt, dass man es tötet. Alles hat irgendeinen Sinn.

    Als ich noch den großen Garten hatte habe ich immer meine ‚Menschliche Beute‘ mit allen Garten- Tieren geteilt =>
    Johnannisbeeren waren ein Mit für die Ameisen, alle großen, besonders die roten Früchte waren ebenso für die Vögel, Schnecken hatten ihren Sonderbereich zur Abnascherei verschiedener Salate usw.

    Teilt doch einfach. Wenn die Natur etwas umsonst anbietet ist es doch nicht nur für den Menschen alleine.

     

    Das ist mein drittes Maikäfer-Jahr

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Gefunden 2022 habe ich den/die erste, weil MC-Benni und MC-Rudi gestern Abend auf der Fensterbank rumplatschten.
    Ich habe nachgeschaut, ein Käferchen erwischt – und BG hat unsere Sammeldose geholt, damit ich das Tierchen rein tun konnte.
    Maikäfer haben an den Füßchen eine Art Widerhaken. Es tut nicht weh. Es ist so ähnlich als ob man etwas recht Kratziges auf der Hand hält.
    Ich habe den Käfer zwischen den Löwenmäulchen getan. Dort kann er überlegen wohin er möchte.

    Ich wünsche allen wirklichen Müttern einen schönen Muttertag.

    lg Archi

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  • Naturkundemuseum in Dortmund-5_Insekten

     

    Insekten

    Ich glaube,
    dass es kaum etwas interessanteres als Insekten gibt –
    und ich bin der Ansicht,
    dass wir Menschen, als angebliche Herrscher über allem,
    nur ein klitzekleines Denkvermögen von dem haben,
    was Insekten alles könnten,
    wenn sie es nur erfahren wollten.

    © Archimeda1

     

    Darum war ich sofort begeistert, als wir in diese dunkle Ecke kamen.

     

     

     

    Über uns schwirrten die nachgebauten Urzeitflügler, ein gemaltes Waldstück lieferte die tatsächlich bedrückende Stimmung, und die Lautsprecher sorgten für die Töne, die damals so gehört werden könnten. Es war ein wenig laut, ein wenig unheimlich und en wenig mysteriös – aber vielleicht darum extra so spannend.

     

    Vor ca 320 Milloinen Jahren hatten die ersten Fliegetiere gerade mal eine Flügel-Spannweite von ungefähr 2,5 cm. Schon kurz danach, natürlich in wissenschaftlichen Zeitspannen gemessen, wurden sie immer größer.
    Vor ca 300 Millionen Jahren, also 20 Millionen Jahre weiter in die Zukunft, hatten sie bereits eine Flügelspanne von oft über 70 cm, und es waren damit wirklich große Insekten.
    Das Oberkarbon-Zeitalter soll eine Menge an gutem Sauerstoff gehabt haben, also viel, viel mehr, als in der heutigen Zeit. Da die Körper der Insekten mit einem feinen Röhrensystem durchzogen sind um genug Sauerstoff aufzunehmen, würden sie beim heutigen Luftsauerstoff nie wieder so groß werden können, weil dieser wenige Sauerstoff nicht die innersten Organe kommen könnte. Sie würden ersticken.

    Darum wäre es vielleicht erklärbar, warum Chinesen und Japaner, und und auch die neu geborenen Europäer  so klein ‚wachsen‘. Es wird ihnen gesunder Sauerstoff fehlen.

    Das nächste Bild ist eine vom mir erstellten Collage aus manchen der Insekten-Darstellungen vom Museum Dortmund

     

    Es gab damals sicherlich noch viel mehr an Urnetzflügler, aber selbst die wenigen Abbildungen zeigen deren immense Schönheit.

     

    Ich möchte noch einen Dank an die Wissenschaftler aussprechen, die an ’seltsamen Steinabbildungen‘ ein Insekt oder ähnliches erkennen können. Besonders würde ich mich über eine Erklärung freuen, wie man aus einem Steinmasse-Abdruck gleich zu einem ganzen Tier schließen kann. Ich habe die Stelle mal markiert., die ich nach zig Vergrößerungen dann gesehen habe.
    Das ist schon sehr beachtlich und bewunderswert

     

     

    Dazu noch spannend ist, dass manche Wasserinsekten auch kurzzeitig aufs Land krabbeln konnten.

     

     

    Die Tage geht es weiter … Könnte mal etwas dauern …

     

    lg Archi

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