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    Ein ganzes Kinderleben lang
    hast du geträumt vom Weihnachtsmann,
    und dann kommt Sie und sagt –
    NEIN, den gibt es nicht.

    Du denkst, du fällst in ein schwarzes Loch,
    denn letztes Jahr gab es ihn doch noch.
    Du weißt nicht, lügt sie jetzt,
    oder davor die Zeit.

    Refrain :

    Doch du denkst an deinen Weihnachtsmann;
    im roten Jäckchen, wie er immer vor dir stand,
    mit der Rute in der Hand.
    Und an seinen dicken Rauschebart,
    und hebst den Finger, so wie er es immer tat –
    um den großen Sack zu öffnen,
    indem so vieles Leckres drin.

     

    Und deine großen Kinderaugen

    blicken traurig, Fragen raubend,
    sag mir Mutter, sag mir, sag –
    wo ist er so schnell hin?

    Dann ihre Antwort traumerwachend,
    denn sie sagt so einfach lachend –
    mein liebes Mädel,
    für so was bist du viel zu groß.

    Refrain :

    Doch du denkst an deinen Weihnachtsmann;
    im roten Jäckchen, wie er immer vor dir stand,
    mit der Rute in der Hand.
    Und an seinen dicken Rauschebart,
    und hebst den Finger, so wie er es immer tat –
    um den großen Sack zu öffnen,
    indem so vieles Leckres drin.

     

    Und abends nimmt sie dich zur Seite
    und erklärt dir alles Weitere,
    dass der Stiefel an dem Abend
    nur von ihr gefüllt.

    Und der Weihnachtsmann wär Vater,
    und 12 Jahre, wär jetzt dein Alter –
    und überhaupt,
    du bist zu groß für einen Nikolaus.

    Refrain:

    Doch du denkst an deinen Weihnachtsmann;
    im roten Jäckchen, wie er immer vor dir stand,
    mit der Rute in der Hand.
    Und an seinen dicken Rauschebart,
    und hebst den Finger, so wie er es immer tat –
    um den großen Sack zu öffnen,
    indem so vieles Leckres drin.

     

    Weinend läufst du jetzt davon,
    vorbei die Weihnachtsillusion.
    Weit fort,
    mit einem Mal dein allerbester Freund.

    Doch bald schon, unterm Weihnachtsbaum
    träumst du weiter deinen Weihnachtstraum,
    den dir trotz allem –
    Keiner und Niemand nehmen kann.

    Refrain:

    Und du denkst an deinen Weihnachtsmann;
    im roten Jäckchen, wie er immer vor dir stand,
    mit der Rute in der Hand.
    Und an seinen dicken Rauschebart,
    und hebst den Finger, so wie er es immer tat –
    um den großen Sack zu öffnen,
    indem so vieles Leckres drin…

    © Archimeda1

     

     

    Ich wünsche mir, dass der Nikolaus Euch reichlich beschenkt.

    lg Archi

     

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