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  • Das Weihnachtskätzchen_gleich

     

    Ich schreibe im Moment sehr wenig, weil es nichts zu schreiben gibt, was nicht irgendwer und irgendwie mal gegen mich verwenden könnte, nur weil ich nicht der angeblichen Allgemeinheit hinterher hechel. Aus diesem Grund hatte ich auch vor einiger Zeit

    https://ineineandrewelt.org/

    angefangen, aber ich komme im Moment einfach nicht dazu alle Artikel rüber zu kopieren, die so wirklich niemanden aufregen könnten. Schließlich weiß man ja nicht, wie sich der Deutsche Irrsinn weiter entwickelt, und aus welchem Grund man später verfolgt werden könnte …

    Ich bin mit BG´s Mutter und meinen Eltern sehr ausgelastet. Sie sind schon über 90 Jahre, und alle Ältere haben es verdient, dass man sich später genau so um sie kümmert, wie sie sich um uns gekümmert hatten, als wir Kinder waren. Wer da anders denkt ist egoistisch, dumm und noch vieles mehr, was ich hier heute nicht schreiben möchte !

    Aber es geht ja um das Kätzchen, und weil ich den Post darüber auch auf meine Zweitdomain schreiben werde, geht es im neuen Beitrag weiter.

    lg Archi

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  • Schneemann bauen in Deutschland

    8:00 Schneemann gebaut.

    8:10 Die erste Emanze auf dem Weg zur Arbeit beschwert sich, warum das keine Schneefrau ist.

    8:15 Schneefrau dazu gebaut.

    8:17 Die Kindergärtnerin beschwert sich über die angedeuteten Brüste der Schneefrau.

    8:20 Der Schwule eine Straße weiter beschimpft mich, weil es auch 2 Schneemänner geben sollte.

    8:25 Meine vegan lebende Nachbarin pöbelt über die Straße, das die Wurzelnase Verschwendung von Lebensmitteln sei …

    8:30 Ich werde als Rassist beschimpft, weil der Schnee weiß ist.

    8:35 Meine Nachbarin Fatma fordert ein Kopftuch für die Schneefrau.

    8:40 Die Polizei trifft ein und beobachtet das Szenario.

    8:45 Das SEK trifft ein, weil der Besenstiel als Schlagwaffe benutzt werden kann.

    8:50 Der IS bekennt sich zu dem Schneemann.

    8:55 Mein Handy wird beschlagnahmt und ausgewertet, während ich mit verbundenen Augen im Hubschrauber zum Generalbundesanwalt unterwegs bin.

    9:00 Ich werde nach möglichen Mitbauern befragt.

    Schneemann bauen. Ich war dabei.

     


  • Haben, oder kann das weg ?

     

    So über die Jahre kommen einen schon komische Gedanken

    In dieser irren Zeit frage ich mich des Öfteren was denn mit meinen Sachen passiert, wenn ich mal nicht mehr bin. Heutzutage kann es ja recht plötzlich kommen, denn die Gefahren sind genau so deutlich zu spüren, wie der herbstliche Atemzug, der sich über die Blätter beugt und sie in den Winter haucht.

    Normalerweise habe ich üble Gedanken immer schnell beiseite geschoben, aber durch ein Gespräch meiner Schwester mit unseren Eltern sehe ich das plötzlich anders. Gekommen ist es darum, weil meine Mutter meine Schwester gefragt hatte, was denn mit ihrem Eigentum passiert, wenn sie tot ist. Meine Sis ist da ziemlich abgeklärt und sagte ihr, dass alles in den Müll landet. Ich war leider nicht dabei, denn ich hätte versucht diese recht unsensible Aussage noch abzuschwächen.

    Bei einem Telefongespräch fragte ich sie wieso sie denn so direkt gewesen wäre. Ich hätte vollkommen anders reagiert. Sie sagte mir dann so in der Art, dass ich doch mal nachdenken sollte, wo denn der ganze Hausstand und ähnliches hin sollte, schließlich sei man in dem Alter, wo man nichts doppelt brauch. Nun, ich bin nicht mehr weiter darauf eingegangen, denn mir tat es einfach nur leid, wenn ich an meine Eltern dachte – nach dieser Aussage.

    Meine Schwester und der Rest meiner Familie sind fast alle höhere Beamte. Sie haben genug und brauchen nichts. Ich persönlich würde gerne ein paar meiner Sachen gegen neuere eintauschen, wenn es dann wirklich so sein sollte, dass meine Eltern mal nicht mehr sind. Ich hoffe es brauch dazu aber noch zig Jahre. Das Leben ist viel zu kurz, findet Ihr nicht ?

    Ich habe einige Lieblingsstücke, und im Besonderen habe ich eine stetig wachsende Weihnachtsstadt. Die Häuschen, Kirchen und Figürchen, Rehe, Laternen, Tannenbäume, Schneekugeln, Lichterketten usw waren oft sehr teuer. Ich habe oft ein ganzes Jahr darauf gespart um ein bestimmtes Stück zu bekommen.

    Wenn ich mir nun vorstelle, dass sich später niemand um diese Schönheiten kümmert werde ich sehr traurig. Sollte das alles in den Müll ?

    Ich habe mich zB auch entschieden meine Kochbücher auszusortieren. Aber wohin ? Wer brauch denn heute noch Kochbücher ? Zeitmangel, Essensvorschriften, Zeitmangel – wer kocht denn noch wie früher, so wie Oma es tat ?

    Was passiert mit meiner ganzen Software? Ständig upgedatetes Corel, Magix, Ashampo und die vielen anderen. In meinem Umkreis benötigt niemand solche Produkte. Hier gibt es meist nur überschminkte leere Hirne bzw überfütterte Menschen. Kein Maß in Nichts. Hier wird scheinbar nur gesoffen, gefressen und vor sich hingelebt. Lebende Leichen wie Zombies. Ach, und am Wochenende wird laut gefeiert. Entweder wegen Fußball oder eben weil kein Fußball ist. Es ist nicht auszuhalten. Ich weiß, ich bin hier falsch, aber leider ist es jetzt fast überall so. Gleichschaltung, Dummheit, Gefahr. Man hat aufgegeben.

    Nicht nur Deutschland hat fertig.

    Ich wünschte mir ein Reset in eine vorige Zeit, weit vor 2015 – Da hätte ich jemanden gefunden, den ich meine Sachen geben könnte. Ich wüsste, dass man sich daran erfreut und auf sie achtet. Ich wünschte mir, dass mein Leben nicht so trostlos endet und man mir sagt: “ Schmeiß alles in den Müll, du kannst nichts mitnehmen und niemand brauch dein Zeug.“

    Ich bin traurig. Es zerfetzt mir das Herz.

    Archi

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  • Georgskuchen

     

    Der Georgskuchen ist etwas ganz besonders leckeres
    und heißt eigentlich ganz anders

    Den Namen Georgskuchen bekam er durch eine feine Geschichte aus meiner Kindheit.

    Meine Eltern fuhren mit uns Kindern oft nach Oberösterreich zur Familie Hell. Es war ein riesiger Bauernhof und dazu eine ganz kleine Pension mit Anschluß an deren Familie. Dieser große Bauernhof prägte meine Kindheit zur Natur und den Tieren.

    Wir waren die allerersten Pensionsgäste und die Familie Hell gab sich ganz besonders viel Mühe uns glücklich zu machen. Es gab stets frisch gemachte Semmeln zum Frühstück, selbst gesuchte Wiesen-Eier, Milch, frisch aus dem Euter und leckeren Schinken und Käse zum Abend.

    Ich bin mit den großen Jungs Odel [ Gülle, Jauche ] auf meinem eigenen Traktor gefahren und habe abends mit der Tochter Akkordion gespielt.

    Die Urlaubszeit war immer viel zu kurz und wir waren alle sehr traurig wieder nachhause fahren zu müssen.

    Einer der Söhne hieß Georg. 

    Er wollte später ein berühmter Koch werden und deswegen zur weiteren Ausbildung in die Schweiz fahren. Er hatte an den Tagen vor unserem Abschied jedes Jahr etwas ganz besonders gebacken.

    Sie luden dann alle Nachbarn ein. Es gab ein bäuerliches Fest mit Zitherspiel, Getränken und allerhand deftige Mahlzeiten.

    Zum Nachtisch gab es diese Würfel. Es wurde in riesigen Mengen gebacken, aber niemand sagte uns, wie sie hießen – darum der Name Georgskuchen, den ich zur Not erfunden hatte.

    Da sie so lecker sind habe ich über Jahrzehnte dieses Rezept gesucht. Ich habe nun im Internet die angenommenen Zutaten hintereinander geschrieben und Google gefragt. Ich kam auf eine Österreichische Seite und nun wusste ich den echten Namen -> ‚Raunigel‘

    So etwas muss natürlich nachgebacken werden.

    Zutaten 

    für den Teig:

        6       Eier

    600 gr   Mehl

    2 P       Backpulver

     60 gr    ungesüßtes Kakaopulver

    300 gr   Zucker

    2           Prisen Salz

    240 ml  Milch

    Nachdem die Eier schaumig gerührt wurden kommt der Zucker, das Salz und die Milch dazu, später gesiebtes Mehl, Backpulver und Kakao. Dieses wird vermischt, komm auf ein gefettetes höheres Backblech, das vorher mit Backpapier ausgekleidet wurde.

    Im vorgeheizten Backofen wird der Teig um die 20 Minuten gebacken und auskühlen gelassen.

    für die Glasur:

    400 gr  Kokosfett

    600 gr  Puderzucker

     80  gr  Kochschokolade [ Blockschokolade ]

    160 ml  Milch

    200 gr  Kokosraspeln

    Während der Teig auskühlt lässt man dass Kokosfett mit der Blockschokolade im Wasserbad schmelzen.

    Als nächstes brauch man Platz, damit man den Teig, der in Würfel geschnitten wurde, in die Schoko-Kokosfettmischung tunken kann, danach in eine Schüssel mit Kokosraspeln und sofort auf ein Gitter zum trocknen legen kann.

    Das macht man vorzugsweise mit zwei Gabeln.

    Mit der Zeit bekommen die weißen Kokosraspeln dadurch Schokoflecken. Mit einem sauberen Löffel nimmt man diese Raspeln heraus und verwahrt sie in eine gesonderte Schüssel. Wenn diese Schokoraspeln getrocknet sind, kann man sie einfrieren und zB auf ein Eis oder Kuchen als leckere Deko nutzen. In einem Zipptütchen oder verschlossenem Gläschen sind sie Im Kühlschrank oder in der Tiefkühltruhe fast unbegrenzt haltbar.

    Ich werde die Georgskuchen noch einmal zu Halloween backen.

    Wenn die nervigen Bettelkinder anschellen, freue ich mich dann über ihre verschmierten Kokoshändchen
    während ich mir ein Video mit Zithermusik anhöre und von der heilen Welt von früher träume.

    Macht es mir nach

    Videolink

    Guten Appetit