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  • Killerwespen ?

    Posted on by Archi

     

    Im letzten Sommer hatte ich schon geschrieben, dass ich eigentlich keine Wespen mag

    Ich hatte um Balkonien zu schützen eine Wespenabwehr mit einer Wasserpistole durchgeführt.
    Natürlich darf man diese Flieger nicht durch einen Wasser-Schuss verletzten, sondern muss daneben zielen, um sie nur zu erschrecken.

    In diesem Sommer gab es schon Tage an denen es übermäßig heiß war. Wer Durst oder andere Hilfe brauch und nicht nervt darf gerne bleiben. Die ersten Wespen kamen zur kleinen Vogeltränke um zu trinken. Wie in jedem Jahr habe extra ein Stöckchen hineingetan, damit kein Tier ertrinken kann. Sie landete präzise auf dem oberen trockenen Ende.

     

     

    Ich habe die Chance genutzt um mir das Insekt mal ein wenig genauer anzusehen. Eigentlich ist es recht niedlich und dazu ziemlich schlau. Es hat gelernt die Oberflächenspannung für sich so auszunutzen, dass es regelrecht auf dem Wasser stehen kann, wenn der Anflugwinkel stimmig ist.
    Achtet mal bei nächsten Bild, auf die Beinchen. Die Wespe versinkt nicht im Wasser sondern drückt eine Vertiefung in die Oberfläche. Man kann das Bild, wie immer durch anklicken vergrößern um besser zu schauen.

     

     

    Nachdem das Tier satt war flog es auf ein nahestehendes Erdbeerblatt um die Flügelchen zu trocknen und um ein wenig zu ruhen.
    In der Zeit hatte ich ein paar Katzenleckerchen, die Knabberstangen, zerbrochen und auf eine freie Erdstelle gelegt. Schon kurz darauf begutachtete die Wespe das Angebot.

     

    … und schon wenig später raspelte sie genussvoll an ihrer Mahlzeit.

     

     

    Dieses Geschehen erinnerte mich an eine Geschichte mit meinem Vater. In seinem Garten stand eine Holzhütte und im Giebel hauste Jahr für Jahr ein riesiger Schwarm Wespen. Wenn ich zu Besuch war hatte ich ziemliche Angst, denn ich bin schon oft gestochen worden und mit meinen Allergien ist das nicht so witzig. Mein Vater sah das alles recht locker. Wespen liefen über seinen Teller, den Händen und die Arme. Während ich mich ins Innere des Hauses verzog sagte mein Vater noch

    ‚Eigene Wespen tun einem nichts. Sie wissen, wer in Nähe ihres Nestes wohnt‘

    Ich habe beschlossen meine Wespenangst neu zu definieren. In einiger Tischentfernung werde ich Futter und Wasser anbieten und hoffe, dass es ihnen genügt.

    Killerwespen sind Wespen auf jeden Fall nicht. Ich habe aber gehört, dass sie Angst riechen können, es sie verunsichert und dann zustechen.

     

    Schaun wir mal, wie es sich weiter entwickelt 

     

     

    lg Archi


  • Die beste Wespenabwehr_ein BB

    Posted on by Archi

     

    Ich mag keine Wespen

    Da wir auf Balkonien so viele blühende Kräuter und Duftpflanzen haben bleibt es nicht aus, dass auch etliche Krabbel-und Fliegetierchen dort herumwuseln.
    Wildbienen und Hummeln übernachten gerne in kelchförmigen Blüten und unter Blütenblättern. Käfer hingegen suchen ein Schlafplätzchen im dichten Laub.
    Von Frühmorgens bis zum späten Abend suchen Wespen diese Verstecke, um ihre Brut mit der gesuchten Fleischbeute zu füttern.
    Wir haben eine Menge Wespen in diesem Jahr, und sie sind äußerst lästig.
    Ich habe zwar Verständnis, dass sie auch fressen müssen, aber nicht unbedingt auf BG´s Balkonien unsere kleine Insektenkultur. Sie können bei den vielen Nachbarn ja Grillfleischstücke mopsen  😉

    Kaninchen fressen besonders gerne Kräuter und Duftpflanzen. Damit sie nicht alles in einigen Minuten abnaschen, habe ich aus erzieherischen Gründen eine Wasserpistole mit am Tisch.
    Wenn sie zu gierig werden spritze ich damit ganz kurz auf ein Pfötchen. Das tut ihnen nicht weh, aber wirkt enorm, denn Hasenartige mögen keine feuchten Pfötchen.
    So bleiben noch Pflänzchen für die anderen Tage über.

    Irgendwann hatten mich                                                                                               schwirrend umzingelt

    und da ich eben die Wasserpistole in der Hand hatte, dachte ich mir, dass es nun genug mit der Wesperei war.

    Ich zielte auf eine und hatte wohl getroffen, denn sie hatte sich erschrocken und flog zu einem Blatt um sich zu trocknen. Ich habe dann mit der Wasserpistole auf die Blattspitze geschossen, und die Wespe flog davon. Wespen mag ich absolut nicht, denn ich wurde schon so oft gestochen, ohne dass ich nach ihnen geschlagen hatte. Parfüms oder Duftdeos nutze ich genauso wenig wie Haarspray. Sie waren einfach nur angriffslustig …

    Diese Wespenentfernungsmethode hat sich bewährt

    Man sollte aber nicht gegen die Tiere zielen, sondern nur in unmittelbarer Nähe. Das ist ausreichend, und man will ja kein Tier verletzen. Wespen sind lernfähig. Es gibt nun Stunden, da sind wir völlig wespenfrei, und die anderen Insekten haben derweil genug Zeit zu fressen.

     

    Nun erzähle ich euch noch ein Geheimnis 
    BG hatte als Kind nur eine Mini-Wasserpistole haben dürfen, und war darüber ziemlich traurig.

    SO in der Art –>

     

    Ich fuhr mit ihm darum heute verschiedene Spielzeugläden ab, und er ist nun stolzer Besitzer eines von mir so genanntes  BB ( BärenBomber )

     

     

     

    meine Gedanken :

    Besser gut getroffen als immer bös verstochen.
    © Archimeda1

     

     

    Wir werden unser kleines Biotop mit allen Mitteln verteidigen. Erst kommt Balkonien, dann DD und danach retten wir die Welt …

    Man muss eben immer ganz klein anfangen – irgendwo …

     

     


  • Erdwespennester und andere

    Posted on by Archi

     

    Die Tage hatte ich schon zum Lehrbienenstand geschrieben.

     

    Besonders anschaulich fand ich die Ausstellung der anderen Nester.
    Das sind keine Nester in vollständiger Größe. Manche hätten viel mehr Platz gebraucht um sie zeigen zu können.

     

    Das Hummelnest finde ich noch ziemlich niedlich,

     

    aber das Hornissennest sieht schon sehr gewaltig aus.

     

     

    Das Wespennest erscheint mir bedrohlich, und das mag sicher an mir liegen, weil ich Wespen überhaupt nicht mag. Sie sind mir zu aufdringlich und erscheinen mir eher gefährlich als nützlich. Sie fressen viele ‚Garten-Schädlinge‘. Der Begriff ‚Schädling‘ ist mir aber zu oberflächig, und wer die wenigen Bienen frisst, den mag ich einfach nicht.

     

     

    Zu meinem Unwillen gehört insbesondere auch die Aggressivität, die hauptsächlich ab September auftritt, weil die Königin dann ausfliegt, die Arbeiterinnen arbeitslos sind, weil sie keine Aufgaben mehr in ihrem Nest zu erfüllen haben. Es herrscht selbst unter den Wespen eine Art Krieg. Fliegen sie dann zur Futtersuche zum Mensch, stechen sie auch schon einmal grundlos zu   :wacko:

     

     

    Wir haben heute Haferflocken an die Enten im Lünener Park gefüttert.
    Blondi hat zum zweiten Mal Nachwuchs und wir freuten uns, dass sie auf unser Zurufen mit ihren 6 Küken von der kleinen Insel geschwommen kam [ Dazu schreibe die Tage einen neuen Bericht ]

    An einer mir vorerst unsichtbaren Rasengrenze blieb sie und der Nachwuchs stehen, und beachteten die Haferflocken gar nicht. Die ganze Familie bewegte sich nicht mehr einen Schritt vorwärts.

    BG nahm seine Cam um damit diese unsichtbare Grenze zu untersuchen. In verschiedenen Vergrößerungen sieht man oft mehr, als mit den eigenen Augen. Es war irgendetwas Fliegendes zu sehen.
    Daheim überprüfte ich die Aufnahmen mit meinen Programmen.

    Ich habe die folgenden Bilder alle ein wenig erhellt, damit man etwas erkennen kann.

    Bitte zur Vergrößerung anklicken
    
    

    Das obere Bild zeigt deutlich ein ErdwespenNest.
    Diese Nestbegriff ist eigentlich nicht zoologisch wahr, denn es handelt sich um die Spezies ‚Gemeine Wespe_Vespula vulgaris‘, die auch unter der Erde nistet.

     

    Wespen transportieren bis August Eiweißnahrung in den Bau.
    Bei Bienen oder Hummeln wird oft nur, in deren lebenden Zustand der Hinterleib abgetrennt, damit die Feind-Stachel nicht selber tötet. Im Nest teilen die Wespen, ihre oft noch lebende Beute, mit ihren Larven.

     

     

    Wenn keine andere Protein-Nahrung zur Verfügung steht, muss man Artgenossen aufsuchen um die eigene Brut satt zu bekommen.

     

     

    Ab September benötigen Wespen Zucker.
    Sie besuchen darum Fallobst, und da dieses kaum noch zu finden ist kommen sie in Scharen zu Kuchen und Limonaden.

     

    Wie oben geschrieben mag ich persönlich keine Wespen.
    Ich respektiere sie aber, denn jedes Tier hat eine eigene Bedeutung im Kreislauf der Natur.
    Wespen stehen unter Naturschutz, und ich denke dass die hohen Strafen zur Bekämpfung gerechtfertigt sind.

     

     

    meine Gedanken :

    Kein Mensch darf bestimmen,
    ob irgendein Wesen,
    sei es Baum, Pflanze oder Tier –
    seine Lebensberechtigung behalten darf,
    nur weil dieser Mensch deren Sinn nicht versteht.

    © Archimeda1

     

    Gute Nacht  :bye:

     

    lg Archi

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