• Tag Archives Blondes Küken
  • Blondi aktuell

     

    BG und ich beobachten nun schon einige Jahre eine weiße Entendame, die wir Blondi genannt hatten, weil das Küken gelb statt braun war.

    Am Anfang des Jahres haben wir Blondi nie gesehen, und wir dachten schon, dass sie weggefangen oder aufgefressen wurde.
    Da die Leute nämlich weiter tütenweise ihre Brotsorten in diesem kleinen Teich entsorgen, gab es dazu noch die Möglichkeit, dass sie durch die Hitze und das dadurch umschlagende Wasser gelähmt und vergiftet wurde.

    Wieso eigentlich
    bringen Eltern ihren Kindern bei,
    Enten und andere Wassertiere mit Brot ( oft auch verschimmelt ) zu füttern –
    trotz eindringlichen Hinweis, dass es die Tiere tötet und zum qualvollen Tod dieser beiträgt –
    und beschweren sich dann,
    dass ihr Gemüse, Obst und Brot mit irgendwelchen Schadstoffen belastet sind ?
    Das ist doch irrsinnig, oder ?

     

    Der Parkwächter sagte, dass selbst Toast mit Butter und Belag in den Teich fliegt, und die dabei lachenden Kinder, im Leben nie mehr den Sinn der Umweltgifte verstehen werden …

     

    Um durch diesen Schwachsinn das Wasser ein wenig belüften zu können, hat man bereits einen meterlangen Schlauch hineingebracht, und dazu noch eine kleine Sprudelanlage.

     

    Da der Sprudler neu ist, hat BG die kleine Insel mit der Cam herangezoomt.

     

    Da war Blondi, und die stolze Mama hatte sechs Küken auf die sie achtete.

     

    Die kleine Insel ist nicht weit entfernt, vielleicht maximal 10-15 m
    Da Blondi uns schon als Baby kannte und wir sie mit Namen gerufen und gefüttert hatten, habe ich versucht sie anzulocken.
    Ich versuchte dazu eine einfache, monotone Tonfolge, die mit dem Wind herübergeweht werden konnte.
    BG machte derweil die Bilder, während Blondi auf mein Rufen reagierte.

     

    Entenmutti Blondi lockt ihre Kinder

     

    Küken folgen 

     

    Eine stolze Entenmama lächelt

     

     

    An der Futterquelle angekommen

     

     

     

    Blondi ist eine schlaue Entenfrau   :good:

     

    lg Archi

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  • Erdwespennester und andere

     

    Die Tage hatte ich schon zum Lehrbienenstand geschrieben.

     

    Besonders anschaulich fand ich die Ausstellung der anderen Nester.
    Das sind keine Nester in vollständiger Größe. Manche hätten viel mehr Platz gebraucht um sie zeigen zu können.

     

    Das Hummelnest finde ich noch ziemlich niedlich,

     

    aber das Hornissennest sieht schon sehr gewaltig aus.

     

     

    Das Wespennest erscheint mir bedrohlich, und das mag sicher an mir liegen, weil ich Wespen überhaupt nicht mag. Sie sind mir zu aufdringlich und erscheinen mir eher gefährlich als nützlich. Sie fressen viele ‘Garten-Schädlinge’. Der Begriff ‘Schädling’ ist mir aber zu oberflächig, und wer die wenigen Bienen frisst, den mag ich einfach nicht.

     

     

    Zu meinem Unwillen gehört insbesondere auch die Aggressivität, die hauptsächlich ab September auftritt, weil die Königin dann ausfliegt, die Arbeiterinnen arbeitslos sind, weil sie keine Aufgaben mehr in ihrem Nest zu erfüllen haben. Es herrscht selbst unter den Wespen eine Art Krieg. Fliegen sie dann zur Futtersuche zum Mensch, stechen sie auch schon einmal grundlos zu   :wacko:

     

     

    Wir haben heute Haferflocken an die Enten im Lünener Park gefüttert.
    Blondi hat zum zweiten Mal Nachwuchs und wir freuten uns, dass sie auf unser Zurufen mit ihren 6 Küken von der kleinen Insel geschwommen kam [ Dazu schreibe die Tage einen neuen Bericht ]

    An einer mir vorerst unsichtbaren Rasengrenze blieb sie und der Nachwuchs stehen, und beachteten die Haferflocken gar nicht. Die ganze Familie bewegte sich nicht mehr einen Schritt vorwärts.

    BG nahm seine Cam um damit diese unsichtbare Grenze zu untersuchen. In verschiedenen Vergrößerungen sieht man oft mehr, als mit den eigenen Augen. Es war irgendetwas Fliegendes zu sehen.
    Daheim überprüfte ich die Aufnahmen mit meinen Programmen.

    Ich habe die folgenden Bilder alle ein wenig erhellt, damit man etwas erkennen kann.

    Bitte zur Vergrößerung anklicken
    
    

    Das obere Bild zeigt deutlich ein ErdwespenNest.
    Diese Nestbegriff ist eigentlich nicht zoologisch wahr, denn es handelt sich um die Spezies ‘Gemeine Wespe_Vespula vulgaris’, die auch unter der Erde nistet.

     

    Wespen transportieren bis August Eiweißnahrung in den Bau.
    Bei Bienen oder Hummeln wird oft nur, in deren lebenden Zustand der Hinterleib abgetrennt, damit die Feind-Stachel nicht selber tötet. Im Nest teilen die Wespen, ihre oft noch lebende Beute, mit ihren Larven.

     

     

    Wenn keine andere Protein-Nahrung zur Verfügung steht, muss man Artgenossen aufsuchen um die eigene Brut satt zu bekommen.

     

     

    Ab September benötigen Wespen Zucker.
    Sie besuchen darum Fallobst, und da dieses kaum noch zu finden ist kommen sie in Scharen zu Kuchen und Limonaden.

     

    Wie oben geschrieben mag ich persönlich keine Wespen.
    Ich respektiere sie aber, denn jedes Tier hat eine eigene Bedeutung im Kreislauf der Natur.
    Wespen stehen unter Naturschutz, und ich denke dass die hohen Strafen zur Bekämpfung gerechtfertigt sind.

     

     

    meine Gedanken :

    Kein Mensch darf bestimmen,
    ob irgendein Wesen,
    sei es Baum, Pflanze oder Tier –
    seine Lebensberechtigung behalten darf,
    nur weil dieser Mensch deren Sinn nicht versteht.

    © Archimeda1

     

    Gute Nacht  :bye:

     

    lg Archi

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  • Einfach nur schön

     

    Es ist noch in DD viel zu heiß um etwas zu schreiben.

    Daher zeige ich heute nur unsere neuen und schönen Naturbilder, die mir besonders gut gefallen.

     

     

     

     

     

     

     

    meine Gedanken :

    [ Buddha ]

    Glück ist allein der innere Friede.
    Lerne ihn finden.

     

    lg Archi

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  • Das blonde Küken ist erwachsen

     

    Nach längerer Zeit waren wir wieder im Park um nach Blondi zu schauen.

    Dieses auffallende Entchen ist schon etwas ganz besonderes, und ich möchte ihren Lebensweg möglichst lange verfolgen.

    Wie man in den Vorberichten lesen kann, war das Küken nicht bräunlich, wie andere Entenbabies, sondern quietsche gelb.

    zu den Vorberichten

    Die gelbe Babyfarbe veränderte sich innerhalb des Jahres zu weiß, und später bekam Blondi vereinzelte braune Federn in ihrem hellen Federkleid.

    In der Mitte des Jahres hatte Blondi einen dunklen Ring um den Hals, und ich machte mir schon Sorgen, ob ein Fangdraht die Ursache war, was leider in DD schon fast an der Tagesordung ist.
    Da sie weiter entfernt war konnte BG und ich nichts genaues erkennen.

    Vor kurzem waren wir in Lünen um nach dem Entchen zu schauen.

    Sie ist nun eine erwachsene Dame und hat ein außergewöhnliches Aussehen.
    Die Füße sind einfarbig hell, die Federn strahlend.

     

    Dazu kommt noch ihr besonderes Verhalten.
    Sie schnattert nicht die ganze Zeit, sondern überlegt, ob es sich lohnt zu schnattern.
    Wenn wir die kernigen Haferflocken füttern, streitet sie sich nicht in der Menge,
    sondern wartet, bis die anderen Enten fast satt sind.
    Erst danach kommt sie betteln und frisst aus unserer Hand.

     

     

    Ich wünsche allen einen schönen Abend.

     

    lg Archi

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  • Neues über das blonde Küken

     

    zum Vorbericht

    Blondi, wie wir das gelbe Küken genannt haben, ist nun eine richtig schöne Entendame geworden.

    Ihr auffälliges weißes Federkleid ist allerdings eher ein Hindernis, denn die bräunlichen Enten verbeißen sie oft.
    Da wir uns von Geburt an mit ihr beschäftigt hatten, ist sie bei uns zahm, hört auf den Namen Blondi und frisst aus unseren Händen.

     

    Blondi ist nun selber Mama, und ihr Baby bekommt bereits die ersten Flügelansätze.

    Bei drohender Gefahr versteckt sie ihr Baby hinter Steinen,

    denn im Teich dahinter lauern große Wasserschildkröten, Welse, Karpfen, große Kois auf Beute,
    und an Land

    und im Wasser sucht der Fischreiher nach allem, was in seinen Schnabel passt.

    Blondi´s Küken ist das einzige Enten-Küken in diesem Jahr.

    Auf dem ganzen Teich gibt es seit Sommeranfang seltsamerweise keine männliche Enten mehr und nur noch maximal 20 Weibchen.

    Beide Nilgänse und die Streifengans sind spurlos verschwunden,
    zwei große Kanadagänse fehlen ebenso.

    Was übrig bleibt ist eben Blondi und ihr Küken, einige der so vielen einsamen Entendamen,
    und dazu zwei Kanadawildgänse samt 4 Küken, die nun fast erwachsen sind.
    Niemand weiß, wie so etwas kommen konnte [?]

     

    meine Gedanken :

    Niemand weiß was,
    ist der Geist, der inneren Feigheit.

    © Archimeda1

     

    Ich wünsche Euch einen schönen Freitag Abend

     

    lg Archi

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