• GG Artikel 5

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  • Hasenbabies bei Archi

     

    Nachdem wir das ca 7 Kilo-Stallkaninchen Yeti

    vor dem Kochtopf gerettet haben sind wir nun glückliche Eltern von Hasenbabies.

    Eigentlich hätte das nicht sein dürfen, denn wir haben sehr aufgepasst und Yeti zwei Tage später direkt kastriert nachdem das Wochenende vorbei war.

    Die Tierärztin riet von einer Sterilisation ab.

    Unterschied Sterilisation und Kastration

    Sterilisation ->
    Die OP ist riskant, zumal dabei eine Vollnarkose nötig ist. Hasen können nicht brechen, wenn es ihnen übel wird. Sie leiden furchtbar. Bei der Sterilisation ist das Männchen noch voll mit Hormonen, sehr unruhig und möchte ständig rammeln.
    Rammeln heißt bei Hasentiere ‚decken‘, darum gibt es den Ausdruck Rammler für die Männchen.
    Kurz gesagt heißt das, dass ein sterilisiertes Tier weiter seinen Trieben folgt.

    Kastration ->
    Bei der Kastration werden nur die Hoden entfernt, und die Hormone versiegen mit der Zeit.
    Das Tier ist ruhiger, weil es nicht mehr den Drang zum Dauerrammeln hat und ist den Artgenossen gegenüber wesentlich verträglicher.
    Es ist dafür nur eine kurze Schlafnarkose nötig und späteres Fädenziehen.
    Die Kosten betragen um die 70 Euro.

    Der Nachteil ist, dass wenn der Rammler vorher nicht abgespritzt hat, sein Samen noch ungefähr 6 Wochen fruchtbar ist, denn er wurde gespeichert.
    Dieser gespeicherte Samen hat uns nun Hasenbabies produziert.

    Flummy, die Mama von ca 2,4 kg

    … hier auf dem Hasenklo …

    hat nach der Tragezeit von 31 Tagen ein Baby abgestoßen.

    Es wurde tot geboren und ins Hasenklo gelegt.
    Es war riesengroß, und sie hatte sich so entscheiden müssen, damit die zwei kleineren Ableger überleben können. Wir haben das große Hasenbaby mit vielen lieben Gedanken beerdigt.

    Hasen haben eine doppelte Gebärmutter. Wenn sie zweimal gedeckt wurden ist es möglich, dass sie im Abstand von 14 Tagen noch einen Wurf abgeben.

    Diese zwei Hasenbabies sind nun unsere.
    Sie sind sehr kuschelbedürftig und extrem niedlich.

    Wenn sie nicht gerade irgendeinen Unfug anstellen, schlafen sie in ihrem Kinderkäfig, vor ihrer Gebärhöhle.

     

    Ich wünsche Euch möglichste Freude zum Abend,
    solange das noch möglich ist.

    Denkt nicht zu laut …

     
    lg Archi

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  • Blondes Küken suchte Partner

     

    zu Teil 1 und 2

    Im Lünener Park beobachten wir weiter das blonde Küken.
    Es ist nun schon eine richtige Entendame und hat bereits einen festen Partner.

    Bei der Verentung ist es ähnlich, wie es beim Menschen sein sollte.
    Viele junge Erpel erlauben sich waghalsige Kunststücke um der Dame zu
    gefallen.

    Die Entscheidung trifft Dame dann selber – und genau das ist der einzige Weg der gestattet werden sollte 

    Viele Enten leben nicht monogam, sondern suchen sich jedes Jahr einen
    neuen Partner, nämlich den, der ihnen am stärksten und aufregendsten
    erscheint.

    Bei einer Fehlfarbe, wie bei diesem Blondchen ist das meistens anders.
    Fehlfarbe sucht Fehlfarbe, kann man grob sagen.
    Diese Enten leben dann ein Leben lang zusammen, wenn kein Partner von
    ihnen stirbt.

    Bei dem Partner von Blondchen konnte ich keine Fehlfarbe entdecken.
    Vielleicht ist es so, dass dieser Erpel eine liebenswürdige Eigenschaft hat, die nicht jeder Erpel
    hat.

    Vielleicht ist es auch nur eine Jahresbeziehung.

    Wir bleiben weiter dran.
    Schließlich möchte ich wissen, welche Farben die neuen Küken haben, und ob die Beziehung von Dauer ist.

    Bis denni :-)

     

    lg Archi

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  • Redewendung_Auf einem Bein kann man nicht stehen

     

    Es gibt eine Redensart, die besagt : “ Auf einem Bein kann man nicht stehen. „
    Warum ist das so ?

    Geht es da tatsächlich darum, dass man zwei Beine brauch um stehen zu können ?
    Nein, denn es ist nur eine menschliche Verniedlichung der eigenen Gier.

    Vielfach wird diese Ausdrucksweise dazu benutzt um etwas zu bekommen, was man eigentlich schon hatte. Man möchte ein Mehr davon.
    Ein Beispiel
    Ihr habt etwas Leckeres, wie zB Kuchen.
    Der Gast hatte schon ein Stückchen, schaut aber noch auffällig in Richtung des besagten Genusses.
    Höflich fragt Ihr, ob der Gast noch ein weiteres Stück haben möchte.
    Eigentlich sollte dieser mit dem einen Stück zufrieden sein, aber innerlich würde er gerne noch eins haben.
    Um sich nicht nicht als gierig abstempeln zu lassen, fängt er an zu lächeln, oder was er als Solches hält, und antwortet: „Gerne. Auf einem Bein kann man ja nicht stehen.“
    Er bekommt sein neues Stück – und brauch sich nicht einmal schämen, denn auf einem Bein könne man ja nicht …

    Versteht mich richtig. Es geht nicht um ein blödes Stück Torte, denn wenn man Gäste hat sollten sie immer gut bewirtet werden. Man macht das gerne, oder sollte sich Gäste nicht einladen.
    Diese eNTen-Redewendung ist aber so typisch, dass ich es mal erwähnen musste.
    Bei uns Autisten ist das ganz anders.
    Wir haben äußerst selten Besuch, geben dafür sehr gerne und freuen uns, wenn sich jemand aufrichtig freut.
    Bei solch einem Spruch muss man allerdings auf eine Antwort gefasst sein ->
    „Wieso kannst du nicht auf einem Bein stehen, wenn du nur ein Stückchen hattest ? Zeig mal … „
    Klare Frage, oder ?

    Im Englischen heißt es übrigens ->‘ a bird never flew on one wing ‚
    Für Unenglischsprechende, d.h : ‚ Ein Vogel wird niemals auf einem Flügel fliegen ‚

    Da ist der Sinn schon ganz etwas anderes.
    Jedem wird es Verständlichkeit erzeugen, dass ein Vogel nicht nur mit einem Flügel fliegen kann. Das ist einfach nicht möglich, weil er die Flügel brauch um sich empor zuheben, und mit seinen Flügeln schlagen muss um zu fliegen.

    Vögel können allerdings sehr gut auf einem Bein stehen.


    Es gibt viele Vögel, die so etwas tun, und verschiedene Gründe, warum Vögel ein Beinchen in Körpernähe verstecken.
    Sie ruhen oder wollen schlafen.
    Es ist ihnen zu warm,
    oder es ist ihnen eben zu kalt.

    Je nach Bedarf   :-)

    Wie man sehen kann ist es absolut möglich auf einem Bein stehen zu können,
    und wer etwas dazu haben möchte,
    sollte einfach nach Weiterem fragen, statt Ausflüchte zu nutzen.

     

    meine Gedanken :

    Wer sich nicht traut ehrlich zu bitten,
    hat nie gelernt aufrichtig zu danken.

    © Archimeda1

     
    Ich wünsche Euch einen supi Wochenstart   B-)

     

    lg Archi

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  • Sumpfdotterblume/Caltha palustris_die echte Butterblume

     

    Nachdem ich gestern fast den ganzen Tag Videos gesehen habe bekam ich nicht nur üble Laune, sondern auch noch Fernsehaugen.
    Jetzt weiß ich warum meine Mutter immer sagte, dass man vom vielen Fernsehen viereckige Augen bekommt  :wacko:

    Da ich eine Art Wohnungskoller hatte sind wir wieder zu dem Wald gefahren um zu schauen, ob es noch die lila Pilze gibt. Ich habe trotz der 17 °C eine warme Jacke und einen Schal getragen und noch innerlich gefroren. Einen weiteren Tag im Liegestatus wollte ich dennoch nicht.

    Wie zu erwarten war der Mulch weg geräumt, und an der gleichen Stelle lag nun dünn geschnetzeltes Baumholz.
    Ich habe Verständnis, dass die Arbeiten gemacht werden müssen, war aber trotzdem reichlich enttäuscht. BG hatte extra sein Macro mit, um die kleinen orangenen Pilzchen noch zu fotografieren.

    Wir sind dann in den angrenzenden Park gegangen und haben uns an den spiegelnden Narzissen erfreut.

    Ich mag blühende Pflanzen besonders gern, und die viereckigen Augen konnten sich an dem Weitblick wieder rund sehen.

    Am Teich sahen wir dann eine ‚echte Butterblume‘

    Dieses hübsche Gelbgewächs ist eine Sumpfdotterblume.

    Dieses Pflänzchen hat den Namen darum bekommen, weil man früher die Farbstoffe für die Butterfärbung nutzte.
    Heute weiß man, dass die Sumpfdotterblume schwach giftig ist, d.h. empfindliche Menschen können darauf reagieren.

    Es gibt eine Menge an sogenannten Butterblumen.
    Dazu gehört u.a. der ‚Scharfer Hahnenfuß‘, der uns als eigentliche volksmundische Butterblume bekannt ist.



    Quelle

     

    Diese Butterblumen sind reichlich giftig. Darum sollte man Tiere davon fern halten.

    Die Sumpfdotterblumen_Caltha palustris

    … lebt nur in Wassernähe
    … blüht von März bis Juni
    … wird bis 60 cm hoch

    … und der Samen wird durch Regen verbreitet.

    Diese Verbreitung nennt man Ombrochorie.

     

    lg Archi

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