• Faulbrut_amerikanisch oder europäisch

     

    Als ich heute meine Eltern angerufen hatte erzählte ich erfreut, dass wir Wildbienen haben, die ständig unser Mini-Insektenhotel besuchen.
    Was ich dann erfahren habe war eher wenig erfreulich.

     

    Jeder hat sicher schon über Neonicotinoide gehört oder gelesen.
    Das sind Saatgutbeizmittel, die vor ‚Schädlinge‘ schützen sollen, allerdings auch für Fluginsekten, wie zB Bienen sehr gefährlich sind.

    Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid lähmen oder töten Bienen bereits bei einer niedrigen Dosierung.

    Ich bin übrigens der Meinung, dass kein Insekt ein Schädling ist, denn die Natur brauch ihre Wächter um sich selber zu heilen. Wenn man aber ein Insekt aus dem Kreislauf ausschließt ist die Natur nicht mehr im Gleichgewicht, und ich wage gar nicht daran denken wollen, was der Mensch damit alles anrichtet.

    Bereits im Dezember 2013 entschied die EU diese Mittel zu beschränken.
    2014 wurde dazu Fipronil eingeschränkt, ein bekanntes Kontaktgift, das dafür sorgt, dass keine Nervenreize mehr weitergeleitet werden.
    Fibronil wirkt u.a. gegen Flöhe, Zecken und Tierläuse und ist bekannt als

    1. Frontline _  Insektenschutz für Hunde und Katzen

    2. Eier-bzw Fibrinolskandal

    Aha … Jeder Hundebesitzer müsste darum seine Kinder wegsperren, wenn das Tier behandelt wurde, weil ja Fibronil sooo gefährlich ist.
    Na ja Hauptsache war wohl das äußere Anliegen – es wurde irgendwas gesperrt, was Normalos nicht erkennen. Fremdwort mit Gesundheit macht sich immer gut …

    Datumsvergleich

    Schaut mal auf das Datum_

    Bilder kann an durch einen Klick vergrößern 

     

    Quelle

     

    und nun auf dieses …

    Umwelt_2018,Quelle kommt gleich

     

    Die Abstimmung

    Quelle

    Seltsam komisch, oder ?

    Was 2013 eigentlich beschlossen wurde, wird nun unter neuem Datum veröffentlicht ?
    Geändert hat sich doch scheinbar gar nichts ?

    Die Insektizide wurden nur für ‚bestimmte‘ Pflanzengruppen verboten. Dazu durften sie in Gewächshäusern weiter genutzt werden, obwohl bekannt war, dass selbst der Staub, der immer ein wenig nach Draußen dringt, eine enorm bienenschädliche Wirkung hat.

    Bayer und Syngenta sind die ‚Erfinder‘ des gewollten Insektensterbens, alles Lobbyisten …

     

    … und nun, da so viele Bienen durch Insektizide tot sind hat man
    natürlich …
    eine ganz andere Lösung für das Bienenübel …

    Die Ammis und Imker sind Schuld.
    Denn es gibt da eine Bienenkrankheit, nennt sich ‚Amerikanische Faulbrut‘

    Diese Bakterium Paenibacillus larvae greift die Larven an, und der Imker muss die ganzen Bienenvölker (selber) töten.

    Darüber schreibe ich morgen …

     

    Ich wünsche noch ein erfreutes Erwachen

    lg Archi

    *********************************************


  • Weißkohlsalat mit Speck und schnell selbstgemachter Kräuterbutter

     

     

    Heute habe ich mal ein Schlemmeressen.

    Der Arbeitsaufwand ist ein wenig mehr, darum sollte man einen Tag vorher mit dem Weißkohlsalat anfangen. Dieser schmeckt gut durchgekühlt eben um einiges besser.

    Die Angaben beziehen sich auf meine geschmacklichen Richtlinien, denn so ist das richtig lecker.

     

    Tag 1_Weißkohlsalat

    Zutaten für den Weißkohlsalat

     

       1   kg   Weißkohl

     40   gr Gänseschmalz

       1   Schuß Öl, möglichst Albaöl

       2   mittelgroße Zwiebeln

       2   Teelöffel Kümmel

    130  gr kleine Speckwürfel 

        2   Teel Instantbrühe

        4   Eßl mittelscharfen Senf

     

    Pfeffer, in bunt und schwarz, möglichst frisch gemahlen,

    Salz, Weinbrandessig

     

    Wenn ich diesen frischen Salat zubereite überlege ich immer, wie ich am leichtesten Weißkohl schneiden kann. Dieser Kohl ist nämlich besonders fest, und es gibt immer eine Dreckspur in der Küche.

    Diesmal habe ich ein Elektromesser versucht. Es kam allerdings gar nicht durch den festen Kohl.

    Wie Ihr seht bin ich dann wieder zu meiner Großmessermethode übergegangen.

     

     

    Wenn der Kohl geschnitten ist, werden die beiden geschälten Zwiebel genauso grob zerkleinert.

    Die Speckwürfel müssen ziemlich klein geschnitten werden. Wer dazu keine Lust oder Zeit hat, kann sich fertig geschnittene Speckwürfel im Discounter besorgen.

     

    Ein großer Topf wird nun mit reichlich gesalzenem Wasser aufgehitzt. Die Salzmenge ist ungefähr die doppelte von Nudeln.

    Wenn das Wasser kocht, wird der geschnittene Kohl dort hineingetan.

    Nun wartet man bis das Wasser wieder kocht, und stellt einen Timer auf exakt 3 Minuten.

    Danach ist der Kohl schön bißfest und wird in einer Seihe abgeschüttet.

     

    In dem noch heißen Topf kommt nun das Gänseschmalz, und ein Schuss Öl verhindert, dass der Speck und die Zwiebeln anbrennen, die dort langsam knackig gebraten werden.

    Das dauert ungefähr 10 Minuten.

     

     

    Der Weißkohl kommt danach wieder dazu und wird gut mit der Zwiebel-Speckmasse vermischt. 2 Teelöffel Kümmel gehören nun dazu.

    Abgeschmeckt wird nun mit Senf, Pfeffer und etwas Instantbrühe. Zum Schluss kommt ein wenig Weinbrandessig als Note dazu, je nach Bedarf.

    Der Salat kann nun in den Kühlschrank und sollte vor dem Verzehr noch einmal gut untergerührt werden.

     

     

    Tag 2_Kräuterbutter

     

    Kräuterbutter ist etwas ganz besonders Feines, und zwar darum, weil sie immer anders schmecken darf. Da man die Butter selber würzt, kann man jegliche BilligButter nehmen, wenn diese nicht gesäuert ist.

     

    Zutaten 

     

    250 gr   Butter

        2       Teel. Salz

    4 – 6     Knoblauchzehen

                  

    Dill, weißer Pfeffer und Kräuter nach Lust und Laune

     

    Die weiche Butter wird mit Salz, zerdrücktem Knoblauch und fein geschnittenen Kräutern vermischt. Pfeffer kommt so viel dazu, wie Ihr es gerne scharf haben wollt.

    Das war es schon.

    Fertig – also gibt es keinen Grund die teure Knoblauchbutter zu kaufen      ;-)

     

    Fladenbrot ist super für den Grill.

    Es ist nur vorgebacken und wird mit der Hitze richtig knusprig.

    Dazu ein wenig Kräuterbutter, Weißkohlsalat und Fleisch –

    schon hat man eine richtige Schlemmermahlzeit.

     

     

     

    Guten Appetit 

    lg Archi

     

     

    *************************************


  • Nestlé_ immer eine Idee voraus

     

    Neulich in DunkelDortmund mit dem Handy aufgenommen …

    Lasst das Bild mal ein wenig auf Euch wirken

     

     

    Gab es vor 2015 schon einmal solche Aufschriften  ? 

     

    meine Gedanken :

    [ James Dean ]

    Ich ging raus und trieb mich mit Jugendlichen in Los Angeles rum, bevor ich „denn sie wissen nicht, was sie tun“, drehte.
    Die tragen Lederjacken und suchen nach Leuten, die sie ein wenig in die Mangel nehmen können.
    Weißt du, das sind keine armen Kinder.
    Viele von denen haben Geld, und wenn sie groß sind, werden sie zu Stützen der Gesellschaft.
    Junge, die haben mir Angst eingejagt!

     

     

    lg Archi

    *************************************************


  • 16-fleckige Marienkäfer_Halyzia sedecimguttata

     

    BG´s Chilis haben zig verschiedene Läuse. Darum waren wir am Samstag stundenlang unterwegs um Marienkäfer oder deren Larven zu finden, denn diese Krabbler fressen die Pflanzen wieder gesund.

    Marienkäfer brüten auf der Blattunterseite. Sie legen, direkt nach der Überwinterung bis zu 400 Eier, und wenn es schön warm ist konnte man bisher Larven absammeln um sie umzuquartieren. Meistens sitzen diese an Brennnesseln.

    Also, diese Hier-Länger-Lebenden  B-)

     

    Wir hatten im Friedhofspark, selbst nach mehreren Stunden, nur 3 kleine Falter, 2 Hummeln, 3 Käfer und 2 Bienen gesehen, obwohl alle Sträucher in voller Blüte stehen und die Stadt Dortmund eigentlich darauf achtet in Parks insektentauglich zu arbeiten – hört man_und Frau.

    Es gibt hier aber kaum noch Insekten und folglich kaum Kleinvögel. Alles ist beunruhigend still.
    Der eine Grund mag die Monokultur und die besprühten Felder/Himmel sein, der andere Grund ist aber sicher, dass hier in DD selbst Vorgärten von allem Lebenden befreit werden, dann mit Steinen überhäuft wird und einfach nichts insektentaugliches wächst oder blüht.
    Das nennen die dann ‚Steingarten‘ und es erscheint ihnen chick und modern.
    Wenn sie nicht allzu blöd wären, wüssten sie, dass selbst in den Steinritzen wieder Wildkräuter und Baumsamen wachsen und man folglich diese künstliche Irrsinnswelt nur mit weiteren Pestiziden so ’steinig-rein‘ halten kann. Das sind meistens die Leute, die sich dann im Shop einen teuren Bio-Honig bestellen, weil doch alles so verseucht und vergiftet ist …
    Ich denke, dass diese Veganer-Leute später nicht beerdigt werden, denn Veganer dürften ja nur in eine Biotonne …
    Ach ne – ich will mich ja nicht mehr aufregen, gelle ?

    Zurück aber zu den Käfern, den gesuchten Marienkäfern ->
    An den unteren Blättern, eines mir unbekannten Strauchs, habe ich dann endlich Marienkäfer entdeckt. Es waren sehr viele, und darum erlaubten wir uns einige davon in einem belüfteten Behältnis abzusammeln, damit sie sich an BG´s Chili-Läusen satt fressen können.

    Daheim hatten wir gemerkt, dass wir doch eine stattliche Anzahl von ca 20 Tierchen hatten.
    Auf dem Balkon habe ich sie in einer Schüssel rauskrabbeln lassen, und nicht bedacht, dass sie nicht nur Füßchen sondern auch Flügel hatten  ;-)
    Öm, ich wollte damit sagen, dass die Welt dann mal orange bereichert wurde, denn diese Käferchen sind grell orange und flogen blitzschnell in die Sonnenrichtung.

    Einige waren nicht so schnell.

    Der 16-fleckige Marienkäfer ist besonders hübsch, denn seine Flügelaußenwände sind durchsichtig.

    Er wird nur bis 7 mm lang und sieht dem Licht-Marienkäfer_Calvia decemguttata sehr ähnlich. Der Lichtkäfer hat allerdings nur 10 Flecken.

    Mit viel Mühe haben wir dann alle gesammelten 16-Fleckenkäfer an BG´s Chilies angesetzt.
    Sie interessierten sich aber kein bisschen für Läuse. Wir waren voll uniformiert.
    Diese netten Krabbeltiere fressen nämlich hauptsächlich Mehltau, und diesen gab es nur an der einzigen Sushni, die in der Nähe stand.

    Genau darauf ist ein Tierchen gelandet.

     

    meine Gedanken :

     

    Wenn man Insekten als Schädlingsbekämpfung einsetzen möchte,
    sollte man sich vorab informieren,
    ob die ausgesetzten Insekten auch diese Schädlinge fressen.

    © Archimeda1

     

    Ich arbeite an mehr inneres Input …   :bye:

     

    lg Archi

    ***********************************