• Es wächst was

     

    Auf Balkonien ist eine Menge möglich, dort können ebenso viele besondere Pflänzchen gedeihen.

     

    Das erste Bild zeigt eine aus Samen gezogene ‚Kumato‘

    Diese Tomate ist eine Hybridzüchtung der Firma Syngenta aus verschiedenen europäischen Tomatensorten. Gentechnisch verändert sei sie nicht.
    Ich habe aus einer REWE-Frucht Samen trocknen lassen, sie dunkel überwintert und unter Folie,
    schon im Februar, zimmerwarm austreiben lassen.
    Diese Tomate schmeckt noch sehr intensiv nach Tomaten und ist reif, wenn sie eine rotbraune Farbe gebildet hat.

    Unser Freund Joachim hatte mir noch Samen aus seinem Garten geschenkt , der nun bereits mächtig gewachsen ist.

     

    Das nächste Bild zeigt die gelbe Yauthli, dahinter sieht man den lila Lavendel.

    Yauthli gehört zu den Tagetes und ist essbar.
    Diese mexikanische Pflanze gehört zu den Heilpflanzen. Sie hilft bei Rheumatismus, Malaria, Schlangenbisse, Koliken und selbst bei Erkältungen.
    Dazu nimmt man zartes Laub der Triebspitzen welches nach Estragon ( anis- und
    waldmeisterähnlich ) schmecken. Die gelben Blüten benutzt man als Tee.

    Yauthli war bei den Azteken ein heiliges Gewächs, weil größere Mengen betäubend und halluzinogen wirken.
    Es heißt ->
    Man blies die pulvertisierte Pflanze den Opfern ins Gesicht. Man hoffte auf eine betäubende Wirkung, denn diese Opfer wurden später lebendig verbrannt.
    Ob diese Rituale nach so langer Zeit noch wirklich genauso nachvollziehbar sind wagte ich zu bezweifeln, allerdings ist bekannt, dass auch in afrikanischen Ländern diese Art von Drogenbetäubung genutzt wird – heute noch, zu anderen Zwecken.

    Auf BG´s Balkon wächst schon eine ganze Menge. Darüber blogge ich noch später, und auch darüber was unsere Großkaninchen alles abfressen *grummel*

    Manche Pflanzen kann ich allerdings noch nicht erkennen.

    Da wäre einmal diese Gewächs

    … und dazu

    Dieses Pflänzchen ist ziemlich groß, es wächst in Massen.
    Auf rechter Seite sieht man übrigens noch auf den nachfolgendem Bild die ‚Moldawische Melisse‘, die noch nicht blüht.

     

     

    Ich habe diese Pflanzen nicht ausgesät,
    denke ich zumindest   ;-)

     

    Wer weiß eine Antwort ?

     

    lg Archi

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  • Wann ist Gegengewalt eine Lösung ?

     

    … mit besondere Gedanken an alle Maria´s.
    Mein heutiger Eintrag soll als meine Anteilnahme für alle Vergewaltigungsopfern gelten.
    I Did What I Did_sang Tony Christie -> Ich tat, was ich getan hatte. Das war eine, seine Song-Lösung.

     

    … und ich wünsche mir persönlich, dass Männer wieder Männer werden,
    statt
    diese bemützen und meth-abgeschlankten Techno-Rumhüpfer aushalten zu müssen,
    die in der DD-Nordstadt mit Blechtrommeln in Rudeln rumwuseln,
    während angestammte DD`ler sich in den Autos zum Einkaufsweg einschließen müssen,
    und die Drogenbarone so wie andere nette Gesellen sich die Bezirke innerhalb in Nutten- und DrogenMenschen extra aufteilen.

     

    Der Song wir übrigens oft in WDR4 gespielt – na, wer da noch nachdenken wollte …

    Videolink

     

    Songtext_Übersetzung_deutsch

    Die Sonne geht auf, dies ist der letzte Tag
    Den ich je sehen werde
    Draußen auf dem Richtplatz
    Sind sie bereit für mich
    Aber ich trete meinem Herrn ohne Angst gegenüber
    Denn ich tat, was ich tat, für Maria

    Als ich in die Stadt ritt
    Und die Sonne gerade unterging
    Waren alle Fenster verriegelt
    Und niemand zu sehen
    Denn sie wußten, ich würde
    Mit der Hand an meiner Waffe kommen
    Und mit Rachegelüsten im Herzen für Maria
    Meiner geliebten verstorbenen Maria

    Nimm Auge um Auge
    Und ein Leben für ein Leben
    Und es muß jemand sterben
    Für den Tod meiner Frau
    Ja, ich tat, was ich tat, für Maria
    Ich tat, was ich tat, für Maria

    Gelächter schallte herüber
    Vom Ende der Straße
    Da war da Mann
    Den ich zu treffen brannte
    Und mein Verstand war so ruhig und so klar
    Als ich Rache für Maria nahm

    Und er fiel zu Boden
    Staub wehte empor
    Doch ich wußte, daß er tot war
    Schon lange bevor es ihn erwischt hatte
    Es war schnell, es war sauber
    Hab es human gemacht
    Was mehr ist als er für Maria tat
    Als er Maria das antat, was er ihr antat

    (Chorus)

    Quelle

    Es gibt keine Entschuldigung für Vergewaltigung.
    Es gibt für die Opfer nie ein Vergessen.

     

    Ich wünschte mir eine Lösung , für mich eine Lösung ->

     

    … Und er fiel zu Boden
    Staub wehte empor
    Doch ich wußte, daß er tot war
    Schon lange bevor es ihn erwischt hatte
    Es war schnell, es war sauber
    Hab es human gemacht
    Was mehr ist als er für Maria tat
    Als er Maria das antat, was er ihr antat …

     

    … Hab es human gemacht

     

    Tränen sterben leise

    © Archimeda1

     

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  • Angst tötet

     

     

    Einst saß ein alter, weiser Mann unter einem Baum, als der Seuchengott des Weges kam. Der Weise fragte ihn: “Wohin gehst Du?” Und der Seuchengott antwortete ihm: “Ich gehe in die Stadt und werde dort hundert Menschen töten.”

    Auf seiner Rückreise kam der Seuchengott wieder bei dem Weisen vorbei. Der Weise sprach zu ihm: “Du sagtest mir, dass Du hundert Menschen töten wolltest. Reisende aber haben mir berichtet, es wären zehntausend gestorben.”

    Der Seuchengott aber sprach: “Ich tötete nur hundert. Die anderen hat die eigene Angst umgebracht.”

    [ Aus dem Zen-Buddhismus ]

     

    meine Gedanken :

     

    Ängstliche können ihrem Leben nicht viel abgewinnen,
    weil sie ihre ganze Kraft dafür einsetzen müssen,
    nicht zu verlieren.

    © Ernst Ferstl

     

    Habt Vertrauen in Euch, denn Angst lähmt.
    Es wird keine Hilfe kommen. Woher auch …
    Nur Ihr selber könnt Eure Angst besiegen und dementsprechend handeln.
    lg Archi

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  • Kurkuma und Ingwer

     

    Kurkuma würde ich eigentlich so schreiben -> Curcuma,
    aber richtig kann wohl kaum einer schreiben.

    Na ja, über deutsches Rechtschreihbunk soll es heute nicht gehen, sondern um den Tag heute.

    Ziemlich früh heute war BG bei seiner Mutter den frischen Kartoffelsalat abzuliefern, dann leckere Brötchen holen, während ich das Tierfutter angerichtet hatte.
    Wir frühstückten gut und reichlich auf Balkonien. Später startete ich die ersten Versuche mit der neuen Wildcam

     

    … aber, wie soll ich es sagen ->
    diese Videos und mein Geschimpfe will wirklich keiner sehen oder hören   ;-)
    Ich bin wesentlich bessere Auflösungen gewohnt, und die Bedienungsanleitung sollte mächtig ergänzt werden. Vieles haben wir nun raus gefunden, was nirgendwo zu lesen war. Es muss also noch mächtig geübt werden.

    Ich hatte mir Curcuma-Wurzeln besorgt, die ich samt dem frischen Ingwer einpflanzen wollte.

    Frisches Curcuma ist hier sehr schwer zu bekommen.
    Ich habe das vollständige Päckchen, in eine dunkle Knäckebrotdose aus Plastik, in den Halbschatten gestellt. Nach ca 1 Woche haben die Wurzeln, die eigentlich Rhizome sind, angefangen sich auszubilden.
    Rhizome sorgen, kurz erklärt für eine vegetative Vermehrung, d.h. dass eine neue Pflanze nicht durch Bestäubung, sondern ausschließlich durch Wurzelvermehrung gebildet werden kann.

    Auf diesem Bild kann man gut die neuen Auswüchse sehen.

    So ist das auch mit Ingwer.

    Ingwer gehört zur gleichen Familie.

    Alle Rhizome sind nun unter Erde, und ich werde weiter berichten, wie diese wichtigen Heilpflanzen [ Heil-Rhizome ] wachsen.

    Noch einen schönen Abend Euch allen   :bye:

     

    lg Archi

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  • Frischer Kartoffelsalat mit Schweinebraten

     

    Dieses Gericht ist heute mal für 12-15 Personen.
    Eine Familie mit 4 Personen brauch die Zutaten nur minimieren. Sollte Braten übrig bleiben, ist er sehr gut einfrierbar.

    Zutaten für wenigstens 12 Personen :

    für den Salat
    5 kg Kartoffeln
    1 kg Zwiebeln, rot und weiß gemischt
    1 kg Gewürzgurken
    500 ml Mayonnaise
    Salz, bunter und schwarzer Pfeffer, Dill, Essig, Zitrone

    für den Schweinebraten
    ca 1,5 kg Rollbraten
    3 große Zwiebeln
    5 Nelken
    2 Lorbeerblätter
    ein wenig Butter und Kokosöl ( notfalls Albaöl ), Senf, Salz, Pfeffer, Rosenpaprika, Instantbrühe, Zucker

    Der Kartoffelsalat wird als erstes begonnen, denn er sollte noch für wenigstens 2 Stunden in den Kühlschrank.

    Die Kartoffeln werden mit Schale in reichlich Wasser aufgesetzt und für 25 Minuten gekocht.
    In der Zeit werden die Gurken und Zwiebeln möglichst klein geschnitten.
    Wenn die Kartoffeln gar sind, werden sie in die Spüle geschüttet, damit sie auskühlen können.
    Es ist nicht empfehlenswert sie mit kaltem Wasser abzugießen, damit sie schneller kalt werden, oder dass man sie besser pellen kann. Das verdirbt den Eigengeschmack der Kartoffeln.
    Nach 10 Minuten werden sie gepellt und an die Seite gestellt.
    Sie dürfen nicht in den Kühlschrank, denn sonst bilden sie einen abartigen Geschmack. Aus gleichem Grund ist es genauso wenig ratsam die Kartoffeln schon am Vortag zu kochen.

    Der Rollbraten ist sehr einfach zu würzen.
    Auf einem tiefen Teller wird Senf, Salz, Rosenpaprika und Pfeffer vermischt.
    Diese Masse verteilt man am schnellsten mit einem Backpinsel auf das Fleisch.
    Butter und Kokosöl, bzw Albaöl werden erhitzt und der eingeriebene Braten auf höchster Stufe rundherum braun angebraten.
    Danach kommen die grob geschnittenen Zwiebel dazu, alles wird mit ein wenig Instantbrühe bestäubt und mit heißem (!) Wasser abgelöscht.
    Das heiße Wasser sorgt dafür, dass sich die Fleischporen sofort schließen. Dadurch bleibt der Saft im Inneren.
    Nelken und Lorbeerblätter kommen bei mir in ein Alu-Teesieb, weil ich nicht später auf diese Gewürze beißen möchte. Ich lege das ‚Tee-Ei‘ einfach in die Bratensoße.

    Der Braten brauch ca 2,5 Stunden bis er gar ist.
    Genau diese Zeit wird benötigt um aus den vorher gepellten Kartoffeln den Salat zu machen und ihn noch gut durchzukühlen.

    Die Kartoffeln werden in Stücke geschnitten. Darüber kommen die klein geschnittenen Zwiebeln, Gewürzgurken und die 500 ml Mayonnaise. Das ist vollkommen genug.
    Ich mag es nicht, wenn Majo oder Soße um meinem Essen schwimmt. Jedes Gericht sollte noch die Zutaten erkennen lassen. Ich möchte schließlich nicht etwas auslöffeln, sondern eine Mahlzeit genießen. Ich möchte jede Gerichtsbeigabe einzeln erschmecken und auch sehen.
    Aus Salz, bunten und schwarzen Pfeffer, Dill, Essig, sowie Zitrone, bereitet man eine süß-saure Mischung.
    Nehmt nur wenig, weil die Zwiebeln und Gurken schon genug Geschmack bringen. Nachwürzen kann man später noch.
    Alles wird vorsichtig untergehoben und nun im Kühlschrank gekühlt.

    Wenn das Fleisch fertig ist, wird es aus dem Topf geholt und in Scheiben geteilt.
    Die Soße brauch man nicht andicken, das geschieht schon durch die Zwiebeln von alleine.

    Der Kartoffelsalat sollte nach dem Kühlen noch gut und vorsichtig umgerührt und eventuell mit Zucker abgeschmeckt werden.

    Als essbare Deko habe ich heute eine Lavendelblüte ( lila Blüte), ein wenig Zitronenmellise ( unter dem Lavendel ), hauchdünne Radieschenscheiben und noch das wertvolle, essbares Glück, die Sushni genommen.

    Ich wünsche Euch einen Guten Apetitt    

     

    lg Archi

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