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  • mRNA mit Nanopartikel_oder das neue Mikroplastik

    Posted on by Archi

     

    Ich versuche mal zu diesem schwierigen Blogeitrag einen Anfang zu finden, und dabei geht es leider vorerst um das Impfthema.

    zur Impfung:
    Im mRNA-Impfstoff gegen das Sars-Covid 2-Virus sind Lipid-Nanopartikel enthalten.

     

    Was heißt das alles:
    Das ‚m‚ in mNRA steht für den englischen Begriff Messenger, also in deutsch Bote.
    RNA kommt vom englischen Begriff ribonucleic acid – das ist übrigens das Gleiche, wie
    RNS, nämlich deutsch für Ribonucleinsäure

    Lipide sind extrem minikleine Fette, und ein Lipid-Nanopartikel würde, lt Stand 26.11.2020, dem Körper gar nichts machen. Zur Erinnerung, es wird erst in Deutschland seit 2021 geimpft.

     

    Die Lipid-Nanopartikel umhüllen die mRNA und schleusen sich so leichter in die Körperzellen, vor allem in ‚Dendritische Zellen‘ in Lymphknoten.

    „… Die Funktion der dendritischen Zelle

    Der Funktionsbereich der dendritischen Zellen liegt im Immunsystem. Dort überwachen sie die Umgebung des Gewebes auf Krankheitserreger. Die unreifen dendritischen Zellen tragen an ihrer Oberfläche Rezeptoren, die bei vielen krankheitserregenden Mikroorganismen (Pathogenen) z.B. Viren, Bakterien und Pilze allgemein vorkommende Merkmale erkennen …
    … Medizinische Bedeutung der dendritischen Zellen – Aktivierung des Immunsystems … Quelle s.o.

     

    Dendritische Zellen können unter anderem als Krebsbehandlung in der Krebsimmuntherapie genutzt werden. Dort werden verschiedene Prozesse in Gang gesetzt, um auf eine Immunisierung zu hoffen.

    Biontech-Chef Ugur Sahin ist Onkologe [ Krebsarzt ] und Impfstoffforscher.
    Er sagte, dass der eigentliche Wirkstoff (mNRA) in Stunden herzustellen sei, allerdings die Nanoartikel (also die Lepide/Fette) weltweit sehr gefragt wären, und daher schwer zu bekommen wären.
    Dagegen hält die Firma CureVac, mit mRNA-basierte, prophylaktische Impfstoffe

    Die ‚Pharmazeutische Zeitung‘ schreibt
    „… Reaktion auf die Nanopartikel, nicht auf die mRNA
    Sehr starke Reaktionen auf die zweite Injektion scheinen also bei beiden mRNA-Impfstoffen möglich zu sein, allerdings ist der Auslöser nicht die mRNA selbst, sondern es sind die Lipid-Nanopartikel, in die die mRNA verpackt ist …“

     

    Was sind denn Nanopartikel ?
    Ein Nanometer entspricht einem Millionstel Millimeter.

    Man findet sie überall, wie zb bei Bränden, Abgasen, Asbest usw und sind sehr gefährlich, weil sie selbst durch die Haut eindringen können und sich im Magen-Darm-Trakt, aber vorzugsweise in der Lunge ablagern.
    Nanopartikelausbringung war darum eigentlich verboten.

     

    Am 03.09.2020 behauptet die EEB ‚Europäisches Umweltbüro‘, eine NGO [>= Nichtregierungsorganisation], dass das geplante Verbot von Mikroplasitik von der Industrie unterlaufen wird.

     

    „… Unternehmenslobbyisten konnten das Mikroplastikverbot bereits im Entwurfsstadium beeinflussen und wirksam abschwächen – noch bevor es die EU-Regierungen und EU-Abgeordneten erreicht …
    … Am deutlichsten sichtbar sei dies in der Festlegung der Größen der verbotenen Partikel: Die ECHA [ Europäische Chemikalienagentur ]
    hatte zu Beginn vorgeschlagen, Mikroplastik mit einer Größe von 1 Nanometer (nm) bis 5 Millimeter (mm) und Fasern mit einer Länge zwischen 3 nm und 15 mm zu verbieten …

    … Besonders kleine Partikel – sogenannte Nanopartikel – würden demnach aus dem Anwendungsbereich des Verbots herausfallen. Dabei seien diese kleinen Partikel besonders giftig und noch nicht ausreichend erforscht, hatte der Ausschuss für Risikobewertung der ECHA im Vorhinein festgestellt …
    … Für das EEB ist klar: Die ECHA habe „dem Antrag der Industrie stattgegeben, Nanoplastik vom Verbot auszunehmen, indem sie die Definition von Mikroplastik so verzerrt, dass sie der Industrie entgegenkommt und den Herstellern einen falschen Anreiz bietet, von Mikro- auf riskantere Nanopartikel umzustellen.“ Die ECHA verteidigte die neuen Grenzwerte, die „unvoreingenommen“ und „durch stichhaltige Beweise gerechtfertigt“ seien …

    „Der Vorschlag für das Verbot von Mikroplastik konnte bis Dienstag im Rahmen einer weiteren Konsultation kommentiert werden. Das Gesetz wird vermutlich 2022 in Kraft treten, wenn im kommenden Jahr die Regierungen der Mitgliedstaaten darüber abstimmen. [km] „
    Quelle s.o. und HIERnochmal

     

    Ich hatte nun das Thema mit den kleinsten Teilchen.
    Zum Abschluss habe ich noch ein Bild aus dem Netz, das eine Reiskornspitze einem Minicomputer gegenüber stellt. Leider habe ich nicht mehr die Quelle.

     

     

    Es ist schon faszinierend, was man im Miniformat in einem Körper einführen kann, ohne das man etwas merken könnte …

     

    Gute Nacht – in allen Ebenen

    lg Archi

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