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  • Kater Rudi ist eine Dame_Collagen mit Katzen

    Posted on by Archi

     

     

    Bei Rudi war es lange nicht sicher ob er einen Hodenhochstand hatte, denn seine Genitalien waren nicht sichtbar, aber die hintere Powand sah trotzdem eher männlich aus. Unsere Tierärztin meinte, dass man abwarten solle. Bei manchen Rassen, wie ebenso bei Hamster und Kaninchen kann man erst im Erwachsenen-Zustand das Geschlecht zuordnen, wenn es nicht vorher schon Revierkämpfe gibt, die unter Umständen tödlich enden können.
    Rudi ist vor ca zwei Wochen rollig gewesen, und damit zweifelsfrei ein Weibchen. Den Namen wird Rudi behalten.

    Sie hört darauf und man kann sich ja ein ‚H‘ reindenken, wie bei Rhudi, Ruhdi oder so ähnlich, wer`s denn so brauch  

     

    Nach der Sterilisation von Cora geht es ihr merklich besser. Sie war stark abgemagert, und sieht nun fast wie ein Löwe aus. Ihre Lieblingsbeschäftigung bleibt weiterhin auf einem erdgefüllten Blumentopf zu sitzen und Fliegetiere zu beobachten.

    Diese Collage ist noch mit einem älteren Bild von ihr

     

    Zwei Wildbienen hatten wir bisher nur, noch keine einzige Hummel, und zwei gelbe Flieger, wahrscheinlich eine Hornisse und eine Wespenkönigin, weil beide so unnatürlich groß waren. Sie jagten die Wildbienen vor dem Mini-Insektenhotel, und ich denke, dass sie es geschafft haben, denn die Bienchen haben nicht weiter gebaut.
    So ist das in der Natur. Der Stärkste siegt, egal ob der Schwächere lieber war.

    lg Archi

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  • Sterilisation von Katze Cora

     

     

    Unsere kleine Diva Cora wurde am Dienstag sterilisiert

     

    Eigentlich wollten wir noch ein wenig warten, denn sie ist erst 16 Monate alt. Bei Rassekatzen sollte man möglichst die Eigenarten erst auswachsen lassen, aber bis spätestens im Alter von drei oder vier Jahre muss zwingend eine Sterilisation erfolgen, denn durch die vielen Hormonschübe bei der Rolligkeit bekommen alle Katzen Tumore an der Gebärmutter oder an den Eierstöcken, wenn sie nicht gebären.

    Cora war in den letzten Monaten fast alle drei Wochen für ca 10 Tagen rollig. Sie kugelte auf dem Boden, miaute quäkend und wehleidig. Obwohl ich sie viel auf dem Arm hatte und mich besonders nachts um sie gekümmert hatte krampfte sie eines morgens so stark, dass ich die Tierärztin anrief. Ich habe lange mit der netten Mitarbeiterin gesprochen und bin dann zum Entschluss gekommen, dass Cora möglichst schnell operiert werden muss, damit sie nicht in eine Dauer-Rolligkeit verfällt.

    Am Tag ihrer Sterilisation durfte sie nicht essen. Das war ein großes Problem, denn Rudi frisst quasi ständig eine Kleinigkeit, und auch sein Futter musste natürlich weg.
    Um 14.30 Uhr war der Termin, und ich gebe zu, dass ich eine Menge Angst hatte, wie es Cora nachher wohl gehen würde.
    Ich stellte mir vor, wie sie mit zugenähten Bauch kaum werde laufen können und eine Menge Schmerzen hätte.
    Das ist nicht so.
    Katzen, wenn sie noch keine Tumore haben, bekommen nur einen Minischnitt. Daraus werden die Eierstöcke quasi gezogen. Es ist keine große Sache und sieht nachher so aus ->

     

     

    Die OP dauert nicht lange, und nach ca zwei Stunden konnten wir unsere Kleine wieder abholen. Daheim mussten wir aufpassen, dass Rudi sie nicht ärgert, aber es gab keinerlei Probleme  mit den Beiden.

    Cora war zwei Tage noch ziemlich benebelt. Die Pupillen waren riesengroß und kreisrund. Unsere TA sagte, dass wir Fieber messen sollten. Eine Temperatur von 37-38°C wäre genau katzenrichtig.
    Fieber war nicht da und Untertemperatur gab es auch keine. Darum habe ich das Fellbündel in ihr Bett gelegt ->

     

     

    … darunter ein Wärmekissen, eine leichte Decke darüber und einfach abgewartet bis ihre Augen wieder klein und klar waren.

    Eine Sterilisation ist für eine Katze nicht so schlimm, wie eine ständige Rolligkeit. Mir ging es ein wenig an meine Psyche, weil sie mich ganze drei Tage gar nicht beachtet hatte. Mich gab es einfach nicht, ich war Luft und schmusen wollte sie erst recht nicht mit mir.

    Heute Nacht gegen drei Uhr stellte sie wie gewohnt ihre Vorderpfötchen auf meine Schulter, damit ich mich zu ihr umdrehe und sie ankuschel. Nach kurzer Zeit hatte ich ihren Brummator einschalten können. Nun sind wir wieder dicke Freunde.
    … zumindest bis zum nächsten Freitag, denn dann muss der Rest der selbstauflösenden Fäden gezogen werden, und das wird eventuell ein wenig piken …

     

    Alles Liebe Euch und bleibt gesund
    Archi