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  • Redewendung_Zuckerbrot und Peitsche, erklärt 2022

     

    Beispiel durch die Deutsche Gasumlage

    Vorwort:

    Man ist sich ziemlich sicher, dass die Redewendung ‚Zuckerbrot und Peitsche‘ von Franz Erdmann Mehring ( *1848 bis †1928 ) stammte, der diesen ‚Zwillingsspruch‘ am Ende des 19. Jahrhunderts überlieferte.

    Mehring war am Anfang eher für die Bürger und damit demokratisch, aber er wandte sich später der Sozialdemokratie und dem Marxismus zu. Es ging um die Sozialgesetzgebung des Reichskanzlers Otto von Bismarck. Auf Flugblättern stand: ‚Sein Zuckerbrot verachten wir, seine Peitsche zerbrechen wir‘.

    Dieses ‚Politische Zuckerbrot‘ war die Arbeiterschaft an den monarchisch-autoritären Obrigkeitsstaat zu binden und zugleich andere, damals sozialdemokratische Bewegung durch die ‚Peitsche‘ der Sozialistengesetze zu unterdrücken.

    Zuckerbrot und Peitsche haben wir nun in 2022. Wir sollten genau so verfahren: Kein Zuckerbrot annehmen und die Peitschen verachten. 

    Ich erkläre es.

    Es werden ständig große Ängste geschürt, gerade nach 2 Jahren Corona-Pandemie, die viele Menschen in den Tod, Einsamkeit und in die Armut getrieben hatte. Kaum erholt, kaum dass viele Staaten Corona als beendet sehen, heißt es in Deutschland, dass der Strom und das Gas in Winter ausfallen wird. Monatelang vorher wird bereits erzählt, dass der Gasspeicher nur auf 85 % gefüllt sei. Diese 85% sind, laut den Gasfirmen das Minimalste um einen geregelten Ablauf zu garantieren. Also ist das eigentlich kein Ende aller Gasreserven. Das ist so ähnlich, als wenn das Wetter mal einige Tage heißer ist als man es möchte, und damit wieder eine Wasserverknappung herauf beschworen wird.

    Monatelang wird darüber diskutiert und gefordert, dass die Arbeitergemeinschaft [ das Volk, dass es lt Habeck ja nicht gibt ] die großen Firmen unterstützen sollen, obwohl sie bereits mit ihrem erarbeiteten Steuergeld schon genug bezahlt haben. Die Gasumlage hat allen weiteren Tagesthemen den Sinn geraubt, denn das war wohl fast das Schwachsinnigste, was diese Ampel wollte. Es gab zwar ein wenig Entlastungen, aber gerade die Ärmeren und die Rentner wurden übergangen. Nun gibt es Geld für die Rentner, die dadurch allerdings durch minimale Überverfügbarkeiten beim Finanzamt vorstellig sein werden.

    Wie geschrieben, es ist ein Hin und Her um alle Ängste zu maximieren. Ganz nebenbei wird der Mindesthungerlohn gleichwohl der Minijobpauschale wenig angehoben – damit diese Leute nicht in Vollzeitjobs landen, denn diese sind schließlich für das multikulturelle Fachkräfte-Neupublikum angedacht, deren eigenes Gedenke eher meist nicht um Arbeitsverträge sondern um Vollversorgung gehen. Falls ich mir in dieser Ansicht irre, bitte ich um Beweise. Ich sehe hier nur den Tunnelblick aus Dunkel-Dortmund. Die Tafel mit den, sorry wirklich Fetten ‚egal was‘,  – und frage mich wo denn die dünnen, verhungerten Rentner sind -> mit AngstMaske in der Wohnung ? …

    Unsere Regierung hat wieder mal das gemacht, was sie immer macht.

    Es wird erst Angst geschürt [ Gas- und Strommangel, Gasumlage ], dass ist quasi die Peitsche vor dem Zuckerbrot. Wenn dann alles kuscht kommt das Zuckerbrot [ <= Gasumlage gibt es doch nicht ].

    Sollte sich nun jeder freuen, dass er es so richtig warm und kuschelig im Winter haben könnte ? NEIN ! Denn nun kommt die zweite Peitsche.

    Die Gasumlage wird nur insofern gestrichen, wenn man auch brav nur so viel benutzt, wie die RE-GIERung es für jede Person angedacht hat. Es wird einen bezahlbaren Mindestumsatz geben, und der minimalste Mehrverbrauch wird extrem hoch bezahlt werden müssen. So ein Vorschlag eines, natürlich Grünen der Bundesnetzagentur, ist weiteres Machtgehabe, und die gedachte Brauch-Berechnung durch das vorige Jahr ist weder für Neu-Paare, Neu-Einzieher oder Neu-Eltern zu rechtfertigen.  Es ist undurchdacht und natürlich genau so blöde, wie alles dieser Partei.

    Das ist quasi der Endsieg über das Volk, was es ja nicht gibt, lt der Grünerei. Eine Vollkontrolle über Gas, Strom, später Wasser – über Kranke, Rentner, Alte, Obdachlose. Den Reichen alles, den Armen nur Eingeteiltes, und damit so etwas auch funktionieren kann muss die gesamte Mittelschicht weg. Das ist also gewollt, eine Verarmung der Mittelschicht, damit man besser kontrollieren kann.

    Dieses Milliardenprojekt, das Gas und später auch Öl und Wasser deckeln möchte kann nicht funktionieren. Das Geld liegt nämlich nicht einfach so rum, sondern muss erwirtschaftet werden, d.h. dass die Milliardenentlastungen durch Steuern wieder rein kommen müssen. Das ist so, wie bei der Lohn-Preis-Spirale. Bekommt man mehr Lohn, müssen die Arbeitgeber mehr bezahlen, und folglich steigen die Preise. Alle, vom Erzeuger bis zum Verkäufer. Mit der Zeit würden die Scheine immer größer werden, weil das Geld keinen Wert mehr hat. Damit man das nicht wirklich sieht, es war ja schon einmal so, dass es Riesenscheine gab, versucht man möglichst schnell alles Geld zu digitalisieren. Man rechnet mit der Bequemlichkeit der Menschen – ein Handy, eine passende App – und da viele Leute so dumm geworden sind, merken sie nicht mal, dass sie eigentlich von der Regierung ausgeraubt werden.

    Zuckerbrot und Peitsche 2022

    Zuckerbrot:

    Alles rein in Deutschschlund, alle Menschenfarben, von hellgraubeige bis dunkel braugrüngelb. Von der Grünen Links-Ampel exakt bestellt, von diesen Regierungsleuten, die oft kaum eine wichtigere Bildung haben als Plagiate für ihre Titel zu besorgen.

    Peitsche:

    Dann kommt die Peitsche – Irgend Einer denkt: ‚Ach nööö, weg mit dem ganzen Mist. Selbst Deutschland brauch niemand, denn es ist schließlich immer noch besetzt. Die Vasallen haben ausgedient, bleiben aber zu dumm, um sich später nicht zu verplappern – also die Schuldfrage zu verschiedenen Angelegenheiten, und danach ? => auch weg mit denen.

    Das gibt danach so wirklich eine ausgiebig gewollte Bevölkerungsreduktion.

    … war dann auch wieder der Russe …
    Zuckerbrot und Peitsche erklärt:
    Zuckerbrot heißt       =>
    Ich gebe dir etwas, ob du das so möchtest                                             
    oder nicht.
    Peitsche dazu heißt  =>
    Wenn du nicht vorher und nachher genau das                                       
    machst, was ich will, lass ich dich                                                           
    verhungern.
    Der Rest ist dann geldlos glücklich, weil er wenigstens noch lebt. So wie von Schwab und seinen Jüngern, wie Baerbock, Habeck und Lindner erwünscht !
    © Archimeda1
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Alles so verlogen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

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  • Coinstar_der aktuelle Hartgeldklau von REWE

     

    Wie sich das mittlerweile herum gesprochen haben könnte, will der Staat, die Vollkontrolle über jeden Bürger, und die einfachste Methode ist der vollständige Bargeldentzug.

     

    Während die Jünger:innen [ Er ist so geil der Doppelpunkt. Das ergibt ganz neue Erklärungsmöglichkeiten … ] oft zu dämlich sind Zusammenhänge zum Bargeldverbot zu begreifen, weiß so manche Oma und Opa, dass ihr Sparstrumpf noch so einige Münzen inne hat, so eine kleine wichtige Restreserve – wie zB mein Rotebeetegläschen mit 500 ml Inhalt, nicht einmal vollständig gefüllt – aber 20 Euronen wert

     

     

    Nun möchte man nicht nur an die Sparstrümpfe der Omas, die man in den letzten Jahren so sehr verunglimpft hatte, dass ich persönlich jegliches vorhandenes Mitmach-Enkelchen enterbt hätte, sondern man möchte noch an deren Reserven. Gas und Strom wurde aus Macht-Behaltegründen der momentanen Ampelregierung 2022 massiv so erhöht um Herrn Putin aus Russland zum lächeln zu bringen, denn dem schadet keine Deutschsanktion wirklich. Und weil man diese Ampel nicht stoppen kann, müssen Rentner ihre Sparstrümpfe bzw Spargläschen leeren, um noch die Energie bezahlen zu können, um nicht zwangsgeimpft in Wärmehallen zu landen.

    Was ein Zufall. Bärbeckus und Gargamel in Vollaktion.
    Da aber jeder noch etwas von den Alten abhaben möchte, die ja eh unnütz und darum bald zu sterben hätten – gibt es nun bei REWE den Coinstar.
    Coin heißt Münze, Star heißt Stern, also Münzenstern, für Unenglische.

     

     

    Der Münzenstern leuchtet allerdings nicht über die armen Armen, sondern im massiven Umfang in die REWE-Kasse.

    Was ist mit dem Gerät:
    Erst einmal erscheint es eine gute Sache.
    Oma nimmt ihren Sparstrumpf, macht dann den Startknopf an, schüttet auf eine Lochfläche ihr Kleingeld aus. Durch die verschiedenen Lochgrößen werden die Münzen sortiert. Später wird dann ein Bon ausgedruckt. Mit diesem Bon kann man nun seine Lebensmittel bezahlen.
    Sollte man mehr Kleingeld haben als man einkauft, verspricht der Flyer, dass man sein Geld ausgezahlt bekommt

     

     

    BG hat den Automaten als erster gesehen.
    Freudig habe ich mir meine extreme Kleingeldansammlung vorgestellt, die so jeder Frührentner unter der Matratze hat, und deren Massen ich nun nicht mehr kostenpflichtig in Sparkassennähe ansiedeln brauch. Ich buddelte also schnell mein Rotebeeetegläschen aus, also dieses, was nicht einmal bis oben gefüllt ist und gemeinschaftlich fuhren wir mit dem brennenden Motor, aber ohne Strom zu verplempern, wie die Grünen uns empfehlen, zu diesem besagten REWE.
    Startknopf gedrückt
    Das Display dieser Höllenmaschine grinste uns bereit an.
    BG holte mein gesamtes Sparstrumpfglas um es in dies Flut der Löcher für Lebensmittel zu tauschen.
    Ich zitterte
    Ich erwartete
    Ich las =>

    Jeder Umtausch hat eine Gebühr von 9,9 %. Punkt
    Für die Leute, die nicht mehr rechnen können =>
    Das sind grob gerechnet 10 Cent für einen Euro.
    Zur Erinnerung: Mein Glas hatte ca 20 € Kleingeld, das wären fast 2 € Umtauschgebühr. Für 2 Euro bekommt man fast 2 Liter Milch, 1 Päckchen Wurst, 1 Brot, fast ein ganzes Paket Eier usw …

    Wer das zu spät gelesen hat, was da im Flyer steht, kleingedruckt aber auf jeder Seite – nimmt dann sein schweres Kleingeld und schafft es in den Laden, und alleine schon aus Gewichtsgründen nicht wieder zurück.
    In Anbetracht der weiteren Tatsache, dass viele Menschen ihr Kleingespartes umtauschen müssen, um nicht zu verhungern, werden sie sich von den Kosten nicht abschrecken lassen können, denn Lebensmittel brauch jeder.

    — > und der Staat will und nimmt uns jegliche Reserven, restlos Alles bis zur Selbstaufgabe …

     

    Ich habe mein Glas übrigens wieder mitgenommen

    Archimeda1

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  • Naturkundemuseum in Dortmund-8_Die Feldhamster

     

    Heute wird es flauschig

     

    Obwohl ich nicht wirklich begeistert bin, dass man noch ‚eben gelebte‘ Tiere ausstopft, ist es für die Nachwelt vielleicht wichtig, nämlich um sich zu erinnern, was es alles an Tiere gab.

     

     

     

    Da mittlerweile jeder wissen sollte, dass zB Windräder wertvolle Tiere, wie Fledermäuse, Vögel, Insekten schreddern, und sie trotzdem in Massen aufgebaut werden und noch mehr sollen – so geht nämlich der grünpolitische Wahnsinn – gibt es durchaus Möglichkeiten Tiere vor dem Aussterben zu beschützen.

    Während man beschlossen hat, dass sich 4 Windräder in der Nähe von Lichtenau weiter drehen dürfen, obwohl da die seltenen Schwarzstörche brüten, und die Elterntiere bei der Futtersuche oft zwischen den Rotor-Flügeln hindurchhasten, ist es den Profitgeiern schitte-egal, obwohl es nur noch ca 110 Schwarzstorch-Brutpaare gibt.

     

    Fast so ein elendiges Los hat auch der Feldhamster (Cricetus cricetus).  Der wird allerdings unterirdisch von den Bauernmaschinen geschreddert

     

     

    …  und wenn er davon nicht direkt betroffen wurde verhungert er nach der Menschen-Ernte.

     

    Weil es den Feldhamster  in NRW nicht mehr gibt, habe ich mich gefreut, ihn wenigstens im Museum zu finden. Vielleicht gibt es Menschen, die sich engagieren würden, so ein putziges Tierchen nicht aussterben zu lassen. Das wäre so einfach.

    Erst einmal zum Tier selber:
    Ein erwachsenes Tier kann über 35 cm groß werden. Das ist eine so ähnliche Größe eines Meerschweinchens. Er wiegt dann um die 900 Gramm und kann, wie sein kleiner Artgenosse, der uns bekannter Hamster 2-3 Jahre alt werden.
    Er ernährt sich von verschiedenen Getreiden, Insekten und anderen Feldfrüchten, und hält von Oktober bis April einen Winterschlaf. Genau das ist nämlich das Übel. Wenn die Felder alle restlos abgeerntet werden, hat der Hamster keinen Vorrat für seinen Winterschlaf. Insekten gibt es ja schon lange nicht mehr in großer Anzahl.

    Der Feldhamster steht auf der ‚Roten Liste‘, als ‚Vom Aussterben bedroht‘. Der Hauptgrund ist Intensivierung der Landwirtschaft. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er als sogenannte Kornratte verfolgt, und nun wird durch Maschinen so viel und so genau abgeerntet, dass der Feldhamster keine Wintervorräte sammeln kann.

    In Hessen gibt es Hilfe. Man spricht mit den Bauern und versucht sie zu ‚Nacherntestreifen‘ zu überreden. Die Streifen werden nach der Ernte stehen gelassen, damit die Nager noch Getreide ernten können bevor sie ihren, übrigens dritten Wurf, durch die Winterphase bringen.

     

     

    Wie man gut erkennen kann, geht es den Politikern in NRW absolut nicht um Tiere. Nun, es geht ihnen ja auch nicht um heimische Menschen. Das sagt ja schon alles  …

    Als ich jung war, gab es noch Felder mit Stoppeln, und dazu verschiedene Grünstreifen zwischen den Feldern. Es blühte dort, es flogen Insekten, und im Sommer hatten wir Kinder uns über die vielen Heuschrecken gefreut, die verschiedene Melodien gezirpst hatten. Im Herbst gingen wir mit ‚Drachen‘ ins Feld, zerkratzten unsere Beine durch die Stoppeln und freuten uns trotzdem, wenn das meist selbstgebaute Fliegegerät möglichst hoch am Himmel war, bevor die Leine gerissen ist.

    In Dortmund ist alles tot, was lebt- oder wird tot, wenn es länger hier lebt !

    Ich glaube auch, dass die Menschen hier nicht wirklich leben, sondern eher hinvegetieren, bis sie diese schlimme Situation hinter sich gebracht haben. Aso, ich spreche ja von mir *hüstle* – ich komme aber auch ausm Dorf, Leutchen.

    Was man noch Lebendiges hört sind die ständigen Gärtner-Clans, die jegliche Rasenstücke bis zum Absterben runter fetzen, die Laubbläser  und Grasentfernerbläser, die vielen Luftabblasungen von den Chemie-und Gaswerken, Auto-Poser, besonders Sonntagabends und die Mopeds, die hier nicht einfach nur fahren, sondern von den vielen armen Geringverdiener aufgemotzt werden, damit man sie auch mal beachtet.
    Ich habe noch die vielen Notärzte und Krankenwagen vergessen …

     

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  • Toilettenhausbrände am Hauptfriedhof Dortmund

     

    Frauen müssen immer Pipi. Das ist psychisch bedingt

    Kennt Ihr das ? Man möchte als Frau mal ein wenig spazieren gehen, und der Kräutertee will viel eher raus als man zum Klö-chen laufen könnte.

    BG und ich wollten zum Hauptfriedhof.
    Wir gehen dort meistens die gleiche Runde, denn wir achten darauf wenigstens 1 Stunde täglich zu laufen, weil man ja sonst in DD nirgendwo Kalorien verbrennen kann, wenn man nicht gerade da wohnt, wo man ständig vor Messerangriffen auszuweichen muss 🙁
    Wer mag schon eine Stunde über löchrige Straßen laufen und sich immer umsehen zu müssen, wer hinter irgend einer Ecke lauert.
    Ich hätte es wissen müssen, denn die Vorzeichen waren schon böse, als wir uns von den Joggersachen in Jeans und Weste gepresst hatten. Katze Rudi knurrte am Fenster, weil draußen irgendein Dumm-Mensch minutenlang recht laute arabische Wörter krakelte, die sich wie Schimpfwörter anhörten. Ich kann kein arabisch. Vielleicht fuchtelte er ja mit den Armen und etwas Glänzende in den Händen auch nur rum, weil er die Hecke des Nachbarn nicht gefunden hatte, die er schneiden wollte. Aber, die Extra-Rotschopf-Behaarte von unten Links, nahm nur so zur Sicherheit den großen Weg, anders herum, weil sie von dem Glitzedingens wohl nicht erleuchtet werden wollte.
    Schlau, wie wir nun mal sind *hüstel* warteten wir ab bis draußen Ruhe war und wagten uns aus dem Haus. Wir fuhren zum Hauptfriedhof.
    Nach ungefähr einer halben Stunde kam das übliche Pipi-Problem. Da wir uns so gut auskennen brauchten wir nur wenige Minuten bis zum Mitte-Toilettenhaus am neuen Spielplatz, den ‚Begegnungsort am Glockenturm‘, wie er betitelt wird.
    Der Dortmunder Hauptfriedhof wurde im letzten Jahr , also 2021, 100 Jahre alt.
    Zu diesem Zweck wurde viel erneuert, viel Modernes gestaltet und viel Schönes gebaut. Der Spielplatz ‚Begegnungsort am Glockenturm‘ wurde vollständig so umgestaltet, dass gleichzeitig Kinder dort spielen und Ältere relaxen bzw ein wenig Übungen für ihre Gelenke machen können.
    Direkt nebenan ist das Klo.

    und genau da, hat es gebrannt.

     

    Die Rückseite:

    Auf dem nächsten Bild kann man gut erkennen, dass das Feuer im Außenbereich gelegt wurde.

     

    Dieser Friedhof ist 100 Jahre alt, und das Klo gehörte dazu.
    Warum muss man so etwas abfackeln ? Ich kann nur hoffen, dass kein Mensch in den Innenräumen verbrannt ist.

    Mein Pipi-Problem war plötzlich irgendwie aufgelöst.
    Es gibt dort moderne Bänke, die wie riesige Halbschalen aussehen. Sie sind extrem groß und man gleitet eher liegend darein, statt aufrecht zu sitzen. BG und ich lagen also halbflach da, verschränkten die Arme hinter dem Kopf, als ein ‚Nicht-Biodeutscher‘ mit dem Fahrrad an uns vorbei radelte. Wir dachten uns nichts dabei, denn Vorurteile haben wir nicht. So ca 10 Minuten schauten wir auf die weite Parkanlage vor uns.

    Irgendwie hatte ich plötzlich so ein komisches Gefühl. Ich sagte BG, dass es Zeit wäre zu gehen. Wir standen also auf, und bemerkten den Nichtdeutschen, der sich von unserem Rücken weg, hastig zu seinem Fahrrad bewegte, aufsaß und eilig weg fuhr. Ich glaube, der hatte nichts Gutes mit uns vor, zumal BG seine gute Cam bei hatte.

    Wir fuhren dann ein wenig aufgewühlt heim. Einerseits soll man keine Vorurteile haben, und dann bekommt man fast täglich den Beweis, dass man eigentlich niemanden vertrauen kann. Das man allerdings selbst auf einen Friedhof nicht sicher ist, ist kurz gesagt eine absolute Schweinerei. Es gab hier schon sehr viele Überfälle auf ältere Personen.
    Früher gab es so etwas nicht, und leider bewahrheitet es sich, dass der große Teil der Zugereisten keinerlei Respekt vor dem Alter und Eigentum anderer hat.
    Ich denke nicht, dass sich diese fürchterliche Situation wieder zum Guten ändert. Was meint Ihr ?

    lg Archi

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  • Das Balkonstuhl-Drama

     

    Ich bin noch fleißig dabei BG’s großen Balkon zu verändern, und ich hätte nicht gedacht, dass es so viel zu tun gäbe

    Da wir die Kaninchenkräuter nicht mehr in großen Mengen brauchen, haben wir beschlossen alles ein wenig  zu machen. Dabei müssen wir darauf achten, dass die Katzen nicht nach den Bienen patschen können.

    Zuerst habe ich die großen Balkonkästen von den Pflanztreppen genommen. Dabei habe ich gesehen, dass zwei davon schon reichlich verrostet waren. Sie mussten entsorgt werden – also runter damit, ins Auto und dann zur Deponie fahren. Das war ein aufwändiges  Problem, denn zusammengebaut passten sie nicht durch die Balkontür. BG hatte dann den rettenden Einfall. Er knotete ein Sisalseil daran und lies die Treppen außenseitig vom Balkon und fuhr den Schrott dann gleich zur städtischen Müllkippe, während ich mir Platz schaffte um nicht über die Kästen zu stolpern.

    Zum Platz schaffen gehörte es natürlich auch die alten blauen Balkonstühle aus dem Weg zu räumen. Sie kamen vorerst ins Wohnzimmer, sollten später auch zum Müll und gegen neue ausgetauscht werden. Bedacht hatte ich nicht, dass diese alten Dinger der Lieblingsplatz von Katzendiva Cora war. Je nach Sonnen- und Schirmlage, und je nach Bienenfliegerei wechselte sie nämlich ihre beiden Stühlchen um besser beobachten zu können.

    Nun waren ihre beiden Stühlchen aber im Wohnzimmer aufeinander gestapelt. Dazu war der Balkon richtig fies unaufgeräumt, und ein solches Chaos mögen unsere beiden Miezen nicht. Ich werkelte noch so einige Zeit auf Balkonien, und als ich rein kam, mich ins Arbeitszimmer setzen wollte gab es ein riesiges Geknurre und Gefauche von der Kuschelfluse Cora. Sie saß auf dem oberen Brett und war durch nichts mehr zu beruhigen. BG war mittlerweile wieder zurück. Wir schoben die Balkonkästen, die ich nicht hatte ausräumen können zur Seite, stellten eines der blauen Stühlchen hin und setzten Cora darauf.

    Es ist abends noch sehr kalt, nachts frostig. Bald gingen wir rein. Cora und Rudi sprangen zu ihren Kuschel-Körbchen auf das Brett im Arbeitszimmer. Ich hoffe, dass damit das erste Problem der Balkonänderung erledigt ist.

    Bis ich fertig bin wird es noch dauern. Es kann hier nämlich nur begrenzt Biomüll entsorgt werden. Es gibt hier nur eine kleine Tonne für zwei Häuser, und dazu gehören 7 Wohnungen inclusive 3 Gärten, bei 14-tägiger Leerung. Alles was man übrig hat, muss darum in Plastiktüten und dann zur Deponie. Kostenpflichtig natürlich. Wehe, wer nun Absicht dahinter vermutet – Dunkel-Dortmund eben …

    Ich hoffe die Katzen verstehen es, wenn ihr neuer Reichaufbau noch ein wenig dauert – und andere auch …

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