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  • Herbstliches auf Balkonien_das gesunde Bunt

     

    Mein neuer Rechner ist nun fast fertig.
    Ich muss nur noch den alten Datenschrott schreddern, nachdem ich Windows endlich angewöhnt hatte meine neueste Software doch noch im alten Betriebssystem zu unterstützen.

    Ich hatte schon viereckige Augen, war kurz vor einem Heulkrampf, und darum besonders erfreut mich nur mit den kleinen Pflänzchen auf Balkonien beschäftigen zu können.

    BG hat zwei seiner Chilis fotografiert, die ich besonders mag.

    Letztere könnte ich nicht essen. Diese Chili hat die Schärfestufe 10+, aber ich mag das Aussehen der Pflanze und der Früchte.
    Die Blätter aller Chilis sind übrigens gut als Kaninchenfutter geeignet 😉

     

    Meinen Geschmack sehe ich selbst eher im Kardamon_Elettaria cardamomum

    Die Pflanze schmeckt nach Zimt, und wird oft in der Weihnachtsbäckerei genutzt.
    [ Es ist keine Zimtpflanze, denn der ‘Echte Zimt’ wird aus der Rinde des ‘Cinnamomum zeylanicum’ gewonnen. Das sind die hellbraunen Röllchen, die man im Geschäft kaufen kann. Je dünner diese Röllchen sind, je intensiver ist der Geschmack ]

    Mein ‘Kardamon_Elettaria cardamomum’ ist eine indische Waldpflanze.
    Ich schneide die Blätter klein und würze damit alles, was für mich nach Zimt schmecken soll. Besonders lecker ist Kardamon im Tee, Kaffee, als Fleischwürzung oder im Salat.
    Als Heilpflanze kann man Teilchen der Blätter kauen. Das beseitigt nicht nur Mundgeruch, sondern hilft auch bei Asthma, Bronchitis oder Magen/Darmproblemen.

     

     

    Wenn die Pflänzchen auf Balkonien verblüht sind, bzw die Häschen alles abgenascht haben, kaufe ich ein wenig Buntes nach.
    So steht eine winterliche gelbe Aster dann zwischen asiatischem Basilikum ( lila Blüte ) und einer Kerria.

    Die Kerria Japonica ( weißer Pfeil ) ist ein Ranunkelstrauch und wurde 1834 nach Europa eingeführt.
    Im Frühling gibt es viele feine Blüten, die bei rechtzeitigen Rückschnitt noch einmal zum Herbst funkeln.

     

    … oder eine Sonnenblume mit Erigeron schmückt die Kardamon-Pflanze … DAS ist schön und bunt

     

     

    meine Gedanken :

    Nutzt Eure Sprache um zum Ursprung zurück zu dirigieren.
    © Archimeda1

     

     

    Alles Gute Euch

     

    lg Archi

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  • Jungfer im Grünen_Nigella sativa

     

    Die ‘Jungfer im Grünen’ ist nicht etwa ein Elfchen auf der Autobahn, sondern der verdeutschte Name von einer wunderschönen Pflanze mit ganz besonderen Heilkräften.

    Es geht in meinem heutigen Beitrag um Schwarzkümmelöl, welches aus dieser ‘Nigella sativa’ gewonnen wird.
    Schwarzkümmel kennt man vom leckeren Fladenbrot. Das pappt da drauf, als wären es besonders große Mohnkrümmel und schmeckt besonders lecker, wenn es samt Brot auf dem Grill ein wenig rumgebrutzelt hatte.

    Fladenbrot ist keine deutsche Erfindung, und darum brauch man sich auch nicht wundern, dass die Pflanze in muslimischen Gebieten, vom Norden Afrikas bis im Südwesten Asiens beheimatet, schon seit vielen Jahrtausenden gerade von den Arabern, sehr vielseitig zur Heilung eingesetzt wurde.
    Man geht dort nämlich nicht ‘mal kurz in die Apotheke’, sondern muss die Kräfte nutzen, die die Natur anbietet.
    Irgendwann schwappte die Erkenntnis dann in den europäischen Raum, dass doch nicht so alles schlecht sein können könnte, was denn da so rüberfleucht –
    und norch irgendwanner hat man ge- und bemerkt, dass der echte Schwarzkümmelsamen in Ölform – also der ‘Ausländische’ gegen viele Krankheiten schützt, und dazu noch den eigenen ganz besonderen körpereigenen Abwehrmechanismus anschuppst, wofür es in Europa & Co nur chemische Pharma zur Heilung für viel Geld gibt.

    Echtes Schwarzkümmelöl ( kein Europäisches SKÖ ) gilt als Nahrungsergänzung, weil es noch keine Medikamente mit diesem Inhaltsstoff gibt.

    Unsere Flasche

    gekauft HIER

    Wir nehmen täglich 1 mal 5 ml vor dem Frühstück.
    Nach nur einer Woche brauche ich kaum noch mein Asthmaspray. Unsere Verdauung ist optimal, verschiedene Gelenkschmerzen sind deutlich gemildert, und der Kopf fühlt sich frei und denkbar an. Dazu haben wir nur noch sehr wenige Insektenstiche, denn Mücken und Zecken mögen kein Blut mit diesem Ölanteil.
    Für Hunde und Pferde ist das ‘echte Schwarzkümmelöl’ genau aus diesem Grund zu empfehlen.
    Vorsicht gilt es aber bei Katzen und Hasenartigen – Für beide Tiergruppen ist Schwarzkümmel ein starkes Gift !

     

    Erforderlicher Rechtstext :
    Ich bin kein Arzt oder Apotheker,
    spreche darum NUR von meinen eigenen Erfahrungen …bla bla …

     

    lg Archi

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  • Aztekisches Süßkraut_Lippia dulcis_Überwinterung gelungen

     

    Im letzten Jahr hatte ich ein ‘Aztekisches Süßkraut’ gekauft, und ärgere mich ein wenig, dass ich nur die Jungpflanze als Bild habe.

    Zum Vorbericht und die heilenden Kräfte dieser schönen Pflanze bitte HIER klicken

    Auf den vorigen Bildern ist das Kraut noch recht klein, aber nach der Umtopfung in diesem Hängekörbchen wurden die Seitentriebe um die 40 cm lang.
    Die Blüten strömen einen angenehmen süßlichen Duft aus und sind wunderschön, wie man beim Voreintrag sehen kann.
    In diesem Jahr wird BG sicher Photos machen, um die ganze Pflanzenpracht zu zeigen.

    Als es im Herbst kühler wurde überlegten wir, wie das Süßkraut zu überwintern wäre. Das ist nicht ganz einfach, denn zwischenzeitlich ist es recht hässlich und man muss Geduld aufbringen sich trotzdem kümmern zu wollen.
    Uns macht das nichts aus. Unsere Nottiere sind auch oft unpässlich. Da muss man eben durch.

    Ich entschied mich einen Ableger auf die Küchenfensterbank zu stellen. Dort ist es immer hell und küchenwarm. Die Heizung ist dort nur bei kräftigen MinusTemperaturen an.
    Wie man auf folgendem Bild sehen kann, hat das Pflänzchen zwar überlebt, ist aber von Spinnmilben und der schwarzen Erdfliege befallen.
    Die Spinnmilben erkennt man an dem hellgepunktetem Blattwerk und den zarten Fäden auf der Blattunterseite.
    Die schwarze Fliege frisst die Wurzeln.
    Um sie zu vertreiben steckt man Streichhölzchen mit den Köpfchen in die Erde. Das tötet sie nicht mehr, weil die Schwefelhölzer nur noch geringen Kaliumchlorat- und Schwefelgehalt haben – aber es lässt die Fliegenmaden nicht mehr richtig atmen. Darum verringert sich die Anzahl.

    Die Pflanze ist geschwächt aber stirbt nicht.

    Wie man noch sehen kann habe ich mit der Wassermenge getestet.
    Der blaue Bewässerungsfrosch hat ständig Wasser im Mäulchen, aber die Tonröhre in der Erde ist oft so bewurzelt und undurchlässig, dass sie nichts aufnehmen kann. Dann muss man sie mit einer Nagelbürste gründlich reinigen – ohne Zusatzstoffe.
    Als weitere Wasseranzeige habe ich rechtsseitig eine Bewässerungsscala in die Erde gesteckt. Das GießkannenSymbol soll zeigen, ob die Pflanze genug Wasser hat. Das ist absoluter Schwachsinn. Auch hier stört Erde und Wurzelreich den richtigen Austausch. Besser ist die Fingermethode, rein stecken, fühlen ob Feuchtigkeit ist, und bei Trockenheit ein wenig gießen.

    BG hat sich mit der Hauptpflanze für eine Kellerüberwinterung entschieden.
    Er hat dort manche seiner Chillis im kleinen Tomaten-Gewächhaus und eine LED-Lichtleiste als Sonnenquelle.
    Vom Aztekisches Süßkraut hat er die besonders langen Triebe gekürzt, und ist ab und an unten gießen gewesen.

    Im Frühjahr hatte das Pflänzchen angefangen neu auszutreiben.

    Nach einer Woche an der Tagessonne ist es schon richtig schön gewachsen. Das Süßkraut treibt an den alten, verholzten Stellen aus.

     

    Mich würde interessieren, ob es auch an den langen, abgeschnittenen Trieben neu ausgetrieben wäre.
    Meinen kleinen Ableger werde ich morgen größer setzen und dann an die Sonne bringen. Ich hoffe, dass er sich dann gesund wächst.

    Beide Methoden waren zur Überwinterung geeignet, und im Sommer werde ich weitere Bilder posten.

     

     

    Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntagabend

    lg Archi

     

     

     

     

     


  • Die Magie der Schlehen

     

    Ich möchte heute über einen Strauch berichten, der erst einmal ganz normal erscheint.

    Es geht um die Schlehe und ihre Früchte.
    die weißen Blüten der Schlehen sieht man bereits ab März.


    Schlehenblüte_Urheber Smartbyte
    Quelle

     

    Im Sommer sieht die Schlehe wie ein Pflaumenbaum mit kleinen Blättern und Minifrüchten aus.

    Die Schlehe gehört zu den Rosengewächsen und hat noch viele andere gebräuchliche Namen.
    Schleh- oder Schwarzdorn ist wohl am bekanntesten.

    Die Dornen werden etwas über 2 cm lang und sind besonders spitz.
    So spitz, dass eine Sperlingsart, der Neuntöter,
    seine Beute, zB Insekten, Käfer und kleine Mäuse an den Dornen aufspießt.

    Prunus Spinosa ist der botanische Name und bedeutet Pflaume mit Dornen.

    Die Schlehe ist der Urbaum ansich.
    Viele Prunus-Gewächse sind Nachzüchtungen aus der Schlehe. Dazu gehören Mirabellen, Kirschen und natürlich die Pflaumen.

    Die Frucht der Schlehe sieht wie eine Mini-Pflaume aus.

    Der Größenvergleich zur Hagebutte gibt Aufschlüsse wie klein die Schlehenfrüchte sind.

    In der Mitte ist nur ein einziger Kern – und meistens ein Würmchen …

     

    Das war das Wissenschaftliche, aber es gibt noch anderes um den Schlehdorn zu berichten

    Schlehenbäume gab es bereits zu Zeit des Tertiärs,
    also nach der Kreidezeit, vor ungefähr 65 Millionen Jahren mit einer durchschnittlichen Tages-Temperatur von 30°C.
    In der Stein-und Bronzezeit wurden Schlehen und ihre Kerne als Wegzehrung genutzt. Selbst ‘Ötzi’ [ die bekannte Gletschermumie ] hatte diese Kerne bei sich.

    Im Mittelalter wurde die schwarze Rinde als Tinte genutzt und auch geraucht.

    Mythische gesehen war die Schlehe ein ‘dunkles’ Gewächs, welches mit Tod, Krieg und schwerem Schicksal in Verbindung gebracht wurde.
    Man fertigte aus dem Holz magische Gegenstände zum Eigenschutz oder als Waffe an.

    Die Schlehe steht zwischen den Dimensionen als Grenzpunkt der Welten.
    Sie ist ein Wächter und Führer für den Übergang ins Totenreich.

    Schlehen haben bis zu 10 m lange Seiten-Wurzeln, aus denen immer wieder neue Schlehen austreiben. In kurzer Zeit hat man eine ausreichende Menge von Schlehenhecken.
    Es gibt unterschiedliche Aussagungen zum Gebrauch.

    1.
    Man nutzte die Eigenschaft um sich vor Hexen, Zauberer und Kobolde zu schützen, weil sie sich in den langen Dornen verfangen würden.
    2.
    Man nutzte die schnelle Heckenvermehrung um sich Elfen zu fangen,
    die Wünsche erfüllten und Qualen beseitigten.

    Wie dem auch sei,
    der Schlehdorn ist eine sehr alte Heilpflanze, die ich nicht haben möchte.

    Es liegt ein geheimer und uralter Zauber auf der Schlehe.

    Was meint denn Ihr ?

     

    meine Gedanken :

    Ist es besser eine bekannte Dornenhecke zu haben, deren Früchte heilen könnten
    und damit eventuelle Nähe zu allen Mächten, die vorausgesagt wurden
    oder
    ein wildes Dornen-Gestrüpp, welche alle Kleinen angeblich schützt,
    aber ein ‘Neuntöter’ seine Beute an den Dornen aufspießt … ?

    Ich habe alle gesammelten Früchte entsorgt.
    Ich versuche anderes.

    @ Archimeda1

     

    lg Archi

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  • Archi testet_ Kurkuma und Ingwer pflanzen

     

    Dieses Jahr im Juni 2017, hatte ich aus den Knollen von Ingwer und Kurkuma versucht Pflanzen zu ziehen.
    zum Vorbericht

    Aus dieser Ingwerwurzel

    wurde dieses Pflänzchen

     

    Am Bodengrund sieht man verschiedene Kleinsämereien um die Wurzel ständig feucht zu halten, die später an die Kaninchen verfüttert und ständig erneuert werden.

    Ingwer ist nicht nur ein Gewürz, sondern eine Heilpflanze.

    Ingwer heilt u.a. verschiedene Rheuma- und Blutgerinnungerkrankungen, hilft gegen Übelkeit und Erbrechen und ist auch in der Tiermedizin sehr erfolgreich. Als Zusatz bei der Pferdefütterung hilft dieses Heilmittel bei Entzündungen und Arthrosen.
    Kranken Hunde mit Magen- und Darmkrankhiten kann Ingwer als Kur angeboten werden.
    Wie bei jeder Naturmedizin gilt aber ->
    alles ist giftig, was es an Heilpflanzen gibt –
    und darum muss man natürliche Zusatzstoffe immer begrenzen.

     

    Der zweite Test galt dem Curcuma-Rhizom.

    Ich hatte meine CurcumaWurzel draußen austreiben lassen.

    Das Ergebnis ist eine gesunde, aber noch sehr kleine Pflanze, von ca 25 cm.
    Auf dem folgenden Bild sieht man sie bodentechnisch angewurzelt zwischen Wicken – oder welche zumindest Wicken werden sollten *grummel*

    Ob ich sie im Herbst von der Erdstruktur schadlos lösen kann weiß ich noch nicht.

     

    BG entschied sich die Knolle in Seramis ( = ungeblähte Tonstückchen ) zu setzen.

    Diese Pflanze ist schon ungefähr 50 cm, dafür viel schmaler.

    Meiner Ansicht nach ist eine Pflanze auf Seramis oder der ähnlichen Hydrokultur (= aufgeblähte Tonstückchen ) nicht richtig ernährt, aber anderseits wächst sein Weihnachtsstern auch im Sommer kräftig weiter.

    Eine Curcuma-Pflanze wird ca 80 cm groß bis sie eine hübsche Blüte bekommt.

     

    Ich werde diese zeigen, falls BG oder ich Erfolg haben.

     

    Curcuma ist besonders wichtig.
    Es hilft mit seinem Vitamin C, Karotin und Vitami E gegen Rheuma, Herz-, Leber-, Nieren- und Alterserkrankungen und Krebs.

    Curcuma ist so intensiv, dass es auf Fleisch aufgetragen,
    den Verwesungsprozess aufhält,
    weil es die ‘freien Radikale’ , gerade der recht fetthaltigen Fleischstücke, massig minimiert.

    Das mag vielleicht der Grund sein,
    dass es so viel Grillfleisch gibt, dass bereits vorgewürzt ist  ->

    locker in Paprika, Curry, Salz- und Pfeffer-ÖL-Lake …

    Ich kaufe nur ungewürztes Fleisch.
    Morgen oder übermorgen schreibe ich dazu einen weiteren Grund.

     

    Lasst es Euch gut gehen     :good:

     

    lg Archi

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