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  • Nilgansfieber … und andere [Geh]danken

     

    Wir waren heute auf dem Friedhof und haben ein Nilgans-Paar gesehen.

    alopochen-aegyptiacus_nilgans_archimeda1

    Es sind sehr schöne Tiere.
    Charakteristisch ist der braune Fleck um ihre Augen.
    Sie werden bis zu 75 cm groß.

    Nilgänse sind Halbgänse, also eine Mischung zwischen Gans und Ente, und leider auch ziemlich bösartig.

    In Afrika, die Heimat der Invasoren-Gänse ist es mächtig heiß,
    und die Forscher sind sich sicher,
    dass Hitze besonders aggressiv macht.

    Zitat

    „Das Thema wird in den USA bereits seit den 1960er Jahren erforscht. Damals kam erstmals der Begriff „Long hot Summer Effect“ auf. In den siebziger Jahren experimentierten die amerikanischen Forscher Robert Baron und Paul Bell zum Thema Hitze und Empathie. Dabei konnten Probanden Menschen in einer anderen Gruppe der Studie mit Elektroschocks bestrafen. Geschah das Experiment bei 30 Grad statt bei 23 Grad Celsius, verteilten die Teilnehmer längere Elektroschocks …

    … Mehr Gewalt in der Nähe des Äquators?

    In einer kürzlich veröffentlichten Studie …
    … Verbrechensquoten in der Nähe des Äquators höher …
    … Mit Hilfe des Modells fanden sie heraus, dass es nicht die heißen Temperaturen an sich sind, die zu Aggressionen führen, sondern eher die Schwankungen im Klima …

    Volltext _KLICKhier

    Nun komme ich wieder zu den Nilgänsen, die aus dieser besonders heißen Heimat kommen.
    Sie sind auch besonders aggressiv.
    Gerade in den ersten Tagen ihren Ankunft und bei ihrem späteren Brutverhalten.
    töten sie alle Wasservögel, die bis zu 3 Kilo wiegen,
    ganz gleich, ob das Futterangebot hoch genug ist.

    Zitat

    “ … Wenn eine Wildente im Wasser gründelt und nach Nahrung sucht, dann nähert sich der Ganter der Nilgans im Überraschungsangriff, landet mit den großen Schwimmfüßen auf dem Rücken der Ente und drückt diese unter Wasser. Die Ente taucht dann unter seinen Füßen weg. Doch die Nilgans fliegt mit wenigen Schwingenschlägen hinterher und drückt sie wieder unter Wasser. Das wiederholt sich so lange, bis die Ente elendig ertrunken ist. Die Nilgans freut sich dann und trompetet …“

    Link

    An was erinnert mich das eben …

    Ich bin sehr tierlieb,
    und weiß, dass man nicht alles glauben darf, was geschrieben steht.
    Eines ist leider sicher ->
    Der kleine Friedhofsteich war mit Entenvögeln von verschiedenen Arten gut bevölkert.
    Nun ist nur noch ein afrikanisches Nilganspaar und ein schwarzer Schwan dort,
    und der versuchte ständig die Nilgänse zu vertreiben.

    meine Gedanken :

    Ich frage mich,
    ob die afrikanischen Neubürger, also Tier und Mensch,
    darum so gemeingefährlich sind, weil die Hitze sie so gemacht hat.
    Ich forsche innerlich
    warum auch das EU-Wetter seit genau 2 Jahren so schwankt,
    zumal die Studien zur Gewalt bei Hitzeschwankungen aus der USA kommen.
    Ich denke
    an HAARP.
    Ich betrauer
    alle Vergewaltigungs-und Angrabschopfer.
    Ich verzweifel
    an der ganzen beschissenen Ungerechtigkeit, weil Täter freikommen,
    aber diese Opfer ihr ganzes Leben lang im Schock sind.
    Ich erinnere mich
    an den vorigen Winter, den es nicht gab.
    Ich weiß
    von den massiven Wetterschwankungen der letzten Wochen.
    Ich sehe
    die Chemtrails, die aus dem Blauhimmel eine Dunstglocke machen und keine Frischluft rein kann,
    darum wird es noch wärmer …

    © Archimeda1

     

     
    Kann es sein, dass diese extrem heißen Temperaturen in Wechselwirkung gebracht werden um eine weitere Gewaltsituation auszulösen ?

     

    Was meint Ihr dazu ?

     

    lg Archi
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  • Wüstenheuschrecke/Schistocerca gregaria_neue Cam-Versuche

     

    BG hat sich so Einiges an neuer Camera-Ausstattung gegönnt,
    um später auch gute Macroaufnahmen machen zu können.
    Seine ersten Anschaffungen sind bisher eher günstige Teile,
    damit er eine gewisse Übung bekommt.
    Später möchte er entscheiden, wieviel er anlegen möchte.

    Die ersten Probe Aufnahmen sind nicht gerade macrotechnisch.
    Aber die Effekte finde ich außerordentlich gut.

    Als Objekt nahm er eines meiner Futterinsekten,
    die Wüstenheuschrecke/Schistocerca gregaria

    wuestenheuschrecke_-archimeda1

    Diese Schrecke gehört zu den Wanderheuschrecken,
    und sind mit ca 3 cm ziemlich klein.
    Trotzdem hat man ein Problem, wenn man sie in der Natur sieht,
    denn der Schwarm besteht aus bis zu 50 Millionen Tiere.

    Man sollte immer sehr gut aufpassen, dass niemals ein Futtertier entwischt.
    Es wird oft nicht mehr kalt genug im Winter.
    Sie könnten sich anpassen und dann überleben.
    Jedes einzelne Weibchen kann bis zu 80 Eier ablegen,
    die in der Erde durch einen Schaumschlauch gesichert sind.

    Am Anfang leben diese Tiere alleine,
    gesellen sich aber schnell zu dieser riesigen Masse zusammen.
    Wenn sie im Schwarm leben gelten sie als Ganzes
    und die Schwarmrichtung wird nicht mehr verändert.
    Alles wird abgeweidet, was in ihrer Nähe ist.

    schistocerca-gregaria_archimeda1

    Ihre Körperfarbe ändert sich in ihrer natürlichen Umgebung oft von weiß-gelb-gestreift zu intensivem gelbgestreift. Der Grund ist, dass sie als Nahrung ein Nachtschattengewächs [ Ägyptisches Bilsenkraut ] verzehren.  Nachtschattengewächse enthalten u.a. Tropan-Alkaloide und sind berauschend und giftig.
    Da der Körper der Wüstenheuschrecke nun nach der Nahrungsaufnahme auch giftig ist,  senden sie eine gelbe Signalfarbe an Fressfeinden aus.

    [ Ägypter setzten dieses Gift in kleinen Mengen Bier zu um die Berauschung zu verstärken, 
    und Täter nutzen Alkaloide, um ihre Opfer willenlos zu machen ]

    Diese Tiere sind nicht nur wunderschön in ihrer Lebensform, sondern auch sehr gefährlich durch ihr Gruppenverhalten.

    schistocerca-gregaria_wuestenheuschrecke_-archimeda1

    Wer noch weiteres Interesse hat,
    kann den Vorbericht über meine großen Wanderheuschrecken lesen.

    Wanderheuschrecke/Locusta migratoria_Häutung und Entwicklung der Flügel
    KLICKhier

     

    lg Archi

     

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  • Vollmond

     

    Heute Nacht ist Vollmond.
    Er steht im Sternzeichen Wassermann.

    Bereits am Dienstag kurz nach 23 Uhr
    hatte BG mit einer anderen Cam-Einstellung versucht möglichst nah zu ihm zu kommen.

    Es ist ihm gelungen,
    man sieht selbst Hügel/Berge und einzelne Krater.

    Mond,1 Tag vor Vollmond am 18.08.2016

    Zu den Einstellungen schreibt er selber etwas im Kommentar.
    Das ist sein Gebiet.
    BG macht die Bilder, ich die eventuell erforderliche Bildbearbeitung und Videos.

     

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    PS – Es gab ein neues WordPress, dass ich aktualisieren muss.Nach der Blogsicherung werde ich versuchen upzudaten.Erfahrungsgemäß wird mein Blog darum zeitweise nicht erreichbar sein.Danach kommt das Chaos mit meinem Hoster …Ich hoffe, der kriegt das diesmal schneller hin.
    bleibt mir treu

    Eure Archi

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  • Riesenstabschrecke_Achrioptera fallax

     

    Im Maximilian Park in Hamm gibt es auch einige Schrecken zu sehen.

    Achrioptera fallax_Riesenstabschrecke_© Archimeda1

    Dieses hübsche, nachtaktive Tierchen ist eine männliche Riesenstabschrecke.
    Sie kommt ursprünglich aus dem Norden von Madagaskar und wird bis zu 17 cm lang,
    lebt leider nur bis zu ca 8 Monate.

    An der Oberseite der Stabschrecken befinden sich zwei rötliche Flügelchen, mit der sie bei Gefahr warnen und abschrecken. Diese sind in ruhiger Position [ weißliche Rückenstelle ] nicht zu sehen.
    Da sie an verschiedenen Körperregionen Dornen haben,
    sollte man sie nicht ärgern, wenn man sie anfasst.

    Stabschrecken können nicht fliegen, sind aber recht schnell und sehr beweglich, wenn sie laufen und klettern.

    Achrioptera fallax_Riesenstabschrecke_2 © Archimeda1

    Das beigefarbene Weibchen ist wesentlich größer und dicker, kann bis zu 2 Jahre alt werden. 

    Stabschrecken fressen u.a. Beerenblätter, wie zB Himbeer, Brombeer, Eiche und Eukalyptus, wenn sie es zur Verfügung bekommen, Salal (kennt man aus der Blumenbinderei), Euphorbienblätter, und in Gefangenschaft auch Salate.

    Das nächste Bild ist ein wenig unscharf, aber auch recht selten zu sehen.
    Ein Männchen begattet scheinbar das große Weibchen.

    DCIM100MEDIA

    Die Riesenstabschrecke_Achrioptera fallax muss nicht unbedingt ihre Eier befruchtet bekommen.
    Ab und an sind manche von ihnen parthenogenesefähig, d.h. sie kann sich ohne Männchen vermehren.
    Die Jungtiere sind dann viel weniger, und haben auch weniger Überlebenschancen. Es ist anzunehmen, dass sie sich in einer Evolution befinden.

    Parthenogenese gibt es auch bei vielen Urtierchen, wie zB Daphnien, Fadenwürmer, Läuse, Käfer und Insekten.
    Bei Bienen entsteht eine Drohne, wenn die Königin ein unbefruchtetes Ei abgibt.

    Parthenogenesegeborene sind Klone, das Abbild ihrer Mutter.

    Man kann nur hoffen,
    dass die Pharmaindustrie nicht irgendwann eine DNA-Struktur für Menschen nutzt,
    und die Frauen noch größenwahnsinniger werden, wie es manche bereits jetzt schon zu sein scheinen.
    Ich denke an Frauenquote, weibliche Kanzlerinnen etc.
    Das wäre doch wohl schrecklich, wenn es keine Männer mehr gäbe

     

    Alles Gute Euch

    lg Archi

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