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  • Buhunt sind schohon die Wäheelder

     

    Vorsicht Deutsch

     

    Heute war es sehr warm und darum fuhren viele Leute wieder ihr Auto mit offenem Verdeck durch die Gegend.

    An den Ampeln hat man dann deren Musik, oder besser gesagt, diese Töne, die als solche bezeichnet werden.
    Ich höre alles leider unfreiwillig mit, weil meine Hyperakusik kein weghören zulässt .
    [ Hyperakusis ist aber nichts Schlimmes, sondern einfach eine Überhörigkeit, und nicht das, was Wiki dazu schreibt, nämlich eine ‚krankhafte Überempfindlichkeit gegenüber Schall‘ … ]
    Als Kind fand ich sowas eher witzig, denn ich bekam so manche Gespräche von den Lehrerinnen mit, die äußerst amüsant waren

    Hier in DD hört man meistens Sprechgesänge, die sich dann Musik nennen.
    Mit Rap, Hiphop und ähnlichen Töne kann man sich weg träumen, wenn man noch nicht genug geistig umnachtet ist. Die meistens gewaltverherrlichende Texte lassen allerdings eher vermuten, dass die Umnachtung möglichst zügig gestoppt werden sollte.

    Ich frage mich, warum diese Stotterei nicht mehr heilbar ist. Das war es doch früher …

     

    Jetzt aber zu einer Herbstmusik mit noch modischer Melodie

    -> Damit das deutsche Menschlein wenigstens noch einmal mitsingen kann,

    wenn schon ein Waldbesuch kaum noch möglich ist.
    … und das nicht nur aus der Tatsachenfeststellung, dass es kaum noch Wälder gibt, sondern wegen,

    dieser abartigen anderen Gefahr – und damit meine ich nicht die echten Wölfe …

     

    Text

    Bunt sind schon die Wälder,
    Gelb die Stoppelfelder,
    Und der Herbst beginnt.
    Rote Blätter fallen,
    Graue Nebel wallen,
    Kühler weht der Wind.

    Wie die volle Traube
    Aus dem Rebenlaube
    Purpurfarbig strahlt!
    Am Geländer reifen
    Pfirsiche, mit Streifen
    Rot und weiß bemalt.

    Flinke Träger springen,
    Und die Mädchen singen,
    Alles jubelt froh!
    Bunte Bänder schweben
    Zwischen hohen Reben
    Auf dem Hut von Stroh.

    Geige tönt und Flöte
    Bei der Abendröte
    Und im Mondesglanz;
    Junge Winzerinnen
    Winken und beginnen
    Frohen Erntetanz.

     

    zum hören und mitsingen ->

    Videolink

     

    Das war schön, oder ?

    Noch was fürs Auge um vom Elend abzulenken, macht eine fast heile Welt, in der man weiter schlafen kann.

     

     

     

    meine Gedanken :

     

    [ Christian Friedrich Hebbel ]

    Alles wird uns Genuß,
    so schön ist das Leben gerundet,
    selbst der Tod;
    denn der Schlaf ist der genossene Tod.

     

    lg Archi

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  • Blökschafe in Dortmund

    Posted on by Archi

     

     

    Gestern war hier alles Dortmund

    Nachdem BvB den DFB-Pokal gewonnen hatten, wurden Feuerwerkskörper in BG´s Wohnsiedlung abgeschossen, und die Fans schmissen heftige Lieder, die uns schon alleine wegen der Texte und Lautstärke vom Balkon vertrieben hatten.

    Ich habe kein Verständnis für solchen Blödsinn.
    Es war sehr heiß, und viele Leute hatten ihre Fenster weit geöffnet.

    Was wäre wenn eine dieser dämlichen Raketen in ein offenes Fenster geflogen wäre ?
    Hier wohnen [noch] fast ausschließlich sehr alte Menschen. Sie gehen früh schlafen, und dazu gab es genug Feiermöglichkeiten in der City.

    So gegen 0 Uhr konnten wir noch einmal auf den Balkon, und waren bis weit nach 1 Uhr noch nicht schlafbereit.
    Die Zimmer mussten alle noch gekühlt werden, damit die Kaninchen nicht an der Hitze ersticken.

    Sie können nicht schwitzen.

    Ich versuche möglichst nichts zu hassen, aber Dortmund ist eine Ausnahme, die ich mir gönne.

    Darum ->
    Das ganze Pack um mich herum scheint so dumm und verblödet zu sein, dass mir nichts weiteres bleibt, als zu hoffen, möglichst schnell hier weg zukommen.
    Die Gedanken der Dortmunder beinhalten scheinbar nur diesen Ballsport –
    und man sieht sie dann im Biene-Maja-Kostüm, glücklich satt und … dahin vegetieren,
    während die Stadt immer weiter in ‚No-go-Area s‘ aufgeteilt wird.

    Das folgende Bild ist ein Netzfund.
    Es ist schon ziemlich alt, und ich kann den Urheber nicht ausfindig machen.

    Nix mit Ramadan und Schafe –

    Habt ihr vielleicht doch noch unterirdische gedankliche Vorurteile ? — nur Brille kaputt …

     

    meine Gedanken :

     

    [ Khalil Gibran ]

    Besser ist es,
    ein Opfer menschlicher Schwäche zu werden,
    als zu den Starken und Unterdrückern zu gehören,
    welche die Blumen des Lebens mit ihren Füßen zertreten.

     

    lg Archi

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  • Der Brunftschrei der Hirsche

     

    Nachdem wir im Naturwildpark die eingezäunten Bereiche bewundert hatten wollten wir in die weiteren Gebiete.

    Ein Weg ging sehr steil nach oben und wurde von den Besuchern darum nicht genutzt.
    Sehr weit hinten konnte man sehen, dass er in ein Waldgebiet führte, das ziemlich düster war.
    Wir machten uns also auf um zu schauen, was es dort zu sehen gab.
    Nach ca 20 Minuten waren wir mitten in einem dunklen Wald mit viel dichtem Unterholz, und von einer Hirschgruppe umzingelt.

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    Es ist ein berauschendes Gefühl so nahe an den riesigen Tieren zu sein.

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    Rechts neben uns war ein Junghirsch dabei sein Geweih an den Ästen auszuprobieren, die auf dem Boden lagen.

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    Als er uns sah, hielt er einem Moment inne um uns zu begutachten.

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    Der Wald erschallte von verschiedenen Brunftschreien.
    Es war wie ein Frage- und Antwortrufen.
    Ein besonders mächtiger Hirsch, duellierte sich mit seinem Brunftschrei, besonders heftig gegenüber einem etwas kleineren Hirsch.

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    So hört sich der Brunftschrei an

     

    Wir waren in diesem Waldstück ziemlich lange, und wurden von den mächtigen Tieren genauso beobachtet, wir wir es mit ihnen taten.

    hirsche-in-der-natur
    Man muss ziemlich still sein, damit man sie nicht erschrickt, und man sollte nie vergessen, dass die riesigen Geweihe außerordentlich gute Waffen sind.

    Nach mehreren Stunden marschierten wir wieder talwärts.
    Hier waren die meisten Weibchen, die auf das Ergebnis warteten,
    welcher Hirsch nun ihr neuer Besitzer werden würde.

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    Geduldig ließen sie sich füttern und streicheln.

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    Dieses Erlebnis werde ich so schnell nicht vergessen.
    Es waren ganz besondere Augenblicke.

     

     

    Einen schönen Samstag wünsche ich allen Lesern

    lg Archi

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