• Tag Archives Frosch
  • Frösche im Waldsee

     

    Da es gestern nicht so heiß war, haben wir uns entschlossen zu dem Wald zu fahren, wo wir vor einigen Jahren schon einmal waren.

    Mitten im Wald liegt ganz versteckt ein kleiner Waldsee, den man nur finden kann, wenn man nicht auf den Wegen bleibt. Wir hatten ihn nur durch Zufall entdeckt, und es war wunderschön dort.
    Wir wollten schauen, ob es diesen Teich noch gibt, und ob er sich verändert hatte.

    Es regnet zu wenig, die Bäume, Sträucher und Pflanzen sind in der Wachstumsphase und benötigen eine Menge an Flüssigkeit.
    Uns fiel sofort auf, dass der Wasserstand extrem niedrig war.
    Wir gingen den steilen Hang hinab und bemerkten eine wilde Hüpferei um uns herum.
    Vorsichtig gingen wir um den Waldsee, um nicht auf Tiere zu treten, die sich da sonnten.
    Wir setzten uns auf einen Baumstamm, der normalerweise tief im Wasser liegt. Im Video kann man ihn gleich am Anfang in der rechten unteren Ecke sehen.
    Von dort aus konnte BG besonders gut die vielen Frösche fotografieren.

    Es war ein herrliches Naturkonzert.

    mein Videolink

    Dazu gab es noch eine andere kleine Sensation, worüber ich später, vielleicht schon morgen schreibe.

     

    lg Archi

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  • Farbmäuse_neue Nottiere

    Wir waren heute beim Tierschutzverein und haben den Frosch abgegeben der bei uns überwintert hatte. Sie schauen nun, ob es ihm gut geht und wann er wieder ausgewildert werden kann.

    Da mein Riesen-Terrarium wieder Platz hat, bat man mich im Austausch neue Nottiere aufzunehmen.
    Natürlich sagte ich zu, und wir bekommen nun einige Farbmäuse.

    Das Terrarium habe ich nun über Stunden grundgereinigt, denn das Lebenfutter hat eine Menge an Schmutz verursacht.
    Die vorige Froscherde nutzen wir zur Aussaat von Bienen- und Schmetterlingspflanzen.

    Farbmäuse sind eine besondere Zuchtform der Hausmäuse.
    Sie werden als Schlangenfutter und für anderen Reptilien gezüchtet.
    Da sie, wie normale Futtermäuse nicht rein weiß sind, sondern eben farbig – heißen sie Farbmäuse.

    Viele Kinder finden diese Mininager ‚einfach süß‘, und genau da liegt das Problem.
    Elternteil holt sich dieses empfindliche Tier, beachtet aber nicht, dass man sie nur anschauen kann. Es sind keine Streicheltiere.
    Selbst die wenigen Mäuschen, die Futter aus der Hand nehmen, werden immer scheue Wildtiere bleiben die viel Ruhe und Artgenossen haben möchten.
    Artgenossen brauch eine Maus unbedingt, wobei man beachten muss, dass möglichst kein Männchen dabei sein sollte, wenn man sie als Haustier halten möchte.
    Männchen produzieren immer weitere Mäuse, sind untereinander extrem aggressiv und ihre Duftmarken sind überaus stinkig.
    Sie müssen später auf jeden Fall kastriert werden, und das ist mit ca 45 Euronen eine teure Angelegenheit.

    Wenn Eltern und Kind dann gemerkt haben, dass Mäuse nur zum schauen sind, werden sie aus ‚Allergiegründen‘ abgegeben und landen im besten Fall beim Tierheim o.ä. …

     

    So sieht das Terra bis jetzt aus

    Wir wissen noch nicht wie viele Mäusedamen wir bekommen

     

    Einen schönen Abend Euch   :bye:

    lg Archi

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  • Froschhöhle

     

    zu den Vorberichten

    Nach verschiedenen Absprachen mit Tierschutzverbänden sind wir übereingekommen, dass ich den Frosch auswildern kann, wenn die Gegend ein reines Naturschutzgebiet mit Wasser und Wald ist.
    Mir fiel dazu die Gegend der Heckrinder ein,
    dort ist der Wald mit verschiedenen Grundwasser-Teichen und Bächen durchzogen.

    Es läuft kaum ein Mensch dahin, weil es selbst im heißen Sommer überall matschig ist.
    Schweren Herzens nahm ich also den kleinen Frosch aus seinem Paludarium,
    und setzte ihn in Nähe einer Wasserfläche, hinter einem hohen Stacheldrahtzaun,
    der die Heckrinder daran hindern sollte, nicht ihr großes Gebiet zu verlassen.
    Der Frosch hüpfte eifrig unter und über dem Laub in Richtung Wasser,
    dann war er plötzlich weg.

    Das Paludarium war noch gut mit FutterFliegen bestückt,
    und ich habe unsere 6 großen fleischfressenden Pflanzen darein gestellt,
    danach die Tür wieder gut verschlossen.
    Am anderen Tag waren nur noch einige kleine Drosophila ( Obstfliegen ) zu finden, und ich habe auf dem Paludarium ein Essig-Gefäß gestellt, das die Minnitiere anlockt.
    Nach einer weiteren Nacht war kein Insekt mehr zu finden, und ich habe die Pflanzen wieder an ihrem Sonnen-Platz gestellt, damit sie die Nahrung verdauen können.
    Die Paludarium-Tür lies ich nun offen, um die feuchte Erde ein wenig abzutrocknen.

    Gestern begann ich die Ex-Froschheimat ausräumen.
    Verschiedene Eimer wurden mit der Erde, Mulch und Blätter gefüllt.
    Für die großen Wurzeln brauchte ich ein neues Behältnis.

    BG brachte mir ein viereckiges Etwas, und darin legte ich den Laufsteg, die Aquariumwurzel und das andere Zeug, möglichst krümmelfrei.
    Nachdem die Großteile gut verstaut waren, begab ich mich an die Kokosnuss-Schalen, und die anderen kleineren Wurzeln, die weil ausgehöhlt, eine weitere Versteckmöglichkeit geboten hatten.

    Plötzlich blinkte etwas in einer dunklen Ecke.
    Ich nahm vorsichtig den Wurzeldeckel ab und sah in der rechten hinteren Ecke ( Teilausschnitt vom Paludarium )

    froschhoehle_-archimeda1

    zwei gelbe Augen blitzen,
    die merkwürdiger Weise an einem Frosch pappten.
    Wo der nun hergekommen ist, kann ich wirklich nicht sagen.
    Ich hatte nur einen Frosch. Dessen war ich mir sicher.

    Frösche sehen untereinander sehr ähnlich aus, wenn es die gleiche Familie ist.
    Ich befürchte, ich hatte zwei Fröschlein, und diese beiden haben abwechselnd gejagt.

    Jetzt musste ich das Paludarium wieder neu einrichten,
    denn zum ausfröscheln ist es nach dieser Woche schon zu kalt.
    Die Temperaturen sind mächtig abgesackt, und das Tier würde sich nicht mehr anpassen können.

    Fazit :

    Ich bleibe erst einmal befroscht.
    Dazu muss ich mir einfallen lassen, was Frosch über Winter frisst, wie ich Käfer und Maden sicher aufbewahre, wie ich Winterschlaf organisiere, wie ich BG beruhige, etc
    Ich kann nur hoffen, dass ich das Tierchen sicher durchbringe, und muss mich noch ordentlich informieren, gerade über das Geschlecht. Ab 4 Jahren ist das Tier nämlich geschlechtsreif, und Männchen machen eine Menge Gequake.

    Im nächsten Sommer ist Frosch über 1 Jahr alt und darf nicht mehr ausgewildert werden.

    Nun suche ich noch einen originellen Namen, der zu dieser Froschsituation passt.
    Was fällt Euch ein ?

    Einen schönen Abend

    lg Archi

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  • Futtertiere für Frösche und anderen Amphibien_Vorsicht beim Umgang

    Mein Notfrosch ist nun ca 6 Monate
    und wird von großen Fruchtfliegen und anderen nicht mehr satt.
    Frösche sind reine Fleischfresser,
    und benötigen, ab einer gewissen Größe, Spinnen, Asseln, Würmer und Maden.
    Frösche fressen nur, wenn sich das Futter bewegt.
    Das macht die Haltung ziemlich schwierig.

    Spinnen und Asseln suche ich selber,
    aber Würmer und Maden habe ich selbstverständlich nicht zur Verfügung.

    Ich musste mich erst informieren, wie man die verschiedenen Futtertiere hält,
    denn auch sie haben sicherlich Schmerzen und Unwohlsein, wie Durst und Hunger.
    Im Kreislauf der Natur ist es so,
    dass manche Arten auch als Nahrung angedacht sind.
    Wenn Mensch sie als Futtertiere einsetzt,
    sollte Mensch für ein angenehmes Davor sorgen,
    denn schließlich können sie nicht flüchten und sich somit nicht selbstversorgen.

    Es ist außerordentlich wichtig sich vorher zu erkundigen,
    denn alle Futtertiere sind immer Schädlinge,
    besonders dann, wenn sie geschlüpft sind,
    und aus einer Made zB ein > besonderer Falter < wird.

    Dieser Falter, denn ich gerade meine, entsteht aus den Wachsmottenraupen,
    und heißt > Große Wachsmotte_Galleria mellonella <
    Diese Wachsmotte ist überall verbreitet, wo es Bienen gibt und es nicht kälter als 10 °C ist.
    Die Wachsmotten sind nachtaktive Falter und fressen in ihrer kurzen Lebenszeit nichts,
    weil ihre Mundwerkzeuge verkümmert sind
    Die Weibchen werden nur 1-3 Wochen, legen aber in dieser Zeit bis zu 1000 Eier ab –
    und das vorzugsweise im oder am Bienenstock, ca 150 Stück an der Zahl.
    Aus diesen Eiern entwächst der eigentliche Schädling.
    Die Larve baut sich aus feiner Seide einen Fresstunnel im Bienvolk und frisst deren Pollen, Bienenwachs, Bienenlarven und Bienenpuppenhäute.
    Sie sind sehr flink, benötigen ein Honigsubstrat als Futter, und etwas Wasser durch Ansprühung.
    Man sollte sie kühl stellen, damit sie sich nicht so schnell verpuppen.

    Larve der Wachsmotte

    grosse-wachsmotte_galleria-mellonella_larve_-archimeda1

    Ich habe auch Buffalowürmer bestellt.

    Das sind die Larven/Maden des
    > Glänzendschwarze Getreideschimmelkäfer_Alphitobius diaperinus <
    In verschiedenen Foren werden sie als gutes Futter angepriesen.
    Diese Würmer werden nur 15 Millimeter lang,
    während der Käfer nur ca 6 mm groß wird.

    Wie der Name schon sagt,
    frisst er schimmeliges Getreide, ist darum auch in Schweine-und Hühnerfarmen anzutreffen.

    Ein Kollege schrieb dazu eine Mail ->

    Zitat

    „Der Glänzendschwarze Getreideschimmelkäfer, Alphitobius diaperinus, ist nicht nur ein Vorratsschädling und gefürchteter Materialzerstörer in Tierställen (insbesondere bei Geflügel und Schweinen), sondern auch Überträger von Salmonellen, E. coli und zoopathogenen Viren. Unbemerkt mit Tierfutter eingeschleppt vermehrt sich dieser Käfer bei ausreichender Feuchtigkeit in Zwischendecken und -wänden, in den unteren Schichten des Bodenbelages und in Bodenritzen. Seine polyphagen Larven zerstören Isoliermaterialen (siehe Abb. 1), während die Käfer (siehe Abb. 2) zur Verbreitung zoopathogener Keime beitragen, indem sie sich sowohl auf den Exkrementen als auch im Tierfutter aufhalten können. Eine Ermittlung und nachfolgende Bekämpfung des Glänzendschwarzen Getreideschimmelkäfers ist daher nicht nur für die Erhaltung der Tiergesundheit ein wichtiger Faktor, sondern auch der Verbraucherschutz wird hier tangiert, da z. B. einige Serotypen von E. coli und Salmonella spp., welche durch diesen Käfer verbreitet werden können, auch für den Menschen pathogen sind.“

    Die Quelle habe ich überprüft, ist
    HIERklick

    Das war wohl meine blödeste Idee überhaupt,
    denn selbst der Kot der Würmer ist scheinbar so giftig,
    dass man die Tiere über ein Sieb ausschütteln muss,
    um nicht die eigenen Amphibien zu töten.

    Buffalowürmer sind also keine normalen Würmer, wie oft in Foren behauptet wird.
    Es sind Larven des Glänzendschwarze Getreideschimmelkäfer,
    der zu Mensch und Tier schlimme Krankheiten überträgt –
    und als Käfer meldepflichtig ist (!)

    Interessant ist noch, dass sie trotzdem als menschliche Insektennahrung angeboten werden.
    Quelle

    Geht es dabei eigentlich um Nahrung oder um Vergiftung, lt NWO ?

    Auch wurscht,
    meine Tiere werden morgen vollständig an BG´s Fische verfüttert …

    So sehen sie aus, die Buffalowürmer

    buffalowuermer_getreideschimmelkaeferlarven_-archimeda1

    Dann habe ich noch Pinky-Larven bekommen.
    Was so nett heißt, ist eine kleine Fliegenlarve der Goldfliege.

    Die Goldfliege ist ein kleiner Brummer, mit schillernd goldgrüner Farben.
    Die Maden sind recht klein und ein wenig rosa, darum der Name.
    Sie sind reine Aasfresser, und damit ist die Haltung und Verfütterung eine recht stinkende Angelegenheit.

    Diese Maden werden in der Medizin als Wundversorger eingesetzt.
    Man setzt sie unter Folie, und sie vernichten abgestorbenes Gewebe des Menschen.

    Pinky-Maden sehen so aus

    goldfliegenlarven_lucilia-sericata_-archimeda1
    Meinen Notfrosch habe ich soweit aufgepäppelt, dass er nun wieder in die Natur darf.
    Ich maile gleich noch mit NABU um mich über die richtige Vorgangsweise abzusprechen.

     

    Ich bin der Ansicht,

    dass niemand seine Tiere mit Lebendfutter versorgen kann,
    ohne die eigene Umgebung zu kontaminieren.

    Heimchen werde ich niemals mehr kaufen …

    lg Archi

     

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  • Der Mann und der Frosch

     

     

    [ Netzfund ]

    Ein Mann überquerte eines Tages eine Strasse, als ihn ein Frosch rief: „Wenn Du mich küsst, werde ich zu einer wunderschönen Prinzessin!“
    Kurz entschlossen beugte sich der Mann hinunter, hob den Frosch auf und steckte ihn in seine Tasche.

    Da fing der Frosch wieder an zu sprechen und sagte: „Wenn Du mich küsst und mich so in eine wunderschöne Prinzessin zurückverwandelst, werde ich jedem erzählen, wie klug und tapfer und was für ein Held Du für mich bist!“
    Der Mann nahm den Frosch aus seiner Tasche, lächelte ihn an und steckte ihn wieder zurück.

    Da fing der Frosch wieder an zu sprechen und sagte: „Wenn Du mich küsst und mich in eine wunderschöne Prinzessin zurückverwandelst, werde ich Dich eine ganze Woche lang lieben und Dich überallhin begleiten!“
    Der Mann nahm den Frosch aus seiner Tasche, lächelte ihn an und steckte ihn wieder zurück.

    Da rief der Frosch aus der Tiefe der Tasche: „Wenn Du mich küsst und mich in eine wunderschöne Prinzessin zurückverwandelst, werde ich ein Jahr lang bei Dir bleiben und alles tun, was du willst!“
    Wieder nahm der Mann den Frosch aus seiner Tasche, lächelte ihn an und steckte ihn zurück.

    Da fragte der Frosch: „Was ist los mit Dir? Ich habe Dir gesagt, dass ich eine wunderschöne Prinzessin bin, dass ich ein Jahr lang bei Dir bleiben werde und alles tun werde, was Du willst. Warum küsst Du mich nicht?“
    Der Mann antwortete: „Sieh mal, ich bin Programmierer. Ich habe keine Zeit für eine Freundin – aber ein sprechender Frosch ist cool…“

    Ich warte nun auf die nächste Kälteperiode,
    33 °C ist mir eindeutig zu heiß. 

     

    Lasst es Euch gut gehen.

    lg Archi

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