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  • 100 % Edelkakao Criollo

    Posted on by Archi

     

    Vorletzte Woche habe ich meine Kakaobohnen bekommen

     

    Sie sind roh und in Bio-Qualität, und in diesem Falle finde ich das Wort bio wichtig.

    Leider ist es oft so, dass man in Geschäften Biowaren kaufen kann, die aber gar nicht bio sind. Bio steht oft nur für naturbelassen bzw biologisch hergestellt, was man allerdings wohl kaum nachweisen kann, und
    eigentlich war das Kurzwort ‚ÖKO‘ bereits ‚BIO‘, denn öko kommt von Ökologie, und diese bezeichnet bereits eine Wechselwirkung der Gesamtheit zwischen Lebewesen und den Rest der Erdgemeinschaft durch besonders schonende Nutzung.
    Da diese Tatsache dem heutigen Generationsnachschub nicht mehr bekannt ist, und man mit dem Wort BIO mehr verdienen kann, wird es genutzt um die bereits ökologischen Waren teurer zu machen.

    Das ist aber nicht immer so, und darum mache ich heute mal Werbung für einen Anbieter, der sich nicht nur um ökologisches Davor- und Dahintergezeter kümmert, sondern der zudem noch auf Fairness achtet.

    Zitat
    „Uns als Familienunternehmen ist bio Herzensangelegenheit. Wo möglich, versuchen wir diesem Anspruch treu zu sein. Deshalb handeln wir auch beim Kakao – von der Bohne bis zum Pulver – alles in fairer, biozertifizierter Qualität. Wir finden, das schmeckt man! Überzeugen Sie sich selbst und bestellen Sie unseren Bio Kakao in unserem Naturkost Shop.

    Auch bei Verpackung und Versand ist uns Umweltschutz ein Anliegen. Wir setzen auf kompostierbare, umweltfreundliche Verpackungen und halten Plastik außen vor. Alle bestellten Artikel versenden wir zusammengefasst in einem Paket. Möchten Sie im Kamelur-Shop Bio Kakao kaufen, können Sie bequem mit Überweisung, Paypal oder Amazon-Payment bezahlen.“
    Quelle kommt unten im Eintrag

     

    Meine Kakobohnen …

    … waren gut verpackt, wie man auf oberen Bild sehen kann.

     

    Sie sind roh, d.h. ungeröstet, haben noch ihre dünne Schale und schmecken ähnlich, nur viel besser als ganz dunkle Schokolade [85%], also ein wenig bitter aber schokoladiger.

    Echter Kakao ist sehr gesund.
    Magnesium, Eisen, Mangan, Phosphor, Zink, Kupfer, Kalium und verschiedene Eiweißstoffe sind in ihm enthalten, aber zuerst sollte man nur eine Bohne am Tag genießen.

    Auf dem nächsten Bild habe ich einige Bohnen auf einen kleinen Teller getan, und eine einzige zur Hälfte abgepellt. Man kann gut erkennen, dass die Kakaobohnenschale hauchdünn ist, und man eigentlich nur einen Anfang machen muss. Dazu nehme ich ein scharfes und spitzes Messer, so wie beim schälen der Knoblauchzehen.

     

     

    Kakao hat mich schon immer fasziniert.
    Es ist eine Pflanze, die im Regenwald wächst. Sie brauch Mischkultur um zu gedeihen, denn sie schützt sich vor zur großer Sonnenbestrahlung indem sie unter den anderen großen Bäumen wächst.
    Die Kakao-Blüten werden durch Fliegen und Ameisen bestäubt. Früher dachte man, dass Bartmücken diese Aufgabe übernehmen würden, aber durch einen ca acht-monatigen Klebetests an mehr als 500 Bäumen und 11000 Blüten, stellte sich heraus, dass dieses nicht stimmte.
    An diesem Kleber hingen die Blütenbestäuber nur vorübergehend fest.

    Zitat

    „… Der Ursprung des Kakao liegt in Mittelamerika, im Gebiet des heutigen Mexiko, Guatemala und Honduras. Dort lebten die Völker der Azteken und Mayas. Die Vorfahren der Azteken und die Mayas bauten bereits um das 4. Jahrhundert nach Christus Kakao an. Aus gemahlenem Kakao, mit Chilli, Vanille und Honig gewürzt, bereiteten die Azteken einen wahrhaften Powerdrink, die „Xocolatl“ …
    Quelle kommt

     

    Ich könnte noch eine Menge dazu schreiben, aber es ist viel zu umfangreich.

     

    Die AerzteZeitung schrieb
    Veröffentlicht: 29.05.2006, 08:00 Uhr
    von Thomas Müller

    Zitatausschnitte

    „… Kakao ist offenbar gut für Herz und Gefäße: Kakaotrinker haben einen niedrigeren Blutdruck als andere Menschen, und sie leben auch länger …
    … Mit einer bestimmten Substanz aus Kakao stellten sie in klinischen Versuchen gefäßschützende Wirkungen fest …
    … Bluthochdruck und Herzkrankheiten sind bei den Kuna-Indianern auf einer kleinen Insel bei Panama weitgehend unbekannt …
    … auch Europäer, die viel Kakao konsumieren, haben einen niedrigeren Blutdruck als Kakao-Abstinenzler – und sie leben länger. Darauf deuten Ergebnisse einer niederländischen Studie mit 470 Männer. Sie waren zu Beginn alle über 70 Jahre alt und wurden 15 Jahre lang beobachtet …
    … Nach 15 Jahren lebten noch 43 Prozent der Personen mit hohem Kakao-Konsum, aber nur noch 24 Prozent der Kakao-Abstinenzler …

    Quelle

     

    Speichert Euch den vollständigen Text bitte in einem Dokument oder Editor. Vergesst den Urhebernamen und die Quellenangabe nicht !
    Dieser Artikel ist von 2006, und da achtete man noch darauf, dass alle Menschen möglichst lange gesund bleiben konnten. Das ersparte den Krankenkassen nämlich eine Menge Kosten.
    Heute scheint es mir fast so, dass man möglichst schnell Krankheiten bekommen, bzw das man gar nicht geheilt werden soll, denn gerade die Naturheilkunde, samt Internetrecherche dazu möchte man gerne verbieten.

     

    Bei ‚Schokoinfo‘ kann man lernen, wie eine Kakaofrucht aussieht, und ab, wie und wann geerntet wird. Das ist echt spannend.

    Wenn Ihr dann noch zur zur ‚Schoko-Seite‘ wechselt steht dazu noch u.a. ein extra Bericht zu „Fair geht vor!“

     

    Meine Kakaobohnen habe ich vom Familienunternehmen Kamelur.
    Stöbert mal auf dieser Seite und schaut, was es noch alles gesundes gibt.
    HIERklick

    lg Archi

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  • Was ein Weihnachtsmann und ein Elektroauto gemeinsam haben

    Ich hab heute die Nachrichten von WDR 4 um 14 Uhr gehört und mich gewundert, dass empfohlen wird auf Normale Schoko-Nikoläuse zu verzichten um nur Produkte, die fair produziert wurden zu kaufen

    Der Grund ist die Kinderarbeit, aber warum ich mich dennoch gewundert habe schreibe ich gleich im unteren Teil meines Eintrags.

    Das Kakao-Chaos:

    Kakao wächst auf großen Plantagen. Von einer zur anderen Generation wird das Wissen zur Ernte vererbt. Es sind Kinder ihrer verarmten Eltern, und sie müssen dort unter katastrophalen Bedingungen arbeiten, damit die Familie überhaupt leben kann, damit die bekannten Schokofirmen quasi zum Nulltarif Ursprungsware bekommen [ ähnlich, wie in der Kleiderbranche ]

    Schon 2002 wurde geschätzt, dass es annähernd fast 290000 Kindern sind, die in Gebieten der Elfenbeinküste, wie zB Ghana, Kamerun, Guinea und Nigeria unter gefährlichen Bedingungen auf Kakaofarmen arbeiten. Darum gingen im Jahr 2018 Kinder auf die Straße um für ‚Faire Schokolade‘ zu protestieren. Das Motto hieß ‚Stoppt Kinderarbeit‘ und die Webseite ist HIERklick

    ‚Faire‘ Nikos bekommt man bei zB GEPA

    Die Gesellschaft GEPA besteht ausnahmslos aus kirchliche Entwicklungs- und Jugend-Organisationen.

    Sie wirbt mit   

    und sie versuchen durch strengere Kontrollen die Kinderarbeit zu verhindern. Bei Interesse kann man in ihrem Shop bischöfliche Fairtrade-Nikoläuse [ und natürlich noch ganz andere Sachen ]  kaufen

    So weit ist das mehr als OK, denn Kinderarbeit muss unbedingt verhindert werden !

    Wenn nun aber der WDR in den Nachrichten extra darauf hinweist, dass man nur Schoko-Nikos kaufen soll, die nicht aus Kinderarbeiterhand stammen, erwarte ich einen Vergleich, dass man auf Elektroautos auch verzichten muss.

    Das Elektro- kurz E-Auto genannt, brauch eine riesige Menge an Lithium und Kobalt.

    Kobalt

    Kobalt gibt es zwar in Kanada, Australien und China, aber 48 % der Weltreserven (!) sind in Kongo, d.H, dass 60 % des weltweiten Bedarfs an Kobalt aus Zentralafrika kommen.

    “ … Beim Abbau von Kobalt im Kongo lassen sich zwei Arten unterscheiden: Die Gewinnung aus illegalen Kleinbergwerken einerseits und die aus industriellen Minen mit gewissen Standards andererseits. Da die industriellen Minen allerdings hauptsächlich in chinesischer Hand liegen und vergleichsweise wenige Arbeitsplätze für Einheimische schaffen, wächst die Armut in der Region trotz des Rohstoffreichtums. Die Menschen vor Ort suchen deshalb eine Möglichkeit, ebenfalls am lukrativen Kobaltgeschäft teilzuhaben – und versuchen ihr Glück in ihren eigenen Minen. Diese graben sie teilweise direkt neben ihren Hütten, bis zu 45 Meter tief, sodass in den Dörfern instabile Untertagelabyrinthe entstehen. Sie arbeiten ohne Sicherung, ohne Mundschutz, oft barfuß. Die Böden sind brüchig, die Arbeit extrem gefährlich. Täglich gibt es Unfälle und Menschen werden lebendig unter den Erdmassen begraben. Zudem müssen sie Unmengen des giftigen Kobaltstaubes einatmen. Je tiefer die Schächte, desto enger werden sie auch. Aufgrund dessen ist Kinderarbeit im Kobaltgeschäft an der Tagesordnung. Auch suchen teilweise siebenjährige Kinder in den Abfallprodukten der industriellen Minen nach dem Metall und sortieren und waschen die Erze, bevor sie verkauft werden. Bis zu 12 Stunden am Tag müssen Minderjährige für einen Lohn von ein bis zwei Dollar durchschnittlich arbeiten. Teilweise verbringen sie im Alter von 12 Jahren 24 Stunden in den Tunneln. UNICEF schätzt, dass im Jahr 2014 ungefähr 40.000 Jungen und Mädchen in Minen im Süden der Demokratischen Republik Kongo arbeiten mussten, viele davon, um Kobalt zu gewinnen. Diese Form der Kinderarbeit zählt nachweislich zu den schlimmsten Formen weltweit. …“

    Lithium ist der zweitwichtigste Stoff, den man für die E-Autos benötigt

    Für die Produktion werden jedes Jahr Millionen Tonnen Lithium gefördert. In Chile, Argentinien, Bolivien und Australien werden mehr als 80 Prozent der weltweiten Produktion gewonnen.

    Gerade in den Salzwüsten von Argentinien wird mit Riesenmaschinen Lithium abgebaut.

    Durch den Abbaustaub und die Aufbereitung wird das Vieh vergiftet, die Wasserstellen zerstört oder kontaminiert. Das argentinische Urvolk verliert dadurch nicht nur ihre Lamas, sondern auch ihre Lebensgrundlage – und das nur dafür, dass die westlichen Reiche E-Autos fahren können …

    „… Die größten bekannten erschließbaren Lithium-Lagerstätten finden sich in dieser Gegend, der Abbau geht relativ einfach: Tief unter der trockenen Oberfläche der Salzseen gibt es Wasserschichten mit sehr hoher Salzkonzentration. Dieses Wasser wird an die Oberfläche gepumpt und in großen Becken verdunstet. Mit chemischen Methoden, die unter anderem Süßwasser benötigen, wird das enthaltene Lithiumkarbonat von den anderen Mineralien getrennt und für die Weiterverarbeitung verschifft …“

    Das ist doch irre, oder ?
    E-Autos töten
    Da beschwert man sich über Kinderarbeit,
    aber vernichtet gleichzeitig ganze Tier- und Volksstämme,
    dazu noch die einfachsten Lebensgrundlagen – 
    nur um an Rohstoffe zu kommen,
    die man in der angeblich ‚besser kultivierten Welthälfte‘ brauch 
    um in ’sozialen‘ Netzwerken und ähnlich dysfunktionalen Autobahnen
    alles ‚am Laufen zu halten, zu mobben und um rumzuwuseln, 
    während die heimische Mutter im Altenheim dahinsiecht,
    weil man im Heim kein Internet hat – 
    und dabei das Lama,
    samt den Haltern erstickt,
    verdurstet, vergiftet und verhungert, 
    was man im Zoo, das Gefängnis für Tiere
    noch bewundert hat !
    … aber E-Auto fahren …
    [ © Archimeda1 ]

    Der Satz ist zu lang- setzen Archi, ausspannen …

    Wer dann doch so ein E-Mobil haben möchte kann sich mal das folgende Bild anschauen. Da kann man nämlich gut erkennen, dass ein Elektroauto eigentlich eine Bombe und dazu kaum löschbar ist

    Man sitzt beim Fahren auf ein Riesen-Akku, und von hinten ist der Zünder. Ob nun jemand seitlich, von vorne oder von hinten auffährt ist egal. Es wird brennen, alle Insassen auch. Googlet mal danach.

    Zur Haltbarkeit

    „…Das Thema Recycling ist für den Verbraucher einfach, für den Hersteller wiederum nicht: In Lithium-Ionen-Akkus befinden sich Giftstoffe, die von Entsorgungsfirmen aufbereitet werden müssen. Wenn Sie einen neuen Akku kaufen, müssen Sie mit 208 Euro pro Kilowattstunde (kWh) rechnen. Bei einem 60 kWh-Akku sind dies etwa 12.500 Euro. Allerdings bieten manche Hersteller eine Langzeitgarantie auf Ihre Akkus. Auf diese sollten Sie beim Kauf achten, um nicht den Kaufpreis und den Austausch des neuen Akkus bezahlen zu müssen. Im Garantiefall ist der Hersteller verpflichtet, den defekten oder geschwächten Akku zu tauschen und sich um das fachgerechte Recycling zu kümmern.

    Da Akkus mit einer Haltbarkeit von rund fünf Jahren nicht allzu alt werden, können Sie diese auch mieten statt kaufen. Informieren Sie beim Autokauf zusätzlich über den Zustand des verbauten Akkus. Hier können Mehrkosten auf Sie zukommen …“

    Achso, und dann wird geschrieben, mitgeteilt und gesagt, dass gerade die arme Bevölkerung von NRW sich so ein teures Auto anschafft. Jo, der Trend, der geht nämlich nach oben … Der Trend zum lügen, töten und zum erfrieren_ physisch und psychisch

    Schönes  WE wünscht  Archi

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