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  • Aufgeschobener Kaffee_ 5 Euro um einen Obdachlosen zu retten

     

    Gestern waren BG und ich kurz in der Sparkasse um ein wenig Geld abzuholen.

    Die Sparkasse selber war schon zu, und so muss man dazu in einem länglichen Raum, bei dem sich vorne einige Sitzgelegenheiten befinden, und an der Hinterwand zwei Geldautomaten angebracht sind.
    Wir schauen immer umsichtig, wer sich noch im Raum befindet,
    denn in DD [ DD = DunkelDortmund ] ist es nirgendwo mehr sicher.

    Ein Mann saß da. Er war sehr schlank und hatte den Kopf nach unten gesenkt.

    Als wir am Automaten waren sprach uns der Mann an. Er blieb dabei auf seinem Platz sitzen.
    Er fragte höflich, ob er die Sparkasse verlassen sollte, denn er wäre obdachlos. Viele würde es stören, wenn er im Raum sei, aber ab 12 Uhr wäre die eigentliche Sparkasse geschlossen, und er wolle sich nur ein wenig ausruhen, vielleicht ein bisschen einnicken um sich zu erholen und zu trocknen.
    Ich schaute ihn genauer an, und merkte, dass er sehr gepflegt aussah.
    Seine Anziehsachen und seine Haare waren durchnässt, denn es hatte den ganzen Tag sehr heftig geregnet. Eine Gefahr ging sicher nicht von ihm aus.

    Während BG ein wenig Geld zapfte plapperte der Mann immer weiter.
    Er erzählte, dass er sich schämen würde, und dass es draußen so nass und kalt ist. Er sprach so viel und schnell, dass ich gar nicht alles innerlich aufnehmen konnte.

    Nach einigen Minuten war BG fertig, und ich hatte derweil heimlich einen 5 €-Schein aus meinem Geheimversteck geholt.
    Im Vorbeigehen gab ich diesen dem Mann.

    Er griff nicht gleich zu. Er schaute an mir vorbei und fragte BG : “ Darf ich das annehmen ? “

    Natürlich durfte er das auch von BG aus.
    So überdünn, wie dieser Mann war brauchte er sicher Nahrung.

    Es ist so einfach ein wenig Hilfe an unsere Obdachlosen zu geben.

    Dazu gibt es bereits das > Café Surprise < oder auch unter anderen Namen, wie zB >Suspended Coffee <, oder > Aufgeschobener Kaffee <

    Das Prinzip ist einfach.

    Quelle

     

    In Schottland gibt es so etwas nicht nur für Getränke, sondern auch für Mahlzeiten.
    Sie gaben bereits über 72000 Mahlzeiten an Obdachlose aus.

     

    meine Gedanken :

    [ Norman Mailer  ]

    Wir leben in einer verrückten Welt:
    Menschen sterben vor Hunger,
    aber Schoßhündchen gehen an Verfettung ein.

     

    lg Archi

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  • Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern lebt in anderen Körpern

     

    Ich möchte noch eine Weihnachtsgeschichte bloggen, die mir immer sehr wichtig war.

    Gerade in dieser Zeit erscheint es mir so wichtig.

    Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern

    Es war so grässlich kalt; es schneite und es begann dunkler Abend zu werden. Es war auch der letzte Abend des Jahres, Silvesterabend. In dieser Kälte und in dieser Dunkelheit ging auf der Straße ein kleines, armes Mädchen mit bloßem Kopf und nackten Füßen; ja, sie hatte zwar Pantoffeln angehabt, als sie von zu Hause wegging, aber was nützte das schon! Es waren sehr große Pantoffeln, ihre Mutter hatte sie zuletzt benutzt, so groß waren sie, und die verlor die Kleine, als sie über die Straße eilte, während zwei Wagen so erschreckend schnell vorbei fuhren. Der eine Pantoffel war nicht zu finden, und mit dem anderen lief ein Knabe davon; er sagte, den könne er als Wiege brauchen, wenn er selbst einmal Kinder bekomme.
    Da ging nun das kleine Mädchen auf den nackten, kleinen Füßen, die vor Kälte rot und blau waren. In einer alten Schürze trug sie eine Menge Schwefelhölzer, und ein Bund hielt sie in der Hand. Niemand hatte ihr den ganzen Tag hindurch etwas abgekauft; niemand hatte ihr einen kleinen Schilling gegeben. Hungrig und verfroren ging sie dahin und sah so eingeschüchtert aus, die arme Kleine! Die Schneeflocken fielen in ihr langes, blondes Haar, das sich so schön um den Nacken ringelte, aber an diese Pracht dachte sie wahrlich nicht. Aus allen Fenstern glänzten die Lichter, und dann roch es auf der Straße so herrlich nach Gänsebraten; es war ja Silvesterabend, ja, daran dachte sie!
    Drüben in einem Winkel zwischen zwei Häusern, von denen das eine etwas mehr vorsprang als das andere, dort setzte sie sich hin und kauerte sich zusammen. Die kleinen Beine hatte sie unter sich hochgezogen; aber es fror sie noch mehr, und nach Hause zu gehen, wagte sie nicht. Sie hatte ja keine Schwefelhölzer verkauft, nicht einen einzigen Schilling bekommen. Ihr Vater würde sie schlagen, und kalt war es zu Hause, sie hatten nur eben das Dach über sich, und da pfiff der Wind herein, obwohl in die größten Spalten Stroh und Lumpen gestopft waren. Ihre kleinen Hände waren beinahe ganz abgestorben vor Kälte. Ach! Ein kleines Schwefelhölzchen könnte gut tun. Wenn sie es nur wagen würde, eines aus dem Bund zu ziehen, es gegen die Wand zu streichen und die Finger zu erwärmen! Sie zog eins heraus, ritsch! Wie es sprühte, wie es brannte! Es war eine warme, helle Flamme, wie ein kleines Licht, als sie es mit der Hand umschirmte. Es war ein seltsames Licht: Dem kleinen Mädchen war es, als säße es vor einem großen, eisernen Ofen mit blanken Messingkugeln und einem Messingrohr. Das Feuer brannte so herrlich, wärmte so gut; nein, was war das! Die Kleine streckte schon die Füße aus, um auch diese zu wärmen – da erlosch die Flamme. Der Ofen verschwand, sie saß mit einem kleinen Stück des abgebrannten Schwefelhölzchens in der Hand.
    Ein neues wurde angestrichen, es brannte, es leuchtete, und wo der Schein auf die Mauer fiel, wurde diese durchsichtig wie ein Schleier; sie sah gerade in die Stube hinein, wo der Tisch gedeckt stand mit einem blendend weißen Tischtuch, mit feinem Porzellan, und herrlich dampfte die gebratene Gans, gefüllt mit Zwetschgen und Äpfeln; und was noch prächtiger war: Die Gans sprang von der Schüssel herunter, watschelte durch die Stube, mit Messer und Gabel im Rücken; gerade auf das arme Mädchen kam sie zu. Da erlosch das Schwefelholz, und es war nur die dicke, kalte Mauer zu sehen.
    Die Kleine zündete ein neues an. Da saß sie unter dem schönsten Weihnachtsbaum; er war noch größer und schöner geschmückt als der, den sie bei der letzten Weihnacht durch die Glastür bei dem Kaufmann gesehen hatte. An den grünen Zweigen brannten tausend Kerzen, und bunte Bilder, gleich denen, welche die Schaufenster schmückten, sahen auf sie herab. Die Kleine streckte beide Hände in die Höhe – da erlosch das Schwefelholz; die vielen Weihnachtslichter stiegen höher und höher. Sie sah, jetzt waren sie zu den hellen Sternen geworden, einer von ihnen fiel und hinterließ einen langen Feuerstreifen am Himmel. „Jetzt stirbt jemand“, sagte die Kleine, denn die alte Großmutter, die einzige, die gut zu ihr gewesen, aber nun tot war, hatte gesagt: „Wenn ein Stern fällt, geht eine Seele hinauf zu Gott.“
    Sie strich wieder ein Schwefelhölzchen gegen die Mauer, es leuchtete ringsumher, und in dem Glanz stand die alte Großmutter, so klar, so schimmernd, so mild und lieblich.
    „Großmutter“, rief die Kleine, „Oh, nimm mich mit! Ich weiß, du bist fort, wenn das Schwefelhölzchen ausgeht, fort, ebenso wie der warme Ofen, der herrliche Gänsebraten und der große, gesegnete Weihnachtsbaum!“
    Und sie strich hastig den ganzen Rest von Schwefelhölzern an, die im Bund waren. Sie wollte Großmutter recht festhalten; und die Schwefelhölzer leuchteten mit einem solchen Glanz, dass es heller war als der lichte Tag. Großmutter war früher nie so schön, so groß gewesen; sie hob das kleine Mädchen auf ihren Arm, und sie flogen in Glanz und Freude so hoch, so hoch dahin; und dort war keine Kälte, kein Hunger, keine Angst, sie waren bei Gott.
    Aber im Winkel beim Hause saß in der kalten Morgenstunde das kleine Mädchen mit roten Wangen, mit einem Lächeln um den Mund – tot, erfroren am letzten Abend des alten Jahres. Der Neujahrsmorgen ging über der kleinen Leiche auf, die mit den Schwefelhölzern dasaß, von denen ein Bund fast abgebrannt war. Sie hatte sich wärmen wollen, sagte man. Niemand wusste, was sie Schönes gesehen hatte und in welchem Glanz sie mit der alten Großmutter eingegangen war zur Neujahrsfreude.

    [ Hans Christian Andersen ]

     

    Seht die hilferufenden Hände unserer Obdachlosen, bevor sie erfrieren.

     

    Gute Nacht

    lg Archi

     

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  • Tu was du kannst, mit dem was du hast, dort wo du bist

     

    [ Die Überschrift ist ein Zitat ist von Theodore Roosevelt ]

    Immer wieder fällt mir auf, dass die Menschen, die wenig haben,
    bereit sind das Wenige zu teilen,
    während die Besserverdienenden oftmals einfach weg sehen.

    Das finde ich sehr Schade, denn es kann jedem passieren in eine schlimme Situation zu rutschen.
    Es gibt dazu eine rührende Geschichte.

     

    [ Written and directed by Sharon Wright ]

    Videolink

     

    Gebt doch den Obdachlosen mal einen Euro, wenn Ihr zum Weihnachtsmarkt oder zum Shoppen geht.

    Vielleicht ist es auch seine Chance –

    oder Eure ?

     

    Alles Gute zum Nikolaustag

     

    lg Archi

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  • Ersatzteillager Mensch_ Wer nicht freiwillig spendet, dem wird nachgeholfen

    Posted on by Archi

     

    Das Thema werde ich wieder aufrollen,
    weil man nämlich Menschen nicht mehr fragt.

    Organentnahme ist Mord.
    Dazu schrieb ich HIERklick

    bereits.

    Warum schreibe ich wieder dazu ?

    Dieses Thema ist nicht nur wieder hochaktuell, sondern wird immer brisanter.
    Der Mensch wird nicht mehr gefragt, ob man ihm aus lebendem Körper ein Ersatzteil nehmen kann.
    Er wird so voreingestellt.

    Fangen wir mal von vorne an.
    Wieviele Leute nutzen ein iPhone?
    Das dürften so einige Milliönchen sein, oder ?

    Diese Menschen werden bald, falls sie nicht gut aufpassen als lebendes Ersatzteillager benutzt.

    Möglich macht es Apple mit einem der nächsten Softwareupdates.
    Mit dem Update  iOS 10 wird man mit einem automatischen Notfallpass ausgestattet.

    Zitat

    „… Dank des neuen Updates, so Apple-Pressesprecherin Jacqueline Roy, müssen sich die Angehörigen eines Schwerverletzten nun auch nicht mehr mit der Entscheidung quälen, ob lebenserhaltende Maßnahmen durchgeführt werden, oder ob der Angehörige zur Organspende freigegeben wird. Mit der online-Registrierung über das Softwareupdate iOS 10, ist die Zustimmung zur Organentnahme bereits gefallen …
    … In der Regel werden jedem Schwerverletzten bis zu 8 Organe entnommen, so Apple auf seiner Homepage. Was jedoch die wenigsten wissen: Bei Toten können keine Organe entnommen werden. Ein Mensch muss noch am Leben sein, damit ihm Organe entnommen werden können! Den Angehörigen wird daher in der Regel erzählt, der Betroffene wäre „hirntot“, …“

    Den ganzen Artikel könnt Ihr bei der Quelle lesen

    Wenn Apple damit durchkommt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Samsung oder andere Firmen nachziehen.

    Diese Sauerrei ist aber nicht alles.

    Nach Aussage von Epoch Times gäbe es in China eine Transplantations-Industrie,
    die Gefagene als frisches Warenlager nutzen würden.

    Zitat

    „Wer stirbt für die OPs?

    … Politische Gefangene sind laut den Autoren die unerschöpfliche Organbank, auf die sich Chinas Transplantations-Industrie stützt. Vor allem Falun Gong-Anhänger. Sie befinden sich zu Hunderttausenden in Gefängnissen und Gehirnwäsche-Lagern, landesweit verteilt. Sie sollen 95 Prozent der Todesopfer ausmachen. Weitere Betroffene sind Tibeter, Uiguren und Christen, sagt Ethan Gutmann …“

    zur Quelle

    In der Türkei soll das ähnlich sein.
    In den Wüstenregionen, bzw Straflagern – ebenso
    Organentnahme ist Mord.
    Immer, denn Organe von toten Menschen kann man nicht nutzen.
    Profitieren wird ein Armer oder Mittelständischer nicht.

    Stell Dir vor
    Du und Dein reicher Nachbar brauchen zur gleichen Zeit ein neues Herz.
    Wer wird es wohl bekommen ?

    Derjenige, der mehr Kontakte und der genug Geld hat.

    Merkt Ihr was ?
    Ihr habt nur so lange Lebensberechtigung,
    bis man was von Euch brauch.

    Ich schrieb ja bereits,
    dass es in anderen EU-Ländern so ist,
    dass man ausdrücklich der Organentnahme widersprechen muss,
    denn oft ist es so, dass es im Gesetz verankert ist,
    dass man freiwilliger Spender ist, solange man sich nicht dagegen ausspricht.

    Klickt mal oben auf den ersten Linkverweis zu mir.

    Passt auf Euch auf,
    und überprüft immer nach jedem SoftwareUpdate Eures Mobilteils,
    was Ihr Euch damit runtergeladen habt.

    lg Archi

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